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	<title>doetsch.info &#187; urlaub</title>
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		<title>Udaipur</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Washing with a view - Udaipur" href="http://www.flickr.com/photos/65768710@N00/2083364035/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2178/2083364035_5e72f5aee7_m.jpg" alt="Washing with a view - Udaipur" border="0" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="betta design" href="http://www.flickr.com/photos/65768710@N00/2083364035/" target="_blank">betta design</a></small></p>
<p>Zehn Stunden Fahrt mit dem Zug oder eine Stunde Flug sind die Alternativen, um von Jaipur nach Udaipur zu kommen. Als dekadenter Mitteleuropaeer entscheide ich mich fuer den Flug. Der Flug wird ausschliesslich von Touristen bestiegen &#8211; Franzosen, Belgier und eine Reisegruppe von Chilenen. Wir fliegen in einer <a onclick="window.open('http://de.wikipedia.org/wiki/ATR_72','','');return false;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ATR_72" target="_blank">ATR 72</a>, einem zweimotorigen Propellerflugzeug. Es ist das zweite Mal, dass ich in so einem Vogel sitze, und es ist das zweite Mal, dass ich den Rueckwaertssitz, also gegen die Flugrichtung, habe.</p>
<p>Nach einem unspektakulaerem Flug setzt die Maschine ruckelnd auf dem Rollfeld auf, der Pilot hupt noch mal kurz (naja, wenn er koennte, wuerde er) und wir laufen vom Flugzeug zum Terminal rueber. Es ist der 18.11.2011. Im Flughafen hole ich mir ein Taxi, dass mich die 25km bis Udaipur Zentrum faehrt &#8211; fuer 500 Rupien, also ca. 7,5 EUR. Eine Stunde dauert das, und als ich im Nukkad Guesthouse einchecke habe ich die Wahl zwischen zwei Zimmern. Ich nehme das Zimmer, wo ich aufrecht im Badezimmer stehen kann und mache mich auf den Weg zur Dachterrasse.</p>
<p>Eine schoene Eigenschaft von Rajasthan ist, dass es praktisch ueberall Dachterrassen gibt, wo man essen kann, die Stadt von oben betrachtet und ein illegal verkauftes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kingfisher_(Bier)" target="_blank">Kingfisher-Bier</a> trinkt. Die meisten indischen Restaurants und Hotels haben naemlich keine Alkohol-Lizenz, da diese zu teuer ist. Trotzdem bekommt man unter der Hand ueberall Bier. Von der Dachterrasse habe ich einen tollen Blick, der u.a. den oben im Photo gezeigten Bereich beinhaltet.</p>
<p>In den Strassen von Udaipur zeigt sich das uebliche Bild: &#8220;Bonjour, d&#8217;ou etes-tu?&#8221;, &#8220;Hello, where are you from?&#8221;, &#8220;Are you Danish?&#8221; toent es aus jedem Geschaeft, jeder Rikscha, ja fast jedem indischen Mund. Die Stadt, auf betreiben der lokalen koeniglichen Familie vollstaendig auf Tourismus fixiert, besteht ausschliesslich aus Touristenshops fuer Textilien und Schmuck sowie Reisebueros.</p>
<p>Aber schon ein wenig abseits der Altstadt, abseits des touristen Zentrums um den &#8220;City-Palace&#8221;, den Stadtpalast, schwirren einheimische Gerueche durch die Luft, Inder waschen ihre Kleidung im See und die Sonne spiegelt sich im See auf dem Boote gemaechlich schippern, photo-wuetigen Touristen die schoensten Motive verschaffend.</p>
<p>Ich wandere im Laufe einiger Tage durch verschiedene Teile der Stadt, entspanne auf der Dachterrasse und faulenze &#8211; fuer mich gibt es hier diesmal kein enges Touristenprogramm, da ich genug von der Rajasthan Hetzjagd habe &#8211; alle 2 Tage eine neue Stadt ist auf die Dauer nicht erholsam.</p>
<p>Den gewuenschten Besuch in Jaisalmer beschliesse ich ein anderes Mal durchzufuehren, da der oertliche Flughafen aufgrund der Naehe zur pakistanischen Grenze gesperrt ist und ich keine Lust auf endlose Bus- und Zugreisen habe: Von Udaipur gibt es keine Direktverbindung; es ist notwendig, ueber Jodhpur zu reisen, egal ob Bus oder Bahn. Statt Jaisalmer buche ich einen Flug von Udaipur nach Cochin, in der suedwestlichsten Provinz Indiens Kerala. Dort, in der Heimat von ayurvedischer Heilkunst, Gewuerzen und Kokosnuessen erhoffe ich mir eine entspannende letzte Woche meiner Indienreise.</p>
<p>Am Tag der Abreise holt mich der Taxifahrer frueher ab als geplant: <a href="http://timesofindia.indiatimes.com/city/jaipur/Blasphemy-protests-in-Udaipur-12-injured/articleshow/10836317.cms" target="_blank">Unruhen</a> in der so ruhigen Stadt am See, Hindus und Moslems pruegeln sich in Strassenschlachten und viele Geschaefte haben deshalb geschlossen, viele Strassen sind gesperrt.</p>


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		<title>Pink ist nicht gleich Pink</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 06:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Albert Hall Museum, Jaipur" href="http://www.flickr.com/photos/98245622@N00/2255662106/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2353/2255662106_46560c08d5_m.jpg" alt="Albert Hall Museum, Jaipur" border="0" /></a><br />
<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="♣ ℓ u m i è r e ♣" href="http://www.flickr.com/photos/98245622@N00/2255662106/" target="_blank">♣ ℓ u m i è r e ♣</a></small></p>
<p>Waehrend sich in Jaipur die Taxifahrer, Rikschafahrer, Touristenfuehrer und Hotelbesitzer auf den naechsten Touristenansturm bereitmachen, sitze ich im Zug in die sogenannte &#8220;Pinke Stadt&#8221;. Als 1903 der Prinz of Wales zu Besuch kam, befahl der damals herrschende Maharadscha, die Stadt in der Farbe des Willkommens zu streichen &#8211; jedes Haus der Altstadt. Heutzutage ist es verpflichtend, dass bei Renovierungsarbeiten in Rosa gestrichen wird.</p>
<p>Im Zug sitze ich in einem Sleeper-Abteil, neben mir allerlei indische Mitreisende und die Stimmung ist ruhig. Ich lese ein Buch, waehrend der Zug das eine um das andere Mal anhaelt und Leute aussteigen. Nicht notwendigerweise an einem Bahnhof. Derweil sitzen zu meiner Rechten zwei indische Maenner, die zu ihrer folkloristischen indischen Musik singen; als Kontrapunkt toent Shakira aus dem Handy einer jungen Familienmutter, die eingehuellt in ihr Sari zu schlafen versucht, ihren kleinen Sohn mit sich auf der Pritsche.</p>
<p>Als der Zug quietschend im Bahnhof Jaipur haelt, steigen eine Vielzahl Touristen aus, und schon wenig spaeter steht ein gut gekleideter junger Inder neben mir. &#8220;Namaste&#8221;, sagt er und beginnt die klassische Konversation. Wo ich herkomme und was ich hier taete, ob mir Indien gefalle, wie das Essen sei, usw.  Eine Minute spaeter rueckt er damit raus, dass er Taxifahrer ist und ich ja auch mit ihm fahren koenne, wenn ich wolle.</p>
<p>Waehrenddessen warte ich auf Rocio, die kolumbianische Mitreisende, die in der Holzklasse hoffentlich auch im richtigen Bahnhof ausgestiegen ist. Zur Identifikation eines Bahnhofs ist man naemlich auf Einheimische angewiesen; ich habe noch nie ein Schild gesehen, dass den Namen des Bahnhofs in Englisch zeigt. Aber auch sie hat das Ziel erreicht, bepackt mit grossem und kleinen Rucksack trottet sie den Bahnsteig runter und wir kommen schliesslich an den Ausgang.</p>
<p>Draussen bietet sich ein weiterer Taxifahrer an, der nach kurzer Zeit mit dem vorherigen am Streiten ueber uns ist. Als der &#8220;Bahnsteig&#8221;-Akquisiteur versucht, uns halb-anschreiend dazu zu bewegen, mit ihm zu kommen, schreie ich kurz zurueck, er soll sich trollen und weg ist er. Dem anderen sagen wir, dass wir a) noch zum Ticketschalter wollen und b) ein Prepaid-Taxi suchen.</p>
<p>Da der Schalter nicht mehr offen ist, fahren wir dann, auch ohne Prepaid, zum Hotel, wo mein Zimmer diesmal nicht vergeben wurde. Ich hatte aber auch extra eine Email geschrieben, dass ich spaet ankomme und sie bitte die Reservierung respektierten&#8230;</p>
<p>Am naechsten Tag geht es dann Sightseeing: Mit einer Rikscha zum &#8220;New Gate&#8221; der Altstadt. Der Fahrer hat irgendwann keine Lust mehr und sagt uns, dass wir da sind, obwohl wir noch nicht angekommen sind. Nichts ahnend steigen wir aus und stehen vor einem beeindruckenden Gebaeude, dem fuer mich beeindruckensten in ganz Jaipur: der Albert Hall, die aussieht wie ein chinesisch-mongolisch-indischer Palast aus einem fernoestlichen Kungfu-Film.</p>
<p>Nach ein wenig rumgewander und gefrage stehen wir vor dem New Gate, das sich orange-rot vor uns erhebt &#8211; 3 Torboegen durch die der Strassenverkehr hektisch fliesst: Rikschas, Autos, Ochsenkarren, Fussgaenger. Eine Kakophonie des Hupens, dichte Abgaswolken und Staub huellen das Tor ein und durch diese Wolke treten wir in die Altstadt.</p>
<p>Wir gucken nach links, nach rechts, doch wo sind die pinken Haeuser? Wir sehen kein Rosa, kein Pink, nur das rot-orange des Tors an fast jedem Gebaeude. Entweder hat sich die Farbe im Laufe der Jahre verfaerbt oder die Inder verstehen etwas anderes unter Pink. Wir sind auf einer Strasse, die ein grosser Basaar ist: Textilgeschaeft an Textilgeschaeft, indische Frauen wuseln durch die Menge, nur um sich ploetzlich in ein Geschaeft zu begeben und sich Stoffe anzugucken.</p>
<p>Die Ladenbesitzer versuchen ihr bestes, mich zum Kaufen zu ueberzeugen, und weiter geht es vom Textilbasaar zum Schmuck- und schliesslich zum Silberbasaar. Ein Chaos und Gewusel, es entsteht der Eindruck, dass ganz Indien zum Einkaufen in diesen Strassen ist.</p>
<p>Auf einmal spricht ein Inder Rocio an, und fragt sie, ob sie ihm fuer seine spanische Freundin etwas von Englisch ins Spanische uebersetzen koenne. Gesagt getan und nachdem die Uebersetzung fertig ist, erklaert er uns, er sei Brahmane und es sei deren Brauch, fuer einen Gefallen einen Gegengefallen zu leisten.</p>
<p>So fuehrt er uns durch kleine Gassen in der Altstadt, um uns rum vom Motorradshop bis Gewuerzverkauf dicht gedraengt indische Geschaefte und keine Touristen weit und breit. Das nicht-touristische, einheimische Jaipur zeigt sich vor unseren Augen. Ein paar Strassen und Abzweigungen weiter betreten wir ein Gebaeude, in den offenen Tueren und Zimmern sitzen arme Inder, der Muell liegt im Innenhof und der blanke Beton strahlt Trostlosigkeit aus.</p>
<p>Der Inder fuehrt uns zu einem Schmuckatelier inmitten dieses Gebaeudes und bastelt uns jeweils eine Kette aus gruenen Steinen bzw. ein Armband. Er schenkt sie uns, und als Rocio nach den anderen Schmuckstuecken, die sichtbar sind, fragt, zeigt er sie und bietet sie auch zum Kauf an.</p>
<p>Die grosse Frage: War dies eine Aktion, um uns etwas zu verkaufen, oder eine echte gutgemeinte Geste? Wir tendieren zum letzteren und lassen uns von einer Fahrrad-Rikscha zurueck zum Hotel fahren.</p>
<p>Am naechsten Tag schauen wir uns noch den City-Palast an und verlassen dann Jaipur in getrennte Richtungen: Ich zum Flughafen, um meinen Flug nach Udaipur zu nehmen, Rocio, um an einer Hochzeit in Patna teilzunehmen.</p>


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		<title>Schuften in Mumbai</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 03:33:37 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="here is the beef" href="http://www.flickr.com/photos/8886642@N02/3722594594/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2624/3722594594_4fe4edb9d8_m.jpg" alt="here is the beef" border="0" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="AamerJaved" href="http://www.flickr.com/photos/8886642@N02/3722594594/" target="_blank">AamerJaved</a></small></p>
<p>Heute ist der letzte Arbeitstag bei unserem Dienstleister. Wie jeden Tag werde ich gleich um 9 Uhr frühstücken und um 9:30 Uhr das Hotel verlassen. Draußen wartet ein Fahrer, der uns dann eine halbe Stunde durch den Verkehr von Mumbai navigiert.</p>
<p>Unser Hotel, das Trident Nariman Point ist direkt an der Wasserfront zur Arabischen See und dankenswerterweise wurden wir beim Einchecken in bessere Zimmer gesteckt, als wir bezahlen. Dadurch habe ich nun ein Zimmer im 19. Stock mit Panoramafenster. Ein toller Blick auf Downtown Mumbai und die Arabische See erwarten mich jedes Mal, wenn ich nach draußen schaue. Unten huschen Menschen wie Ameisen über die Uferpromenade, wo Straßenverkäufer die ganze Nacht versuchen, Käufer für ihre schrill leuchtenden Elektrospielzeuge und Erinnerungen zu finden. Es erinnert doch sehr an die Wasserfront in Shanghai, mit Blick auf Pudong.</p>
<p>Doch Mumbai ist nicht mehr so unschuldig wie vor ein paar Jahren. Im Jahr 2008 erschütterten Nachrichten über großangelegte Terrorangriffe die Welt: Das Oberoi Hotel und das Taj Mahal Palace wurden von terroristischen Gruppen angegriffen und besetzt: Über hundert Menschen kamen um. Mein Hotel ist das Nachbarhotel vom Oberoi, gehört zum gleichen Gebäudekomplex. Das Betreten des Hotels ähnelt einem Flughafen-Checkin: Taschen werden durchleuchtet, jeder wird per Metalldetektor untersucht und überall läuft eine Menge Sicherheitspersonal rum. Die Fahrstühle bewegen sich nur, wenn eine Chipkarte für ein Zimmer vorliegt.</p>
<p>Doch wie ist Mumbai? Mumbai ist staubig, schrill und bunt. Es ist voll und lebhaft. Und es ist eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise. In Deutschland wird man wohl kaum sehen, wie eine Familie samt Ziege im Taxi nach Hause fährt &#8211; die Ziege auf allen Vieren im Kofferraum. Es ist anders, und Vorschriften, Regeln und Gebote sehen anders aus: Mittwoch morgen fahren wir zur Arbeit und warten im Stau. Ein kleiner Junge kommt aus einem verfallenen Haus, in dem ein kleiner Laden ist. Er hat lediglich ein T-Shirt an, stellt sich an der Straßenrand und nutzt den Straßenrand völlig selbstverständlich als Toilette. In Deutschland? Undenkbar. Inder können nur schwer Nein sagen &#8211; schon von Kindesbeinen an wird Ihnen indoktriniert, dass die Eltern Götter sind und man ihnen nicht widersprechen darf. Ein Inder arbeitet das, was seine Eltern ihm als Beruf ausgewählt haben. Er heiratet meistens per arrangierter Ehe und im Geschäftsleben ist der typische Inder sehr schüchtern und stellt praktisch keine Fragen.</p>
<p>Der Verkehr erinnert an Südamerika: Rücksichtslos, hoffnungslos verstopfte Straßen, jedes Auto hat eine Delle. Nur dass in Indien die Autos auf der linken Seite fahren, den Engländern sei Dank. Das Essen ist sehr vielfältig, schmeckt dabei aber immer nach den typischen indischen Gewürzen. Es ist lecker, scharf und natürlich nicht nur vegetarisch: Indien besteht nicht nur aus vegetarischen Hindus, sondern vereint noch viele weitere Glaubens- und Kulturgruppen. So gibt es z.B. Märkte, wo die eigentlich heiligen Kühe geschlachtet zum Verkauf stehen. Ein Hindu würde da zwar nie hingehen, ein Moslem aber schon.</p>
<p>Morgen werde ich das erste Mal die Stadt als Tourist sehen: Jeden Tag der Woche sind wir um 09:30 Uhr in die Firma gefahren und erst um ca. 20:30 Uhr oder später zurückgekommen. Das wird sich nun ändern.</p>


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		<title>Indien ruft</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 10:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/49802125@N00/362619993/" title="D H A R A V I" target="_blank"><img src="http://farm1.static.flickr.com/153/362619993_3fb39cbe7d_m.jpg" alt="D H A R A V I" border="0" /></a><br /><small><a href="" title="All Rights Reserved" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/49802125@N00/362619993/" title="d ha rm e sh" target="_blank">d ha rm e sh</a></small></p>
<p>Nachdem ich mich ja hier zuletzt im März 2010 gemeldet habe, geht es jetzt wieder los mit Reiseberichten. Heute starte ich auf eine (Dienst)reise nach Indien. Die erste Woche werde ich bei unserem Dienstleister in Mumbai einen Workshop bzw. ein Audit durchführen, danach werde ich ein wenig Urlaub auf dem Subkontinent machen: Zunächst wohl Delhi, Agra, Jaipur und Udaipur, danach wohl Kerali im Süden des Landes und abschließend, auf dem Rückweg nach Mumbai, werde ich wahrscheinlich in Goa halt machen, um dort ein wenig auszuspannen.</p>
<p>Das Gepäck bin ich momentan noch am packen, glücklicherweise kann ich zwei Gepäckstücke mitnehmen &#8211; eins für den dienstlichen Teil (Koffer) und eins für den anschließenden Urlaub (Rucksack). Gestern habe ich noch meine Ausrüstung aufgefrischt, so dass ich in den nächsten Jahren hoffentlich nicht mehr zu Globetrotter muss. Irgendwie lasse ich dort jedes Mal viel zu viel Geld &#8211; gestern über 400 €. Dafür habe ich jetzt alles notwendige und angenehme: Wasserentkeimungspulver, Medikamente, Ohrstöpsel, Sonnencreme, Regenjacke (laut meinem Kollegen brauche ich die aber zu 99% nicht), Microfaser-Handtücher, Schlafsack-Inlays, Moskitonetz, und und und&#8230;</p>
<p>Ich bin gespannt, und hoffe, schöne, verzaubernde, beeindruckende und lustige Photos und Erlebnisse mitzubringen. An dieser Stelle werde ich versuchen, meine Reise zu dokumentieren, bin aber noch nicht sicher, wie gut die Internet-Verfügbarkeit in Indien ist.</p>
<p>Wir sehen uns am Taj Mahal ;).</p>
<p>Flugroute:<br />
EK062 HAM 20:30h &#8211; DXB 05:45h (+1)<br />
EK506 DXB 09:30h &#8211; BOM 13:50h (+1)</p>


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		<title>Skiurlaubsverlosung mit Pfiff</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 17:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Reiseanbieter Pfiff hat ein Blog gestartet &#8211; und um das Blog gleich bekannter zu machen gibt es auch gleich ein Gewinnspiel für einen Winterurlaub mit den Jungs und Mädels. Da ich mich einem solchen Gewinnspiel natürlich nicht verweigern kann, verlinke ich das Skiurlaubs-Blog natürlich gerne :-). Mal schauen, vielleicht gewinne ich ja, hehehe. Verwandte [...]


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Der Reiseanbieter Pfiff hat ein Blog gestartet &#8211; und um das Blog gleich bekannter zu machen gibt es auch gleich ein Gewinnspiel für einen <a href="http://www.pfiff-reisen.de">Winterurlaub</a> mit den Jungs und Mädels.
</p>
<p>
Da ich mich einem solchen Gewinnspiel natürlich nicht verweigern kann, verlinke ich das <a href="http://blog.pfiff-reisen.de/">Skiurlaubs-Blog</a> natürlich gerne :-).
</p>
<p>Mal schauen, vielleicht gewinne ich ja, hehehe.</p>


<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://doetsch.info/2009/02/16/verbier-ich-komme/' rel='bookmark' title='Verbier, ich komme!'>Verbier, ich komme!</a></li>
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