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	<title>doetsch.info &#187; urlaub</title>
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		<title>Tag des Tränengases</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/trnengas.jpg" rel="lightbox[690]"><img class="alignleft size-medium wp-image-697" title="Tränengas" src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/trnengas-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>In der Ferne sieht man graue Regenwolken, die Regenschirmverkäufer machen sich in der Hauptstadt Kolumbiens bereit, um die alltäglichen Regenschauer zu nutzen und im Zentrum Bogotás massieren sich Polizisten des Bataillons zur Auflösung von gewaltsamen Protesten.</p>
<p>Es ist der 1. Mai in der 8-Millionen Metropole und traditionell bedeutet dies Aufbegehren der politischen Linken und der Armen gegen die herrschende politische, oftmals korrupten, Klasse Kolumbiens. An fast jeder Wand eines Großunternehmens, einer Bank, eines Ministeriums prangen revolutionistische Graffitis, in der Nacht angesprüht. Viele Geschäfte haben ihre Rolladen runtergelassen oder ihre Scheiben mit Holzplanken gegen Randale geschützt. Gespannte Ruhe in der Stadt, es scheint, als ob die Stadt den Atem anhält. Im Zentrum fahren Motorradpatrouillen von 10-15 Motorrädern, jeweils ein Fahrer und ein Polizist im gepanzerten Kampfanzug durch die Straßen, an jeder Ecke stehen Gruppen von mindestens 5 Polizisten und die Carrera 7, eine der Lebensadern der Stadt wird von Hunderten Polizisten, links und rechts gesäumt &#8211; für hunderte von Metern gibt es keine Lücke zwischen den dort positionierten Eingreiftruppen.</p>
<p>So zeigt sich Bogotá Nathaly und mir, als wir im Zentrum ankommen, um ein paar Besorgungen zu tätigen und zu essen. Zunächst wird uns von der Polizei mit Hinweis auf Ausschreitungen verweigert, den Plaza Bolívar zu betreten, der Platz, wo sich Präsidentenpalast, Parlament und Justizpalast befinden. Wir wollen eigentlich nur einen Hut kaufen, ein wenig entfernt vom touristischen Nepp, doch dafür müssen wir diese Orte passieren. Angekommen am Hutverkauf eröffnet uns der Verkäufer, dass wir mindestens 12 Hüte kaufen müssten &#8211; er verkaufe nur an Großkunden. Unser Argument, dass wir hier vor wenigen Tagen einen einzelnen Hut (den jetzt Kevin hat) gekauft haben, lässt er nur unbeeindruckt abperlen und wendet sich gelangweilt seinen Gedanken zu.</p>
<p>Auf dem Rückweg sehen wir allerorten massive Polizeipräsenz, und als wir am Goldmuseum ankommen, um wieder nach Chapinero, etwas weiter im Norden von Bogotá, zurückzukehren, fängt plötzlich der auf der Straße stationierte Wasserwerfer an, eine rennende Gruppe von Demonstranten mit Wasser zu beschießen. Parallel hört man ein Ploppen, und in etwa 5 Meter Höhe sehen wir Tränengasgranaten auf ihren Flugbahnen in Richtung der Gruppe niedergehen. Die Menge ist in Bewegung und nach wenigen Minuten ist die Aufregung, nur ca. 20m von uns entfernt, wieder vorbei und es herrscht wieder ein wenig Ruhe.</p>
<p>Als wir später, über diverse Umwege in Chapinero ankommen, lesen wir, dass die Proteste die schwächsten der letzten Jahre waren.</p>

						<div id="pdrp_endAttribution">
						photo by: 
						 
							<a href="http://flickr.com/58614987@N08/5372204501" target="_blank" class="pdrp_link pdrp_attributionLink">
								raphaelthelen</a>
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		<title>An der Karibikküste entlang</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Enttäuschung von Santa Marta packe ich meine Sachen im Hotel Miramar weil wir die Stadt schnell verlassen möchten. Hotel Miramar ist ein uraltes Loch von Hotel, sehr schäbig wirkend mit freundlichem Personal und eigentlich ganz witzig, wenn man sich dran gewöhnt hat. Die Dusche ist ein Metallrohr, aus dem kaltes, vom Klima leicht [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Enttäuschung von Santa Marta packe ich meine Sachen im Hotel Miramar weil wir die Stadt schnell verlassen möchten. Hotel Miramar ist ein uraltes Loch von Hotel, sehr schäbig wirkend mit freundlichem Personal und eigentlich ganz witzig, wenn man sich dran gewöhnt hat. Die Dusche ist ein Metallrohr, aus dem kaltes, vom Klima leicht angewärmtes Wasser kommt. Kevin bleibt noch da, als Nathaly und ich einen Bus nach Palomino nehmen, wo wir unser Gepäck gelassen haben &#8211; für das Wochenende haben wir nur ein paar Sachen eingepackt und sind leicht gereist.</p>
<p>Der Bus nach Palomino dauert diesmal nur 1,5 Stunden, und, da wir nur leichtes Gepäck dabei haben, nehmen wir den Fußweg zum Strand. Wehmütig passieren wir das mir angebotene Grundstück, treffen kurz &#8220;Kurt&#8221;, den Verkäufer, ohne viele Worte mit ihm zu wechseln. Er ist gut gelaunt und zuversichtlich, die Dokumente bald zu haben. Durch den weißen Sand trotten wir müde zur Finca Escondida, wo wir kurz unsere Bekannten begrüßen, dann aber schnell die Sachen einsammeln und bei absoluter Dunkelheit (ein weiterer Stromausfall, diesmal aber schon seit dem Vortag anhaltend) umpacken. Wir lassen uns von Niamh drei Motorräder bestellen, die uns und unser Gepäck zum Dorf bringen &#8211; bei Regen, wieder einmal durch Schlamm und holprige, Schlagloch gespickte Wege. Wer noch nie bei solchen Bedingungen hinten auf einem Motorrad gesessen hat, kann sich nicht vorstellen, welche Endzeitszenarien einem dabei durch den Kopf gehen.</p>
<p>Am Troncal de Caribe, der Verbindungsstraße der karibischen Städte Santa Marta und Riohacha, angekommen lassen uns die Jungs, die uns auf ihren Bikes mitgenommen haben, zurück. In der Dunkelheit und im Regen sehen wir nur eine leere Straße zur linken und die die Straße säumenden Geschäfte des Dorfes zur Rechten. </p>
<p>Als in der Ferne Scheinwerfer auftauchen, die in Richtung Santa Marta fahren, trete ich auf die Straße und es ist tatsächlich ein Bus, den ich an heranwinke. Als er hält, fragen wir, ob er nach Santa Marta fahre und tatsächlich haben wir Glück. Oder auch nicht.</p>
<p>Der Bus ist uralt, es sitzen zwei Passagiere drin sowie zwei Fahrer. Der Fernseher ist eingeschaltet und gespeist aus einem DVD Player dröhnt er laut und zeigt Musikvideos von Vallenato-Legenden. Vallenato ist die an der Küste meistgehörte Musik, sehr Akkordeon-lastig und nicht so wirklich mein Fall. Aber man gewöhnt sich dann doch dran. Bei jeder Unebenheit auf der Straße setzt das Video kurz aus, der Kassierer eilt schnell zum DVD Player, um das Video weiterlaufen zu lassen.</p>
<p>Eine halbe Stunde später kommen wir am letzten Dorf einer riesigen Bananenplantage vorbei. Da der Motor des Buses schon stottert, wird mittels mehrerer, in einem Laden gekaufter Kanister Diesel der Tank notdürftig aufgefüllt. Erst springt der Motor nicht an, der Bus stottert und huckelt ein zwei Meter voran und kommt wieder zum Stehen. Als Fahrer und Kassierer endlich den Bus wieder am Laufen haben, ist eine halbe Stunde vergangen.</p>
<p>2 Stunden später kommen wir in Mamatoca, am Ostrand von Santa Marta an. Von dort nehmen wir ein Taxi, dessen Fahrer noch versucht, uns ein anderes Hotel/Hostel aufzuschwatzen, uns dann aber im Miramar absetzt, wo Kevin erstaunt feststellt, dass wir schon wieder da sind.</p>
<p>Wir unterhalten uns noch und beschließen spontan, morgen nach Cartagena zu fahren &#8211; meine Erfahrungen dort waren bisher nicht so toll, aber ich habe schon Lust, noch mal hinzufahren. Insofern reservieren über Hostelbookers eine Unterkunft, El Viajero, die direkt innerhalb der Altstadt ist.</p>
<p>Am nächsten Morgen holt uns dann luxuriöserweise ein Bus direkt am Hostel ab, mit dem es Non-Stop Richtung Cartagena geht. Mitten auf der Strecke haben wir fast einen Autounfall, als ein Kleinwagen ohne Blinker, Geschwindigkeit und ohne zu gucken direkt vor uns ausschert. Glücklicherweise ist die rechte Fahrbahn frei, so dass wir gerade noch mit Bremsen in sicheres Fahrwasser gelangen.</p>
<p>In Cartagena lässt uns der Busfahrer an einer Ecke raus, ohne uns &#8211; wie versprochen &#8211; zum El Viajero zu fahren. Nach einigen Irren durch die Altstadt von Cartagena kommen wir schließlich im Hostel an, wo uns ein Typ an der Rezeption doch tatsächlich weismachen möchte, dass der Betrag, den Hostelbookers ausweist nicht korrekt sei und wir mehr zahlen sollen. Nach einigen Diskussionen stimmt uns seine Kollegin, eine Katalonin aus Barcelona zu, und wir bekommen unsere Betten zum gebuchten Preis. Sauteuer, aber super gelegen und sehr sauber und schön. Wahrscheinlich das schönste Hostel, dass ich bisher in Kolumbien gesehen habe.</p>
<p>Währenddessen läuft das Fußballspiel Chelsea gegen Barcelona und als Chelsea gewinnt, sind überall nur lange Gesichter. Es scheint, keiner mag Chelsea, und ich bin da auch keine Ausnahme.</p>
<p>Den Rest des Tages schauen wir uns noch Cartagena an, Essen etwas und trinken abends noch ein paar Cocktails, während wir im kolumbianischen Fernsehen &#8220;Colombia tiene Talento&#8221;, das kolumbianische Pendant zu &#8220;Das Supertalent&#8221; schauen.</p>
<p>Cartagena ist die unbestrittene Tourismus-Hauptstadt Kolumbiens und der Stolz Kolumbiens. Die aus Kolonialzeiten stammenden Befestigungsanlagen, wie zum Beispiel das Fort San Felipe, wurden nach Plünderung der Stadt durch Sir Francis Drake errichtet und sind Zeugnis der Vergangenheit Kolumbiens als Kolonie der Spanischen Krone. Im Hafen halten Kreuzfahrtschiffe, und vor wenigen Tagen fand hier der Amerika-Gipfel der Nord-, Zentral- und Südamerikanischen Länder statt &#8211; wie auch in den Zeitungen insbesondere durch einen Prostituierten-Skandal des Secret Service breitgetreten. Die alten kolonialen Herrenhäuser sind wunderschön, in vielerlei Farben angemalt und ihre herrschaftlichen Balkone schauen auf die engen Straßen, wo sich Einheimische, Touristen, Eselkarren, Pferdekutschen und Taxen tummeln.</p>
<p>Am nächsten Tag bleiben wir noch kurz in Cartagena, frühstücken und schauen uns dann das Champions League Spiel Real Madrid gegen Bayern München an und fahren dann weiter zum Busbahnhof, um dort einen Bus nach Bucaramanga zu nehmen. Bei der Fahrt zum Terminal passieren wir nach Verlassen der historischen Altstadt auch ärmste Viertel von Cartagena, bis wir nach ca. 25 Minuten am Terminal ankommen. Der 12 Stunden Nachtbus nach Bucaramanga fährt schon 10 Minuten nach Ankunft und wir ergattern einen Super-Preis von 70.000 COP pro Person. Kevin fährt zurück nach Santa Marta, da sein Rückflug nach Deutschland ihn erwartet.</p>
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		<title>Das kalte Erwachen am Traumstrand</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 18:13:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[16.04.2012 &#8211; 24.04.2012 Nach Ankunft in Bogotá am 15.04.2012 mit sofortiger kräftiger Feier im Colombian Pub im Ausgehviertel Galerias nutzen wir den nächsten Tag zum Erholen und um ein paar Besorgungen zu tätigen: Wir wollen eine Sim-Karte für mobiles Internet kaufen, Freunde besuchen, bei der Bank vorbei und ähnliches. Am Kompliziertesten gestaltet sich, eine Sim-Karte [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/20120429-131214.jpg" rel="lightbox[670]"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/20120429-131214.jpg" alt="20120429-131214.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>16.04.2012 &#8211; 24.04.2012</p>
<p>Nach Ankunft in Bogotá am 15.04.2012 mit sofortiger kräftiger Feier im Colombian Pub im Ausgehviertel Galerias nutzen wir den nächsten Tag zum Erholen und um ein paar Besorgungen zu tätigen: Wir wollen eine Sim-Karte für mobiles Internet kaufen, Freunde besuchen, bei der Bank vorbei und ähnliches.</p>
<p>Am Kompliziertesten gestaltet sich, eine Sim-Karte für mein iPad zu bekommen: Bei Comcel wissen die Mitarbeiter zunächst überhaupt nicht, ob es das im Rahmen von PrePaid gibt, wieviel das kostet und wie immer sind sie fest davon überzeugt, dass jedes Telefon bzw. iPad ein Sim-Lock hat und somit nur mit einem Netzbetreiber nutzbar ist. Nachdem wir die ersten Hürden der Tarifoptionen überstanden haben, fragt der Angestellte nach dem iPad, dass ich natürlich nicht dabei habe, da mir dafür die Straßen von Bogotá doch ein wenig unsicher sind. Nach längerem hin- und her stellt sich heraus, dass er die eindeutige Nummer der Mobilfunkeinheit, die IMEI haben will. Also machen wir uns auf den Rückweg zur Wohnung und rufen auf dem Weg bei Dennys und Claudia an &#8211; einer von denen muss uns ja die Tür auf machen&#8230; Nachdem ich alle möglichen Nummern aufgeschrieben habe, laufen wir im strömenden Regen von Bogotá, mit wagnerschem Donner als Soundtrack begleitet, zurück zum Centro de Atención al Cliente de COMCEL. Dort erklären wir dem nächsten Mitarbeiter, was wir wollen, und nach ca. 30 Minuten sind wir dann tatsächlich im Besitz einer Micro-Sim von COMCEL, die für die erste  30 Tage sogar kostenlos 3 GB Datenverkehr mitbringt.</p>
<p>Später besuchen wir dann noch William und seine Frau in der Firma, in der Nathaly früher gearbeitet hat, die uns nochmal die Kaufprozesse von Immobilien im Detail erklären &#8211; als Teil Ihrer Firma nehmen Sie viele Immobilien An- und Verkäufe vor. Wir machen mit ihnen ab, dass sie die Papiere, die wir ihnen später schicken werden prüfen und machen uns sodann auf dem Weg zum Flughafen El Dorado, der schon bald in neuer Pracht erstrahlen wird, da derzeitig ein neues, hochmodernes Terminal gebaut wird, das schon jetzt einladend und von außen weit fortgeschritten wirkt. Der alte El Dorado Flughafen ist hingegen eher eine Ursache für weitverbreiteten Augenkrebs&#8230;</p>
<p>Eigentlicher Anlass für den Aufenthalt in Kolumbien ist ja der Kauf eines Grundstücks in direkter Strandnähe. So ein Grundstück hatte Nathaly in der Nähe von Santa Marta gefunden, womit das Ziel des Fluges auch feststand: Santa Marta.</p>
<p>Santa Marta ist der wohl entspannteste und am schönsten angelegte Flughafen, den ich bisher gesehen habe: Der Flughafen hat fast keine geschlossenen Räume, eine Terrasse mit Blick auf die Karibik und ist klein und gemütlich, direkt am Strand gelegen. So hat man dann auch beim Anflug in Santa Marta das Gefühl, im Meer zu landen, da die Landebahn direkt an das Meer angrenzt und man über das Meer anfliegt.</p>
<p>Das hat auch den Vorteil, dass man jedes anfliegende Flugzeug von der Terrasse sehen kann. Da wir spontan mit Kevin, einem Freund aus Leipzig, der zufällig auch gerade in Kolumbien war, abgemacht hatten, dass wir uns in Santa Marta auf dem Flughafen treffen begeben sich Nathaly und ich somit auf die Terrasse des Flughafens, essen ein sehr gutes Champignon-Schnitzel, fotographieren die Karibikküste und trinken ein kühles Colombian Club, das nach eigenen Angaben beste Bier Kolumbiens.</p>
<p>Als Kevin dann ca. 1 Stunde später eintrifft machen wir uns langsam fertig, als wir seinen Avianca Flieger reinkommen sehen und nehmen zunächst ein Taxi nach Mamatoco, das Richtung Riohacha gelegene Bus-Mini-Terminal. Dort angekommen, werden wir direkt nach dem Aussteigen von mehreren Kolumbianern bedrängt, wo wir hin wollten. 2 Minuten später sitzen wir im Bus nach Palomino, leicht gestresst von der Hektik und wundern uns, warum der Bus nicht losfährt. Die Antwort bekommen wir von einem Mitreisenden: Der Bus fährt erst los, wenn alle Plätze besetzt sind. Die ganze Hektik also umsonst</p>
<p>Nach etwa 5 nervösen Rückfragen von Kevin, ob sein Gepäck auch sicher sei, setzt sich der Bus in Bewegung. Leider ist es auch schon dunkel und kurze Zeit später fängt es stark an zu regnen. Der Bus wird immer langsamer und statt nach 1,5 h Fahrt erreichen wir Palomino erst 2,5 h nach Abfahrt.</p>
<p>Palomino ist ein kleines Dorf und die Landstraße, die durch das Dorf führt das Epizentrum des Ortes. Ehemals Hauptquartier der Paramilitärs ist es inzwischen durch Einschreiten des kolumbianischen Militärs komplett befriedet und die Paramilitärs wieder in die Gesellschaft eingegliedert oder in die Höhen der Sierra Nevada de Santa Marta vertrieben. </p>
<p>Dort ausgestiegen, bestellen wir erstmal ein kleines Abendessen bei einem Restaurant um die Ecke und setzen uns unter das Restaurantdach, auf das der Regen laut herunterprasselt.  Bei dem Regen möchten wir natürlich nicht zu Fuß zur Finca Escondida gehen, die 15min von dder Hauptstraße entfernt direkt am Strand gelegen  ist. Nach langem Verhandeln erwischen wir zu einem Wucherpreis von 10.000 COP ein Privat-Auto samt Fahrer, der unser Gepäck einlädt und dann auf einen kleinen Sandweg einbiegt. Der Weg ist durch den Regen aufgeweicht und schlammig, mit Schlaglöchern übersäht  führt an bescheidenen Häusern vorbei, bis nach einer Kurve in 200m Entfernung eine Finca auftaucht.</p>
<p>Als wir aussteigen, hören wir im Hintergrund das Rauschen der Meeres und sehen vereinzelt Schaumkronen in der Dunkelheit. Wir passieren die Finca und sind an einem einsamen Traumstrand. Ein paar Meter weitergegangen sehen wir Lichter &#8211; die Finca Escondida, wo wir unterkommen werden. Dort, in einem Holzpavillion unter einem Palmendach, gesäumt von Kokospalmen sitzen Touristen und ein paar Einheimische, trinken oder Essen was. Mittendrin die mit ihrem blonden Haar herausstechende Teilhaberin der Finca Escondida Mara und Nathalys Freundin Niamh (Nieve gesprochen), die uns freudig begrüßen, erstmal ein kühles Bier anbieten (wir haben immer noch um die 28 Grad) und uns befragen, wie wir es mit dem Gepäck zu so später Stunde noch zum Strand geschafft haben.</p>
<p>Alles wirkt sehr sauber, das Essen riecht gut und die Atmosphäre ist freundlich entspannt. Die Preise sind leider nach unserem Empfinden sehr hoch, was aber sicherlich dem geschuldet ist, dass in Palomino kein Massentourismus, sondern Eco-Tourismus angestrebt wird. Wir kommen in einem 3-Bett-Zimmer für 25.000 COP pro Person unter, und, gerade als wir unsere Sachen dorthin bringen, fällt der Strom aus.</p>
<p>Glücklicherweise stehen ein paar Petroleumlampen und mein Reisehandy (Neupreis ca. 30€) bereit &#8211; das Beste an dem Handy ist, dass es eine eingebaute LED-Lampe hat. Auf Reisen ist das inzwischen unverzichtbar geworden, da kommt kein Smartphone ohne eigenständige LED Leuchte mit. Nach ca. 20 Minuten ist der Strom wieder da, und kurze Zeit später gehen wir ins Bett, voller Vorfreude auf den nächsten Tag.</p>
<p>Wir werden vom Rauschen der Brandung geweckt, und als wir zum Strand gehen, zeigt sich uns ein traumhafter weißer Strand, auf der einen Seite Palmen, auf der anderen Seite das aufgewühlte karibische Meer, das hohe Wellen in Richtung Strand schleudert. Der Strand ist menschenleer, nur in der Ferne sieht man Fischerboote gegen die Wellen kämpfen und Kogi in weißer Kleidung den Strand herunterwandern. Die Kogi sind die indigene Urbevölkerung der Sierra Nevada de Santa Marta und der Küstenregion, die wahrscheinlich durch die Unzugänglichkeit der höchsten Berge Kolumbiens der Ausrottung durch die spanischen Konquistadoren entgangen sind.</p>
<p>Am morgen, beim Frühstück unterhalte ich mich mit Mara, über mein Ziel, Land zu kaufen und sie erzählt, wie sie ihre Finca erstanden hat. Später suchen wir den in Palomino ansässigen Großgrundbesitzer auf &#8211; ein einfacher Mann, der mit seinem Esel den Strand runtergelaufen kommt und dessen Frau wie das Land heißt. Wie er uns später erzählt besitzt er hunderte von Hektaren an Land an der Küste, allein in Palomino im zweistelligen Bereich.</p>
<p>Er ist sicherlich mindestens 73 Jahre alt, und leider ist es fast unmöglich, seinen Wortschwall zu unterbrechen: Springend, von einem Thema zum anderen erzählt er uns über seine letzten Verkäufe, ohne auf unser Interesse, dem Kauf eines eigenen Stückes Landes einzugehen. Nach einer halben Stunde zeigt er uns ein schönes, 3000m2 großes Grundstück, das noch zum Verkauf steht. Das ursprünglich avisierte Grundstück hat er bereits verkauft, zum doppelten des Preises von vor zwei Monaten, der Nathaly genannt worden war. Wir verhandeln mit ihm einen Preis und bitten ihn um die Informationen, mittels derer wir die Rechtmäßigkeit seines Besitzes überprüfen wollen. </p>
<p>In Kolumbien läuft die Prüfung der Besitzverhältnisse folgendermaßen ab:</p>
<p>- Prüfung des Eigentümers eines Grundstückes mittels des &#8220;Certificado de Libertad y Tradición&#8221;, welches dem Grundbucheintrag entspricht. Hierfür sind wir nach Riohacha zum &#8220;Registro de los instrumentos publicos&#8221; gefahren.</p>
<p>- Prüfung der &#8220;Escritura&#8221;, der Beschreibung des Grundstücks mit seinen Grenzen. Hierfür besuchten wir die Notaria in Riohacha und ließen uns eine Kopie ausstellen.</p>
<p>Leider stellte sich heraus, dass der Mann, nennen wir ihn Kurt, zwar Besitzer von 37 Hektaren Land ist, das angebotene Stück Land aber nicht spezifiziert war &#8211; mit seinen Grenzmarkierungen, Nachbarn nach Norden, Süden, Westen, Osten usw. </p>
<p>Am folgenden Tag machen wir ab, dass wir mit ihm ein Kauf-/Verkaufsversprechen vertraglich am kommenden Montag in Santa Marta abschließen würden. Er solle lediglich die exakte Beschreibung der Grundstücksgrenzen mitbringen, wir würden den Vertrag zusteuern.</p>
<p>Einen Mustervertrag hatte ich bereits in Deutschland im Internet gesucht und gefunden (<a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=metrocuadrado.com.co&#038;source=web&#038;cd=1&#038;ved=0CA8QFjAA&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.metrocuadrado.com.co%2F&#038;ei=LIOdT4GTGsPy6QGa85WcDw&#038;usg=AFQjCNEzLuJlzCIF3T5UlQNmPo9ef0BQpg">metrocuadrado.com</a> ist eine super Informationsquelle) und verbringe somit das Wochenende in Santa Marta &#8211; neben einigem Feiern und Ausgehen ;) &#8211; mit der Anpassung des Vertrages. Lediglich die Grundstücksgrenzen und -beschreibung müssten ergänzt werden.</p>
<p>Als wir uns dann Montags treffen weicht unser Enthusiasmus der Realität: Kurt zeigt uns ein DIN A6 Karopapier mit einem gezeichneten Quadrat, wo lediglich ein paar Meterangaben und Namen stehen. Damit ist eine Identifikation des Grundstücks nicht möglich. Somit bitten wir Kurt, die genauen Beschreibungen von der Planungsbehörde in Dibulla inkl. des Certificado de Urbanización einzuholen und es soll angeblich am folgenden Donnerstag da sein.</p>
<p>Später, als wir noch durchrechnen, wie lange der Banktransfer brauchen würde, rufen wir bei Kurt an und sagen ihm, dass die Zeit nicht reicht. Jetzt hoffen wir, dass er seine Unterlagen vernünftig zusammenbekommen, uns per E-Mail zur Verfügung stellen kann und wir vielleicht in ein paar Monaten zu einem Abschluss kommen können. Für jetzt ist der Traum eines Grundstücks, 300m vom Strand entfernt, erstmal geplatzt.</p>
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		<title>Zurück in Kolumbien</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:24:35 +0000</pubDate>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>14.04.2012</p>
<p>Es ist 4:30 Uhr als der künstliche Hahnenschrei meines Reisehandys, am Vorabend aufgeladen und eingestellt, mich aus dem Halbschlaf reißt. Trotz vieler Arbeitsstunden in der Woche zuvor und Koffer packen bis 0:30 Uhr hat sich der Schlaf einfach nicht vorbeigetraut: Vorfreude auf den Urlaub und Nervosität ob der laufenden Projekte in der Firma haben ihn vergrault.</p>
<p>Nachdem die letzten Sachen eingepackt und wir fertig sind, klingelt es auch schon an der Tür: Das Taxi ist da und bringt uns rechtzeitig zu unserem 7:10 Uhr Flug zum Flughafen. Die Verbindung, die wir diesmal fliegen ist uns beiden neu: Von Hamburg über Paris nach Bogotá mit Air France. Bereits beim Online-Checkin hatte Air France seinem Ruf alle Ehre gemacht, und die Webseiten nicht auf Deutsch oder Englisch, sondern auf Französisch dargestellt. Da hat sich das 7-8 jährige, fast erfolglose Französischlernen in der Schule doch wieder gelohnt.</p>
<p>In Vergleich zu vielen anderen Flughäfen, die ich gesehen habe, wirkt Paris Charles-de-Gaulle sehr betonlastig und grau. Außerdem ist er riesig, und als wir leicht verspätet ankommen, bleibt auch nicht mehr viel Zeit, um das Terminal für außereuropäische Flüge zu erreichen. Kurz nachdem wir ankommen, beginnt das Boarding.</p>
<p>Leider heben wir trotzdem um mehr als eine Stunde verspätet in einem schon etwas angestaubtem Airbus A340-300 ab. Lufthansa setzt auf der Strecke Frankfurt &#8211; Bogotá bzw. Caracas &#8211; Bogotá bereits A340-600 ein, und der Unterschied ist deutlich sichtbar an den Bildschirmen für die Bordunterhaltung, den Platzverhältnissen und nicht zuletzt an den Sitzen.</p>
<p>Für das Kabinenpersonal fängt jetzt der Stress an: Vor mir sitzt eine Kolumbianerin, deren Sitz sich leider nicht feststellen lässt, er neigt sich also immer in meine Richtung. Ein Achselzucken des Stewards mit der Aussage, dass man da nichts tun könne löst das Problem zumindest aus Sicht von Air France. Eine deutsche Frau drängelt sich als nächstes zum Steward vor und beschwert sich: der vom Bodenpersonal versprochene Fensterplatz ist kein Fensterplatz. Ob noch Platz im Flieger sei, um sich umzusetzen. Nachdem von Deutsch zu gebrochenem Englisch gewechselt wird, liegt auch hier die Lösung auf der Hand &#8211; das Flugzeug sei voll, aber sie könne ja mit anderen Passagieren sprechen, ob diese tauschen wollten.</p>
<p>Der Flug ist ruhig mit gelegentlichen Turbulenzen über Venezuela und Kolumbien, das Bordprogramm spult, nach meiner Wahl, erst Sherlock Holmes 2, dann Tim &amp; Struppi ab, das Essen ist recht gut und dann sind wir nach einer gefühlten Ewigkeit in Bogotá: Immer noch eine Stunde verspätet, aber am Flughafen wartet schon ein Freund von Natha, der uns abholt.</p>
<p>Wie so oft in Lateinamerika ist ansonsten noch nichts organisiert: Unsere lose angedachte Unterkunft klappt nicht, da der Freund am Arbeiten und nicht verfügbar ist. Also fahren wir erstmal in die Firma unseres Abholers, trinken mit ihm und einem (auch mir) Bekanntem 1-2 Bierchen im Laden um die Ecke und fahren dann ganz woanders zum Übernachten hin: Zu Eli und Claudia, die in einer 4 Personen WG im Stadtteil Chapinero wohnen.</p>
<p>Claudia erwartet uns schon an der Tür und verkündet uns lautstark, dass wir ja dann alle heute Nacht ordentlich feiern würden, sie hätte ja alles schon in die Wege geleitet. Wir überreichen ein paar kleine Gastgeschenke aus Deutschland und dann zeigt uns Claudia, wo wir übernachten werden, auch wenn das eigentlich nicht erlaubt ist: Die Vermieterin hat Gastübernachtungen, insbesondere von Männern untersagt.</p>
<p>Nachdem wir uns kurz unterhalten haben, gehen wir noch einkaufen, ein gebratenes Hähnchen essen und meine Telefonnummer organisieren. Internet über Mobilnetz folgt heute.</p>
<p>Während ich mich, vom mit dem Besenstiel an die Decke klopfendem Lärm der verrückten Nachbarin begleitet, ins Bett lege, um ein paar Stunden zu schlafen, tauschen Natha und ihre Freundinnen die letzten Neuigkeiten aus.</p>
<p>Später, gegen 23 Uhr &#8211; in Deutschland ist es jetzt 5 Uhr morgens &#8211; werde ich geweckt und wir machen uns auf den Weg zu einer Partymeile Bogotás: Galerías. Dort schauen wir uns ein paar Discos und Pubs an und landen schließlich im Colombian Club, wo wir zu sechst durchhalten, bis der Club schließt.</p>
<p>Während Alexis und ich ins Bett gehen, lassen die 3 Mädels den morgen in einem Jacuzzi ausklingen. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Claudia ihr Handy verloren bzw. es geklaut wurde und den ganzen Tag regnet es mit starken Gewittern, so dass wir den größten Teil des Tages drinnen verbringen: Nur zum Essen und abends, um Freunde kurz zu treffen, verlassen wir die Wohnung, wo wir nach wie vor &#8220;illegal&#8221; wohnen.</p>
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		<title>Udaipur</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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<small><a title="Attribution-NonCommercial License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="betta design" href="http://www.flickr.com/photos/65768710@N00/2083364035/" target="_blank">betta design</a></small></p>
<p>Zehn Stunden Fahrt mit dem Zug oder eine Stunde Flug sind die Alternativen, um von Jaipur nach Udaipur zu kommen. Als dekadenter Mitteleuropaeer entscheide ich mich fuer den Flug. Der Flug wird ausschliesslich von Touristen bestiegen &#8211; Franzosen, Belgier und eine Reisegruppe von Chilenen. Wir fliegen in einer <a onclick="window.open('http://de.wikipedia.org/wiki/ATR_72','','');return false;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ATR_72" target="_blank">ATR 72</a>, einem zweimotorigen Propellerflugzeug. Es ist das zweite Mal, dass ich in so einem Vogel sitze, und es ist das zweite Mal, dass ich den Rueckwaertssitz, also gegen die Flugrichtung, habe.</p>
<p>Nach einem unspektakulaerem Flug setzt die Maschine ruckelnd auf dem Rollfeld auf, der Pilot hupt noch mal kurz (naja, wenn er koennte, wuerde er) und wir laufen vom Flugzeug zum Terminal rueber. Es ist der 18.11.2011. Im Flughafen hole ich mir ein Taxi, dass mich die 25km bis Udaipur Zentrum faehrt &#8211; fuer 500 Rupien, also ca. 7,5 EUR. Eine Stunde dauert das, und als ich im Nukkad Guesthouse einchecke habe ich die Wahl zwischen zwei Zimmern. Ich nehme das Zimmer, wo ich aufrecht im Badezimmer stehen kann und mache mich auf den Weg zur Dachterrasse.</p>
<p>Eine schoene Eigenschaft von Rajasthan ist, dass es praktisch ueberall Dachterrassen gibt, wo man essen kann, die Stadt von oben betrachtet und ein illegal verkauftes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kingfisher_(Bier)" target="_blank">Kingfisher-Bier</a> trinkt. Die meisten indischen Restaurants und Hotels haben naemlich keine Alkohol-Lizenz, da diese zu teuer ist. Trotzdem bekommt man unter der Hand ueberall Bier. Von der Dachterrasse habe ich einen tollen Blick, der u.a. den oben im Photo gezeigten Bereich beinhaltet.</p>
<p>In den Strassen von Udaipur zeigt sich das uebliche Bild: &#8220;Bonjour, d&#8217;ou etes-tu?&#8221;, &#8220;Hello, where are you from?&#8221;, &#8220;Are you Danish?&#8221; toent es aus jedem Geschaeft, jeder Rikscha, ja fast jedem indischen Mund. Die Stadt, auf betreiben der lokalen koeniglichen Familie vollstaendig auf Tourismus fixiert, besteht ausschliesslich aus Touristenshops fuer Textilien und Schmuck sowie Reisebueros.</p>
<p>Aber schon ein wenig abseits der Altstadt, abseits des touristen Zentrums um den &#8220;City-Palace&#8221;, den Stadtpalast, schwirren einheimische Gerueche durch die Luft, Inder waschen ihre Kleidung im See und die Sonne spiegelt sich im See auf dem Boote gemaechlich schippern, photo-wuetigen Touristen die schoensten Motive verschaffend.</p>
<p>Ich wandere im Laufe einiger Tage durch verschiedene Teile der Stadt, entspanne auf der Dachterrasse und faulenze &#8211; fuer mich gibt es hier diesmal kein enges Touristenprogramm, da ich genug von der Rajasthan Hetzjagd habe &#8211; alle 2 Tage eine neue Stadt ist auf die Dauer nicht erholsam.</p>
<p>Den gewuenschten Besuch in Jaisalmer beschliesse ich ein anderes Mal durchzufuehren, da der oertliche Flughafen aufgrund der Naehe zur pakistanischen Grenze gesperrt ist und ich keine Lust auf endlose Bus- und Zugreisen habe: Von Udaipur gibt es keine Direktverbindung; es ist notwendig, ueber Jodhpur zu reisen, egal ob Bus oder Bahn. Statt Jaisalmer buche ich einen Flug von Udaipur nach Cochin, in der suedwestlichsten Provinz Indiens Kerala. Dort, in der Heimat von ayurvedischer Heilkunst, Gewuerzen und Kokosnuessen erhoffe ich mir eine entspannende letzte Woche meiner Indienreise.</p>
<p>Am Tag der Abreise holt mich der Taxifahrer frueher ab als geplant: <a href="http://timesofindia.indiatimes.com/city/jaipur/Blasphemy-protests-in-Udaipur-12-injured/articleshow/10836317.cms" target="_blank">Unruhen</a> in der so ruhigen Stadt am See, Hindus und Moslems pruegeln sich in Strassenschlachten und viele Geschaefte haben deshalb geschlossen, viele Strassen sind gesperrt.</p>
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		<title>Pink ist nicht gleich Pink</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 06:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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<small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="♣ ℓ u m i è r e ♣" href="http://www.flickr.com/photos/98245622@N00/2255662106/" target="_blank">♣ ℓ u m i è r e ♣</a></small></p>
<p>Waehrend sich in Jaipur die Taxifahrer, Rikschafahrer, Touristenfuehrer und Hotelbesitzer auf den naechsten Touristenansturm bereitmachen, sitze ich im Zug in die sogenannte &#8220;Pinke Stadt&#8221;. Als 1903 der Prinz of Wales zu Besuch kam, befahl der damals herrschende Maharadscha, die Stadt in der Farbe des Willkommens zu streichen &#8211; jedes Haus der Altstadt. Heutzutage ist es verpflichtend, dass bei Renovierungsarbeiten in Rosa gestrichen wird.</p>
<p>Im Zug sitze ich in einem Sleeper-Abteil, neben mir allerlei indische Mitreisende und die Stimmung ist ruhig. Ich lese ein Buch, waehrend der Zug das eine um das andere Mal anhaelt und Leute aussteigen. Nicht notwendigerweise an einem Bahnhof. Derweil sitzen zu meiner Rechten zwei indische Maenner, die zu ihrer folkloristischen indischen Musik singen; als Kontrapunkt toent Shakira aus dem Handy einer jungen Familienmutter, die eingehuellt in ihr Sari zu schlafen versucht, ihren kleinen Sohn mit sich auf der Pritsche.</p>
<p>Als der Zug quietschend im Bahnhof Jaipur haelt, steigen eine Vielzahl Touristen aus, und schon wenig spaeter steht ein gut gekleideter junger Inder neben mir. &#8220;Namaste&#8221;, sagt er und beginnt die klassische Konversation. Wo ich herkomme und was ich hier taete, ob mir Indien gefalle, wie das Essen sei, usw.  Eine Minute spaeter rueckt er damit raus, dass er Taxifahrer ist und ich ja auch mit ihm fahren koenne, wenn ich wolle.</p>
<p>Waehrenddessen warte ich auf Rocio, die kolumbianische Mitreisende, die in der Holzklasse hoffentlich auch im richtigen Bahnhof ausgestiegen ist. Zur Identifikation eines Bahnhofs ist man naemlich auf Einheimische angewiesen; ich habe noch nie ein Schild gesehen, dass den Namen des Bahnhofs in Englisch zeigt. Aber auch sie hat das Ziel erreicht, bepackt mit grossem und kleinen Rucksack trottet sie den Bahnsteig runter und wir kommen schliesslich an den Ausgang.</p>
<p>Draussen bietet sich ein weiterer Taxifahrer an, der nach kurzer Zeit mit dem vorherigen am Streiten ueber uns ist. Als der &#8220;Bahnsteig&#8221;-Akquisiteur versucht, uns halb-anschreiend dazu zu bewegen, mit ihm zu kommen, schreie ich kurz zurueck, er soll sich trollen und weg ist er. Dem anderen sagen wir, dass wir a) noch zum Ticketschalter wollen und b) ein Prepaid-Taxi suchen.</p>
<p>Da der Schalter nicht mehr offen ist, fahren wir dann, auch ohne Prepaid, zum Hotel, wo mein Zimmer diesmal nicht vergeben wurde. Ich hatte aber auch extra eine Email geschrieben, dass ich spaet ankomme und sie bitte die Reservierung respektierten&#8230;</p>
<p>Am naechsten Tag geht es dann Sightseeing: Mit einer Rikscha zum &#8220;New Gate&#8221; der Altstadt. Der Fahrer hat irgendwann keine Lust mehr und sagt uns, dass wir da sind, obwohl wir noch nicht angekommen sind. Nichts ahnend steigen wir aus und stehen vor einem beeindruckenden Gebaeude, dem fuer mich beeindruckensten in ganz Jaipur: der Albert Hall, die aussieht wie ein chinesisch-mongolisch-indischer Palast aus einem fernoestlichen Kungfu-Film.</p>
<p>Nach ein wenig rumgewander und gefrage stehen wir vor dem New Gate, das sich orange-rot vor uns erhebt &#8211; 3 Torboegen durch die der Strassenverkehr hektisch fliesst: Rikschas, Autos, Ochsenkarren, Fussgaenger. Eine Kakophonie des Hupens, dichte Abgaswolken und Staub huellen das Tor ein und durch diese Wolke treten wir in die Altstadt.</p>
<p>Wir gucken nach links, nach rechts, doch wo sind die pinken Haeuser? Wir sehen kein Rosa, kein Pink, nur das rot-orange des Tors an fast jedem Gebaeude. Entweder hat sich die Farbe im Laufe der Jahre verfaerbt oder die Inder verstehen etwas anderes unter Pink. Wir sind auf einer Strasse, die ein grosser Basaar ist: Textilgeschaeft an Textilgeschaeft, indische Frauen wuseln durch die Menge, nur um sich ploetzlich in ein Geschaeft zu begeben und sich Stoffe anzugucken.</p>
<p>Die Ladenbesitzer versuchen ihr bestes, mich zum Kaufen zu ueberzeugen, und weiter geht es vom Textilbasaar zum Schmuck- und schliesslich zum Silberbasaar. Ein Chaos und Gewusel, es entsteht der Eindruck, dass ganz Indien zum Einkaufen in diesen Strassen ist.</p>
<p>Auf einmal spricht ein Inder Rocio an, und fragt sie, ob sie ihm fuer seine spanische Freundin etwas von Englisch ins Spanische uebersetzen koenne. Gesagt getan und nachdem die Uebersetzung fertig ist, erklaert er uns, er sei Brahmane und es sei deren Brauch, fuer einen Gefallen einen Gegengefallen zu leisten.</p>
<p>So fuehrt er uns durch kleine Gassen in der Altstadt, um uns rum vom Motorradshop bis Gewuerzverkauf dicht gedraengt indische Geschaefte und keine Touristen weit und breit. Das nicht-touristische, einheimische Jaipur zeigt sich vor unseren Augen. Ein paar Strassen und Abzweigungen weiter betreten wir ein Gebaeude, in den offenen Tueren und Zimmern sitzen arme Inder, der Muell liegt im Innenhof und der blanke Beton strahlt Trostlosigkeit aus.</p>
<p>Der Inder fuehrt uns zu einem Schmuckatelier inmitten dieses Gebaeudes und bastelt uns jeweils eine Kette aus gruenen Steinen bzw. ein Armband. Er schenkt sie uns, und als Rocio nach den anderen Schmuckstuecken, die sichtbar sind, fragt, zeigt er sie und bietet sie auch zum Kauf an.</p>
<p>Die grosse Frage: War dies eine Aktion, um uns etwas zu verkaufen, oder eine echte gutgemeinte Geste? Wir tendieren zum letzteren und lassen uns von einer Fahrrad-Rikscha zurueck zum Hotel fahren.</p>
<p>Am naechsten Tag schauen wir uns noch den City-Palast an und verlassen dann Jaipur in getrennte Richtungen: Ich zum Flughafen, um meinen Flug nach Udaipur zu nehmen, Rocio, um an einer Hochzeit in Patna teilzunehmen.</p>
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		<title>Schuften in Mumbai</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 03:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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<small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="AamerJaved" href="http://www.flickr.com/photos/8886642@N02/3722594594/" target="_blank">AamerJaved</a></small></p>
<p>Heute ist der letzte Arbeitstag bei unserem Dienstleister. Wie jeden Tag werde ich gleich um 9 Uhr frühstücken und um 9:30 Uhr das Hotel verlassen. Draußen wartet ein Fahrer, der uns dann eine halbe Stunde durch den Verkehr von Mumbai navigiert.</p>
<p>Unser Hotel, das Trident Nariman Point ist direkt an der Wasserfront zur Arabischen See und dankenswerterweise wurden wir beim Einchecken in bessere Zimmer gesteckt, als wir bezahlen. Dadurch habe ich nun ein Zimmer im 19. Stock mit Panoramafenster. Ein toller Blick auf Downtown Mumbai und die Arabische See erwarten mich jedes Mal, wenn ich nach draußen schaue. Unten huschen Menschen wie Ameisen über die Uferpromenade, wo Straßenverkäufer die ganze Nacht versuchen, Käufer für ihre schrill leuchtenden Elektrospielzeuge und Erinnerungen zu finden. Es erinnert doch sehr an die Wasserfront in Shanghai, mit Blick auf Pudong.</p>
<p>Doch Mumbai ist nicht mehr so unschuldig wie vor ein paar Jahren. Im Jahr 2008 erschütterten Nachrichten über großangelegte Terrorangriffe die Welt: Das Oberoi Hotel und das Taj Mahal Palace wurden von terroristischen Gruppen angegriffen und besetzt: Über hundert Menschen kamen um. Mein Hotel ist das Nachbarhotel vom Oberoi, gehört zum gleichen Gebäudekomplex. Das Betreten des Hotels ähnelt einem Flughafen-Checkin: Taschen werden durchleuchtet, jeder wird per Metalldetektor untersucht und überall läuft eine Menge Sicherheitspersonal rum. Die Fahrstühle bewegen sich nur, wenn eine Chipkarte für ein Zimmer vorliegt.</p>
<p>Doch wie ist Mumbai? Mumbai ist staubig, schrill und bunt. Es ist voll und lebhaft. Und es ist eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise. In Deutschland wird man wohl kaum sehen, wie eine Familie samt Ziege im Taxi nach Hause fährt &#8211; die Ziege auf allen Vieren im Kofferraum. Es ist anders, und Vorschriften, Regeln und Gebote sehen anders aus: Mittwoch morgen fahren wir zur Arbeit und warten im Stau. Ein kleiner Junge kommt aus einem verfallenen Haus, in dem ein kleiner Laden ist. Er hat lediglich ein T-Shirt an, stellt sich an der Straßenrand und nutzt den Straßenrand völlig selbstverständlich als Toilette. In Deutschland? Undenkbar. Inder können nur schwer Nein sagen &#8211; schon von Kindesbeinen an wird Ihnen indoktriniert, dass die Eltern Götter sind und man ihnen nicht widersprechen darf. Ein Inder arbeitet das, was seine Eltern ihm als Beruf ausgewählt haben. Er heiratet meistens per arrangierter Ehe und im Geschäftsleben ist der typische Inder sehr schüchtern und stellt praktisch keine Fragen.</p>
<p>Der Verkehr erinnert an Südamerika: Rücksichtslos, hoffnungslos verstopfte Straßen, jedes Auto hat eine Delle. Nur dass in Indien die Autos auf der linken Seite fahren, den Engländern sei Dank. Das Essen ist sehr vielfältig, schmeckt dabei aber immer nach den typischen indischen Gewürzen. Es ist lecker, scharf und natürlich nicht nur vegetarisch: Indien besteht nicht nur aus vegetarischen Hindus, sondern vereint noch viele weitere Glaubens- und Kulturgruppen. So gibt es z.B. Märkte, wo die eigentlich heiligen Kühe geschlachtet zum Verkauf stehen. Ein Hindu würde da zwar nie hingehen, ein Moslem aber schon.</p>
<p>Morgen werde ich das erste Mal die Stadt als Tourist sehen: Jeden Tag der Woche sind wir um 09:30 Uhr in die Firma gefahren und erst um ca. 20:30 Uhr oder später zurückgekommen. Das wird sich nun ändern.</p>
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		<title>Indien ruft</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 10:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/49802125@N00/362619993/" title="D H A R A V I" target="_blank"><img src="http://farm1.static.flickr.com/153/362619993_3fb39cbe7d_m.jpg" alt="D H A R A V I" border="0" /></a><br /><small><a href="" title="All Rights Reserved" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/49802125@N00/362619993/" title="d ha rm e sh" target="_blank">d ha rm e sh</a></small></p>
<p>Nachdem ich mich ja hier zuletzt im März 2010 gemeldet habe, geht es jetzt wieder los mit Reiseberichten. Heute starte ich auf eine (Dienst)reise nach Indien. Die erste Woche werde ich bei unserem Dienstleister in Mumbai einen Workshop bzw. ein Audit durchführen, danach werde ich ein wenig Urlaub auf dem Subkontinent machen: Zunächst wohl Delhi, Agra, Jaipur und Udaipur, danach wohl Kerali im Süden des Landes und abschließend, auf dem Rückweg nach Mumbai, werde ich wahrscheinlich in Goa halt machen, um dort ein wenig auszuspannen.</p>
<p>Das Gepäck bin ich momentan noch am packen, glücklicherweise kann ich zwei Gepäckstücke mitnehmen &#8211; eins für den dienstlichen Teil (Koffer) und eins für den anschließenden Urlaub (Rucksack). Gestern habe ich noch meine Ausrüstung aufgefrischt, so dass ich in den nächsten Jahren hoffentlich nicht mehr zu Globetrotter muss. Irgendwie lasse ich dort jedes Mal viel zu viel Geld &#8211; gestern über 400 €. Dafür habe ich jetzt alles notwendige und angenehme: Wasserentkeimungspulver, Medikamente, Ohrstöpsel, Sonnencreme, Regenjacke (laut meinem Kollegen brauche ich die aber zu 99% nicht), Microfaser-Handtücher, Schlafsack-Inlays, Moskitonetz, und und und&#8230;</p>
<p>Ich bin gespannt, und hoffe, schöne, verzaubernde, beeindruckende und lustige Photos und Erlebnisse mitzubringen. An dieser Stelle werde ich versuchen, meine Reise zu dokumentieren, bin aber noch nicht sicher, wie gut die Internet-Verfügbarkeit in Indien ist.</p>
<p>Wir sehen uns am Taj Mahal ;).</p>
<p>Flugroute:<br />
EK062 HAM 20:30h &#8211; DXB 05:45h (+1)<br />
EK506 DXB 09:30h &#8211; BOM 13:50h (+1)</p>
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		<title>Skiurlaubsverlosung mit Pfiff</title>
		<link>http://doetsch.info/2008/10/24/skiurlaubsverlosung-mit-pfiff/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 17:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Reiseanbieter Pfiff hat ein Blog gestartet &#8211; und um das Blog gleich bekannter zu machen gibt es auch gleich ein Gewinnspiel für einen Winterurlaub mit den Jungs und Mädels. Da ich mich einem solchen Gewinnspiel natürlich nicht verweigern kann, verlinke ich das Skiurlaubs-Blog natürlich gerne :-). Mal schauen, vielleicht gewinne ich ja, hehehe. Verwandte [...]
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Der Reiseanbieter Pfiff hat ein Blog gestartet &#8211; und um das Blog gleich bekannter zu machen gibt es auch gleich ein Gewinnspiel für einen <a href="http://www.pfiff-reisen.de">Winterurlaub</a> mit den Jungs und Mädels.
</p>
<p>
Da ich mich einem solchen Gewinnspiel natürlich nicht verweigern kann, verlinke ich das <a href="http://blog.pfiff-reisen.de/">Skiurlaubs-Blog</a> natürlich gerne :-).
</p>
<p>Mal schauen, vielleicht gewinne ich ja, hehehe.</p>
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