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	<title>doetsch.info &#187; wein</title>
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		<title>Freier Fall in Mendoza</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Skydiving und Weintour in Mendoza, Argentinien. Grenzquerung mit Wartezeiten wie damals in der DDR. Bus verpasst...


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
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</p>
<p style="text-align: left;">Am Sonntag habe ich Santiago verlassen, wo ich ein paar wenige Tage Freunde besucht hatte. Vorher war ich noch in Valparaíso, dieser wunderschönen Stadt, gewesen und hatte ein paar Tage damit verbracht, meine Bekannten dort zu sehen und alles mögliche zu regeln, z.B. von Koffer auf Rucksack zu wechseln, um die Tour in den Süden in Angriff zu nehmen. Von Santiago ging es dann nach Mendoza, Argentinien mit dem Bus &#8211; eine 5 Stunden-Fahrt, wenn alles gut geht. Die Einreiseformalitäten waren jedenfalls schnell erledigt und Abends kam ich dann im Hostal Lagares an, das ich sehr empfehlen kann: Ein sehr hilfsbereites Personal mit sauberen und guten Einrichtungen sprechen für sich.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem ich mir einen Tipp für ein Abendessen geholt hatte, saß ich nun dort am Tisch, als mich auf einmal eine Touristin ansprach, ob ich Lust hätte, mich bei ihr (und 2 weiteren Touristinnen) an den Tisch zu setzen. Gesagt, getan, wie sich rausstellte war das eine bunt gemischte Truppe: Eine Japanerin, eine Finnin, eine Schweizerin und dann noch ich.</p>
<p style="text-align: left;">Bei der Unterhaltung, die sich dann entwickelte erfuhr ich natürlich von den weiteren Plänen der Mädels und beschloß spontan, mich ihnen in Mendoza anzuschließen. Nach dem mexikanischen Abendessen ging ich somit zur Hotelrezeption, um meinen Fallschirmsprung für den nächsten Tag zu buchen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Am nächsten morgen wurden wir um 9 Uhr abgeholt, um im Umland von Mendoza den Skydive, bzw. Fallschirmsprung zu machen. Zunächst wurden wir unterwiesen, wie der Ausstieg aus dem Flugzeug funktioniere, wie die Landung funktioniere usw. Und dann durfte ich als schwerster der Gruppe auch schon als erster fliegen&#8230; Also ab in die Cessna (oder was auch immer für ein Modell das Flugzeug war) und erstmal 15min Höhe gewinnen &#8211; der Sprung sollte aus 3500m Höhe erfolgen.</p>
<p style="text-align: left;">Als wir dann die Höhe und Position erreicht hatten machte mein Tandempartner die Tür auf und im starken Gegenwind versuchte ich zu atmen und mich zu halten. Aber dann klopfte mir Adrian auf die Schulter und ab gings, ein Schritt in die Weite des Himmels, das Flugzeug drehte ab und wir fielen&#8230; 40, 45 Sekunden freier Fall. Traumhaft schön, und Adrenalin pur&#8230; Danach segelten wir dann gemütlich mit dem Fallschirm zum Grund&#8230; Der ganze Spaß wurde auch noch auf Video festgehalten (kommt in Kürze, lädt noch hoch).</p>
<p style="text-align: left;">Der folgende Tag war nicht ganz so spannend: Fahrradtour mit Führungen und Verkostungen durch die Weinanbaugebiete Mendozas, wo 70% des argentinischen Weins produziert wird. Interessant, aber nicht spektakulär.</p>
<p style="text-align: left;">Und gestern ging es schlussendlich zurück, statt der 5-6 Std. brauchte der Bus allerdings 10-11 Stunden, da wir, in Erinnerung an die innerdeutsche Grenze, 4-5 Stunden warten durften. Dadurch konnte ich auch den Bus nach Pucón gestern nicht mehr nehmen, so dass ich erst jetzt im Bus sitze.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p>
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		<title>Beck&#8217;s in Valpo</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:50:41 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="To keep cool - Beck´s!" href="http://www.flickr.com/photos/10177557@N08/2238713119/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2012/2238713119_2c2b704297_m.jpg" border="0" alt="To keep cool - Beck´s!" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Wollbinho" href="http://www.flickr.com/photos/10177557@N08/2238713119/" target="_blank">Wollbinho</a></small></p>
<p>Während ich gestern mein Spanisch-Zertifikat aus der Sprachschule abgeholt habe, war auch Dani, meine ehemalige Spanischlehrerin da. Wir haben uns dann spontan auf ein abendliches Bier verabredet, da sie ja &#8220;für etwaige Aufenthalte in Deutschland das Biertrinken trainieren müsse&#8221;.</p>
<p>Also rufe ich sie wie abgesprochen so gegen 19:30 Uhr an, und wir verabreden uns für 20 Uhr an einer Straßenecke. So gegen 20:10 Uhr kommt sie dann auch an und wir gehen in ein Bierlokal, aufgemacht wie ein irischer Pub. Dort finden wir doch tatsächlich Bier auf der Karte und auch wenn es ihr ein wenig bitter schmeckt, trinkt sie schneller als ich&#8230; Während der Unterhaltung lerne ich, dass das Studienleben echt nicht leicht ist, da die Studiengebühren für die hiesigen Verhältnisse sehr hoch sind: Manche Leute studieren nur jedes zweite Jahr, in der Zeit dazwischen müssen sie jobben und Geld verdienen, um ihr Studium bezahlen zu können. Das Schlimme ist, dass die Gebühren aus europäischer Sicht gar nicht hoch sind.</p>
<p>Während wir noch da sitzen, ruft Eva an, sie und Nadja wollen sich jetzt mit Pablo, einem hier wohnenden Chilenen, treffen, und wir machen uns auf den Weg, die drei zum Essen zu treffen. Das Essen ist extrem viel, keiner von uns bekommt seinen Teller leer. Leider muss Dani nun auch schon gehen, da sie am nächsten Morgen um 9 Uhr Spanischunterricht geben muss &#8211; ein Hamburger und eine andere Deutsche wollen mit ihr lernen.</p>
<p>Nachdem ich Dani zu ihrem Colectivo gebracht habe, das sie zurück in einen entfernten Hügel bringt, kehre ich zu unserem Restaurant zurück und wir ziehen weiter, hin zu einer kleinen aber sehr netten Bar, wo endlich mal nur Einheimische, keine Touris sitzen. Dort trinken wir einen sehr leckeren Wein-/Früchtemix, der aussieht wie Wein, aber sehr süß nach Früchten schmeckt. Extrem lecker :). Im Hintergrund läuft lateinamerikanische Gitarrenmusik, leider kann uns die Bedienung nicht den Namen der Gruppe nennen, da die MP3s nicht vernünftig benahmst sind&#8230; Wir unterhalten uns dann noch ein paar Stündchen mit Pablo und verabreden am Donnerstag ein Asado in Evas Hostel zu machen und irgendwann gehen wir dann schlafen&#8230;</p>
<p>Nachdem ich dann heute morgen aufgestanden bin und meine Jacke gebührend vermisst habe, gönnen Nadja, sie muss erst um 15 Uhr arbeiten, und ich uns eine 40-minütige Massage auf einem Massagestuhl mit Jadesteinen. Gewöhnungsbedürftig, entspannend aber niemals so gut wie eine echte Handmassage. Dafür kostet der Spaß aber auch nur 1,50 Euronen.</p>
<p>Heute Abend werde ich wohl zu einer Theateraufführung / Show in einer Bar namens Abasto gehen die Soledad, eine einheimische Mitarbeiterin hier im Hostel empfohlen hat.</p>


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		<title>Asado über den Dächern von Santiago</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 19:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grillen auf einer Dachterasse in Santiago bei Nacht mit Pisco Sour...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code> </code></p>
<p>Den gestrigen Tag habe ich sehr ruhig angehen lassen: Frühstück bis ca. 12 Uhr, dann ein wenig nichtstun und im Anschluss Essen gehen beim Ecuadorianer. Aber es stand ja auch Abends ein Treffen mit Didi, einer Freundin einer Kollegin, an. Also gehe ich so gegen 19:20 Uhr los, wir sind in der Nähe meines Hostels am Plaza Italia verabredet.</p>
<p>Der Plaza Italia ist direkt an einer Hauptstraße gelegen, und sozusagen einer der Haupteingangspunkte um ins Nachtleben von Bellavista einzutauchen. Neben einer riesigen Kreuzung, einer U-Bahn Station und einem Busbahnhof toben dort Menschenmassen, insbesondere junge Leute durch die Straßen. Genau an diesem Ort sind Didi und ich also verabredet.</p>
<p>Ich stehe kaum 2 min. und warte, da kommt ein älterer Chilene auf mich, den wartenden, allein dort stehenden Gringo zu und fragt ziemlich unverblümt nach 500 Pesos &#8211; er sei kopfkrank und brauche dieses Geld für die Behandlung. Interessante Masche, aber ich gebe vor, dass ich nichts verstehe &#8211; weder Englisch (&#8220;Coin!&#8221;) noch Spanisch. Nach 10 min. rufe ich bei Didi an, ob sie schon da sei &#8211; ja, sie und Marcos, ihr Freund, würden schon länger auf der anderen Straßenseite warten. Also gehe ich rüber und zusammen gehen wir zunächst in eine Bar, wo wir erstmal mein Spanisch trainieren &#8211; mit Didi hab ich ja ein wandelndes Wörterbuch zur Verfügung :). Nachdem wir unsere Pisco Sour chilenischer Art ausgetrunken haben, machen wir uns auf, Getränke für später zu kaufen.</p>
<p>Während wir durch die Pia Nono, eine sehr lebhafte Straße mit vielen Cafés, Kneipen, Straßenständen wandern, erzählt mir Marcos erstmal, dass ich hier später in der Nacht auf keinen Fall alleine rumgehen sollte &#8211; das wäre gefährlich. Macht aber für den Moment nichts, wir kaufen ne Flasche Pisco, ne Flasche Rum, ein wenig O-Saft und Cola und machen uns auf den Weg zu Marcelo, einem Freund von Didi und Marcos, der, so erzählen mir die beiden, ein Asado veranstalten würde.</p>
<p>Nach ca. 30 min Fußweg erreichen wir dessen Wohnhaus: ein 25 stöckiges Hochhaus, wo wir nach der Registrierung beim Portier in den 25. Stock fahren, um dann noch ein Stockwerk zu Fuß zur Dachterasse zu erklimmen. Als wir rauskommen, zeigt sich das nächtliche Santiago von allen Seiten: Kleine Lichter säumen Straßenläufe, der Fernsehturm ist bunt angestrahlt, die Stadt sieht von oben sehr friedlich aus.</p>
<p>Oben begrüßen uns dann Marcelo und Vale samt Vales Tochter in schönstem schnellen, unverständlichen chilenischen Spanisch. Verstehen tue ich das ganze nur, wenn sie langsam reden, auch wenn ich mich langsam aber sicher reinhöre. Der Grill wird zum Säubern des Rosts mit einer rohen Zwiebel abgerieben, die Kohle verteilt und entzündet, und Marcelo erklärt mir, dass er nach brasilianischer Art grillen wird: Stark gesalzen, mit geringer Hitze, also hohem Rost.</p>
<p><code> </code></p>
<p>Da es inzwischen schon spät ist, haben wir alle allerdings schon großen Hunger, deswegen trinken wir als Alternative zum Fleisch erstmal ne Cola-Rum &#8211; der gute chilenische Wein, den Didi mitgebracht hat wird erst später getrunken.</p>
<p>Um 0:30 Uhr gibt es dann endlich das erste gegrillte Fleisch: pikante Würstchen im Brötchen mit Mayonaise. Die haben auch einen Namen, den ich allerdings inzwischen vergessen habe&#8230; Aber sehr lecker! Jetzt geht es Schlag auf Schlag: leckere Rippchen, feines Filetfleisch und ein schöner Rotwein führen dazu, dass ich nach kurzer Zeit bis zum Anschlag satt bin und nicht mehr mag&#8230;</p>
<p>Währenddessen kommt noch ein Freund von Marcelo und Marco vorbei, wie mir berichtet wird, ist er chilenischer Schauspieler, der wohl auch mal in einem Film mitgewirkt hat. Jetzt gibt es Pisco-Cola, im Verhältnis 50/50.</p>
<p><code></code></p>
<p>Gegen 2:30 Uhr nehmen Didi, Marcos und ich ein Taxi nach Hause, wenn ich von Peru wieder nach Chile komme, werde ich zusammen mit Marcos, haben wir beschlossen, ein Wochenende Sozialarbeit in den ärmeren Gegenden der Stadt machen. Außerdem werde ich wohl demnächst eine Tour in das Anbaugebiet des Weinhandels, bei dem Didi arbeitet, machen.</p>
<p><code>				<div id="gallery-570303df" class="flickr-gallery photoset">
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				</script>
			</code></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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