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		<title>Die zweite Juni Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 22:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So, hab jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr schreiben können, und schon vergess ich die ersten Details. Am Sonntag habe ich nicht mehr viel gemacht, außer noch mit ein paar anderen Slumdog Millionaire zu schauen, aber am Montag ging es dann zum Cerro Montserrat, der von Bogotá aus mit einer Kabinenbahn zu erreichen ist. Dort oben sind ein paar kirchliche Gebäude und man hat einen schönen Blick auf die Stadt. Abends haben wir dann noch ein paar Bierchen getrunken, Tischtennis im Hostel gespielt und dann bin ich auch schon ins Bett gegangen.</p>
<p>Der Dienstag war dann der letzte Tag in Bogotá, zusammen mit Nathaly habe ich mir noch mal ein paar Ecken von Bogotá angeschaut, in der Candelaria Mittag und Abend gegessen und abends haben wir noch gemütlich mit Danny, dem Hostel-Besitzer, Ed und Neil zusammengesessen &#8211; bis 4 Uhr morgens.</p>
<p>Mein Flug ging dann am Mittwoch morgen los, aufstehen war um 5 Uhr, so dass ich nicht wirklich viel Schlaf bekam. Aber im Flieger konnte ich dann wenigstens 1-2 Stunden schlafen.</p>
<p>In Quito angekommen, hat mich dann Nathalie, eine Ecuadorianerin, die ich aus dem 2006 Peru-Urlaub kenne, abgeholt. Zusammen sind wir zum Hostel gefahren, danach sind wir sofort in eine Kneipe, um das Spiel Ecuador-Argentinien zu sehen. So verrücktes Feiern nach einem Sieg habe ich noch nie gesehen&#8230; Es kamen dann noch ein paar Freunde von Nathalie dazu, aber gegen 23 Uhr bin ich dann halb-tot ins Bett gefallen.</p>
<p>Am nächsten Tag haben Nathalie und ich dann ca. 10 Reisebüros besucht, um ein gutes Angebot für die Galapagos Inseln zu finden &#8211; am 21.06.09 geht es für 8 Tage auf eine Bootsfahrt (Touristenklasse). Da alle von den Galapagos-Inseln schwärmen, bin ich sehr gespannt. Das ganze ist sehr teuer, aber man macht es auch nur einmal im Leben&#8230;</p>
<p>Abends sind wir dann noch ausgegangen, zusammen mit Chris, einem Amerikaner, den wir im Hostel getroffen haben.</p>
<p>Am Freitag musste Nathalie dann arbeiten (sie ist Touristenführer), aber Chris und ich sind dann zu zwei Museen in Quito gefahren, die Werke des Künstlers Guayasamin ausstellen. Sehr beeindruckende Kunstwerke!</p>
<p>Samstag stand dann eine Führung durch die Altstadt von Quito auf dem Programm, mit Besuch der Kirche &#8220;La Compañia de Jésus&#8221; der Jesuiten: Eine kuenstlerisch beeindruckende Kirche, wo man sich allerdings nachdem man sich von dem Gold- und Prunkschock erholt hat fragt, wie diese Kirche bei der Armut moeglich sein konnte. Ausbeutung der indigenen Bevoelkerung ist wahrscheinlich die Antwort&#8230;</p>
<p>Spaeter sind Nathalie und ich noch zu einem Fussballspiel gegangen (Deportivo Quito vs. Liga Quito), das leider 1:1 ausging.</p>
<p>Heute waren wir dann 6 Stunden wandern, bis auf 4700m auf den Gipfel eines der Hausberge in Quito&#8230; Beeindruckende Landschaft, aber atmen kann man auf der Hoehe kaum. Gluecklicherweise gibt es einen Lift, der einen schonmal auf 4100m bringt.</p>
<p>Neue Photos sollten auch bald verfuegbar sein, allerdings werde ich in der naechsten Woche wohl gar kein Internet haben, da ich Wandern gehe&#8230;</p>


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		<title>De noche en Bogotá &#8211; des Nächtens in Bogotá</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wiedereinmal bricht Nacht herein über Bogotá, es ist Samstag und die Bars, Diskotheken und Bars beginnen ihre Pforten für die Massen an Feierhungrigen zu öffnen. Zusammen mit einem Schweizer (Benoit) und zwei Kolumbianerinnen (Nathaly und Viviana) machen wir uns per Taxi auf den Weg zum Teatrón, wo schon fünf weitere Bekannte warten: Zwei Engländer, [...]


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<p>Und wiedereinmal bricht Nacht herein über Bogotá, es ist Samstag und die Bars, Diskotheken und Bars beginnen ihre Pforten für die Massen an Feierhungrigen zu öffnen.</p>
<p>Zusammen mit einem Schweizer (Benoit) und zwei Kolumbianerinnen (Nathaly und Viviana) machen wir uns per Taxi auf den Weg zum Teatrón, wo schon fünf weitere Bekannte warten: Zwei Engländer, eine Irin aus dem Hostel sowie eine kolumbianische Freundin von Louisa, der Irin. Weiterhin Alejandro, ein spanischer Freund Louisas aus Barcelona.</p>
<p>Als wir ankommen, sehen wir vor jedem der vielen Clubs lange Schlangen. Auf den letzten Metern zum Teatrón treffen wir dann zufällig auf Freunde von Benoit, der uns daraufhin verlässt und mit den anderen Feiern geht. Auch das Teatrón weist eine lange Schlange auf, in der wir glücklicherweise Ed, Neil und Olivia, die beiden Engländer sehen, was uns noch längere Wartezeiten erspart. Nach 30 min. des Wartens und einer kleinen Schlägerei zwischen einem ungeduldigen Gast und dem Sicherheitspersonal können wir endlich eintreten &#8211; natürlich erst nach einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung auf Waffen. Für 8 € Eintritt sind alle Getränke inklusive, daher erhält jeder Gast einen hässlichen Plastikbecher.</p>
<p>Drinnen ist es brechend voll, mit deutlichem Männerüberschuss, da der Club, wie wir lernen, von vielen Homosexuellen frequentiert wird. Noch bevor wir unsere Sachen an der Garderobe abgeben können, stehen aufeinmal Louisa und Alejandro vor uns, so dass nun alle versammelt sind.</p>
<p>Da Olivia mir und Nathaly unsere Sachen abnimmt verschwinden Nathaly und ich kurz auf eine Tanzfläche, woraufhin wir die anderen später für 1h nicht mehr wiederfinden können. Schließlich finden sie uns&#8230; Zwischendurch findet dann eine Bühnenshow von Transvestiten statt, das Publikum tobt. Gegen 3 Uhr morgens geht auf einmal die Musik aus, da das Gesetz dies vorsieht. Louisa, Alejandro und Olivia sind nicht aufzufinden, die Auf- und Abgänge vor den Garderoben überfüllt und für Nathaly und mich ist es nicht möglich, an unsere in der Garderobe abgegebenen Sachen zu kommen.</p>
<p>Während wir auf die anderen (vergeblich) warten, lernen wir ein paar weitere Gäste des Teatróns kennen und verlassen schließlich, ohne die anderen zu finden, das Teatrón. Die drei neu kennengelernten Gäste überreden uns, mit ihnen noch in der Wohnung eines der 3 weiterzufeiern, und so machen wir uns, ohne zu Wissen was uns erwartet, mit zwei Taxis auf den Weg zu dem Apartment, noch weiter im Norden der Stadt  gelegen.</p>
<p>Als wir ankommen, werden wir von der Gebäudesicherheit eingelassen und feiern noch im Apartment weiter, Musik aus dem Notebook kommend. Um 5:30 Uhr, nach viel Tanz und Spaß, ist Sonnenaufgang und anderthalb Stunden nachdem sich die Sonne wieder am Himmel zeigt, befindet sich dann Viviana schlafend auf dem Sofa, Ed ebenso, und der Rest von uns entscheidet sich, die beiden aufzuwecken, um eine Taxifahrt zurück zum Hostel zu machen.</p>
<p>Die Taxifahrt ist furchterregend wie üblich: Rote Ampeln werden grundsätzlich nur als farbliches Spektakel angesehen, Kurven auch an Hängen geschnitten, aber da die Straßen leer sind passieren wir schon bald die Basisstation der Kabinenbahn zum Besuch von Montserrat und gegen viertel vor Acht hält das Taxi vor dem Hostel &#8211; eine halbe Stunde Fahrt für 4 €.</p>
<p>Während Ed und Neil noch einen Kaffee im Viertel trinken gehen, geht der Rest ins Bett &#8211; um spätnachmittags erst wieder zu neuem Leben zu erwachen. Nathaly und ich stellen zu unserer Freude fest, dass Louisa unsere Sachen aus der Garderobe mitgebracht hat, auch wenn anscheinend jemand die Toilette mit der Garderobe verwechselt hat &#8211; sie wandern direkt in die Wäsche&#8230;</p>
<p>Und Benoit? Am nächsten Morgen lernen wir telefonisch, dass er im Krankenhaus ist: Eine Erkrankung hat zugeschlagen, die mit der Nacht nichts zu tun hat&#8230;</p>
<p>In der Erinnerung verbleibt eine durchfeierte kolumbianische Nacht, die nur schwer zu übertreffen ist &#8211; und es hat sich wiedereinmal gezeigt, dass man manchmal einfach dem Gefühl trauen und offen gegenüber Unbekannten sein sollte, da dies unvergessliche Erlebnisse ermöglicht.</p>


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		<title>Clubbing in Bogotá</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 22:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag abend ist ja immer nett zum weggehen, so auch hier in Bogotá. Schon gestern hatte ich mich ja mit Andrea und Carolina zum Weggehen verabredet. Anstatt des Trans Milenio, des hiesigen Buses, nehme ich aber dann doch lieber ein Taxi &#8211; bei Dunkelheit alleine auf unbekannten Bushaltestellen umsteigen und umherzuirren wird hier nicht unbedingt [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag abend ist ja immer nett zum weggehen, so auch hier in Bogotá. Schon gestern hatte ich mich ja mit Andrea und Carolina zum Weggehen verabredet. Anstatt des Trans Milenio, des hiesigen Buses, nehme ich aber dann doch lieber ein Taxi &#8211; bei Dunkelheit alleine auf unbekannten Bushaltestellen umsteigen und umherzuirren wird hier nicht unbedingt empfohlen.</p>
<p>Nachdem ich ins Taxi eingestiegen bin, beginne ich ein Gespräch mit dem Taxifahrer und er erzählt mir so allerlei über sich und Bogotá und ist auch recht interessiert daran, vom Leben in Europa zu erfahren. Als wir nach ca. 30 min. Fahrt im Ausgehviertel Bogotás, der Zona Rosa ankommen, telefoniert er noch kurz über mein Handy mit Andrea, um die genaue Adresse und Straßenkreuzung rauszukriegen und gibt mir seine Karte samt Mobilfunknummer &#8211; damit ich auf jeden Fall auch sicher nach Hause komme :).</p>
<p>Mit Andrea geht&#8217;s zunächst in eine recht hübsche Bar, das Kea, wo schon 3 Freunde von ihr auf uns warten. Nach und nach kommen noch ihr Bruder samt Freundin hinzu, sowie auch Carolina mit einer weiteren Carolina, die beide noch bis 21:30 Uhr eine Vorlesung hatten. Nachdem wir dort ein paar Bier getrunken haben ziehen wir weiter &#8211; viele der Clubs hier sind für hiesige Verhältnisse sehr hochpreisig (bis zu 10 € Eintritt), aber schließlich landen wir für 10000 Pesos (3 €) im Philomena, wo es noch gähnend leer ist (aber es ist auch 21:30 Uhr), wo aber gute Musik gespielt wird und ich von Andrea erste Tanzstunden in Lateinamerikanischen Tänzen erhalte.</p>
<p>Dort bleiben wir dann bis ca. 2:30 Uhr, woraufhin wir uns auf den Weg nach Hause machen. Vorher legen wir aber einen Boxenstopp bei einem Straßenverkäufer von Perros Calientes (Hot Dogs) ein. Die Hotdogs hier sind ziemlich lecker und extrem gepimpt: Käse, Ananassirup, mehrere Saucen, frische Zwiebeln, Ketchup, Senf, Mayonaise plus Getränk gibt es für schlappe 3000 Pesos. Fazit: Viel leckerer als in Dänemark.</p>
<p>Danach teilen uns Caro und ich ein Taxi in die historische Altstadt Bogotás, wo ich ja wohne. Das Taxi fährt mich auch direkt vor die Tür und wartet bis ich drin bin, denn Bogotá alleine um diese Uhrzeit ist kein Spaß, insofern muss man ein wenig aufpassen. Das zeigt sich auch heute morgen, als zwei Niederländer erzählen, dass sie gestern abend in der Nähe des Hostels um 20000 Pesos erleichtert wurden. War aber auch ein wenig naiv, zu Fuß durchs nächtliche Bogotá zu wandern, denn das garantiert Überfälle. Tagsüber fühlt sich die Stadt genauso sicher an wie andere südamerikanische Städte, und wenn man die Augen aufhält, passiert auch nichts, wenn man die gefährlichen Stadtteile / Gebiete meidet. Auf diese wird man aber ständig hingewiesen, insofern kann man sie leicht umgehen.</p>
<p>Für heute war eigentlich eine längere Exkursion zu den ursprüngen der El Dorado Legende geplant, aber irgendwie sind die anderen (Kolumbianer von gestern) nicht aufgetaucht und nach 2,5 Stunden des Wartens hatte ich keine Lust mehr und hab per SMS abgesagt.</p>
<p>Ich habe jetzt aber eine kolumbianische Telefonnummer unter der ich (theoretisch) erreichbar bin: +573142732315. Zur Zeit überlege ich, mit einem anderen Gast mich am Montag in Richtung St. Marta auf den Weg zu machen &#8211; schönste Karibikstrände locken dort&#8230;</p>
<p>Was man über Bogotá wissen sollte:</p>
<ul>
<li>Das Goldmuseum ist ein Muss.</li>
<li>Überall gibt es tieeeeeeeeeeefe Schlaglöcher, man muss also beim Gehen öfter mal nach unten schauen.</li>
<li>Bier aus Dosen ist sicherer als Bier aus (geöffneten) Flaschen.</li>
<li>Kolumbianisches Fastfood ist super lecker.</li>
<li>Überall auf der Straße kann man für ca. 200 Pesos / min. ein Handy mieten.</li>
<li>Man kann einzig Funktaxis benutzen, alles andere ist unsicher.</li>
<li>Die Menschen sind sehr hilfsbereit und besorgt, ist man erstmal mit ihnen ins Gespräch gekommen.</li>
<li>Ich hab noch kein Kokain gesehen oder angeboten bekommen. Das war in Peru anders, da wurde man schon auf dem Plaza del Armas angesprochen.</li>
<li>Die Sonne auf 2600m ist immer gut für einen Sonnenbrand.</li>
<li>Die Zona Rosa im Norden Bogotás wirkt wie eine europäische Einkaufsmeile / Partymeile.</li>
</ul>


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		<title>Zurück in Santiago</title>
		<link>http://doetsch.info/2009/05/03/zuruck-in-santiago/</link>
		<comments>http://doetsch.info/2009/05/03/zuruck-in-santiago/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 21:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[photo credit: mabel flores Der 1. Mai ist der Tag des Abschieds von Nadja und Eva &#8211; die beiden sind auf einem Geburtstag in Los Andes eingeladen und sind somit am Samstag, dem Tag meiner Abreise nicht in Valpo. Aber den Kontakt kann man ja auch über Facebook halten&#8230; Ich hingegen bin auf Leylas Geburtstag [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Feliz 18...!!!" href="http://www.flickr.com/photos/34843762@N00/1384634772/" target="_blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1249/1384634772_b261a43c77_m.jpg" border="0" alt="Feliz 18...!!!" /></a><br />
 <small><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="mabel flores" href="http://www.flickr.com/photos/34843762@N00/1384634772/" target="_blank">mabel flores</a></small></p>
<p>Der 1. Mai ist der Tag des Abschieds von Nadja und Eva &#8211; die beiden sind auf einem Geburtstag in Los Andes eingeladen und sind somit am Samstag, dem Tag meiner Abreise nicht in Valpo. Aber den Kontakt kann man ja auch über Facebook halten&#8230;</p>
<p>Ich hingegen bin auf Leylas Geburtstag eingeladen: Wiedereinmal erwartet mich der traumhafte Blick von ihrem Haus auf Valparaíso &#8211; der Geburtstag findet in einem Partyraum im 31. Stock statt. Die Schönheit der Stadt bei Tag und Nacht ist immer wieder atemberaubend: Tagsüber das Ozeanblau des Pazifiks in der Bucht und die vielen bunten Häuser, die die Hügel säumen, nachts die Hafenbeleuchtung und die vielen kleinen orangen Lichter auf den Hügeln. Als Geschenk habe ich auf dem Cerro Alegre, eine handgefertigte Handtasche erstehen können, bei deren Auswahl mir Nadja helfen konnte&#8230;</p>
<p>Nach und nach treffen auf dem Geburtstag die Gäste ein und zur Begrüßung wird mir natürlich das chilenische Nationalgetränk, Pisco Sour, gereicht. Pisco ist ein hochprozentiger Traubenschnaps, für den eigentlich Peru bekannt ist, der aber inzwischen überwiegend in Chile produziert wird. Wer mal einen leckeren Pisco probieren will, kann ja mal versuchen, einen Pisco der Marke Mistral zu finden. Während ich am Glas nippe, werden mir verschiedenste Leute vorgestellt: Jessica, über die ich dann im Frühling bei &#8220;Un Techo Para Chile&#8221; mitmachen werde, Paula, die Schwester von Leyla, Isaac, ein Freund von Paula, und noch einige andere. Jessica spricht doch tatsächlich ein sehr gutes Englisch, aber den Abend über spreche ich dann doch nur Spanisch und versuche, den chilenischen Dialekt zu verstehen. Morgens um 2:30 Uhr finde ich dann mein Bett, wo ich ziemlich erschöpft einschlafe.</p>
<p>Gestern steht dann um 14 Uhr die gemeinsame Busfahrt mit Leyla nach Santiago an. Diesmal wohne ich in einem anderen Hostel, dem &#8220;<a href="http://www.lacasaroja.cl/" target="_blank">Casa Roja</a>&#8220;. Das Hostel ist ein riesiger alter Palast im Stadtteil &#8220;Barrio Brasil&#8221;, der vollständig renoviert wurde. Insgesamt wohnen hier sehr sehr viele Reisende und es ist ganz anders als die vorherigen Unterkünfte: Groß, das Personal eher unpersönlich aber mit exzellenten Freizeitbereichen, Internetcafé, WLAN, Duschen, Reisebüro, Bar, Swimmingpool und vielem anderen. Für den Swimmingpool ist es allerdings zu kalt, in Santiago sind bestimmt nur 15°C.</p>
<p>Während ich mich noch mit einigen neu kennengelernten anderen Gästen unterhalte (an unserem Tisch: 1 Schwede, eine Dänin, eine Finnin, eine Brasilianerin, ein Holländer) klingelt mein Telefon: Paula ist dran und fragt, ob wir heute Abend was unternehmen wollen. Wir verabreden uns (entgegen meiner ursprünglichen Pläne, einen ruhigen Abend zu verbringen) um 22:30 Uhr der Metro-Station Republica, wohin ich auch Juliana, die Brasilianerin, die gerne was machen will, mitnehme.</p>
<p>Dort angekommen treffen wir auch schon die wartende Paula und zusammen gehen wir in eine Bar namens Piso 33. Nachdem wir ein paar Pisco Cola getrunken haben, füllt es sich langsam: Hier in Chile fängt die Nacht erst um 1 Uhr morgens an. Kaum haben wir gezahlt und sind aufgestanden, wird unser Tisch weggeräumt, damit der zusätzliche Platz als Tanzfläche genutzt werden kann. Die Musik ist sowieso schon ziemlich laut, also tanzen wir ein wenig. Während Juliana keine Lust mehr hat und zurück nach Hause geht, bleiben wir noch länger. Der vorherig für einen Geburtstag reservierte Raum lockt, und die Türsteher interessiert auch nicht, dass wir da reingehen. Hier wird populäre Musik, kein an Techno grenzender House gespielt. Zwischen europäischen und amerikanischen Klassikern der 80er, 90er und dem besten von Heute ;-) sind natürlich auch ein paar Latino-Klassiker. Interessant! Wir beenden die Nacht jedenfalls gegen 3:30 Uhr, Paula fährt nach Hause und ich ins Bett.</p>
<p>Kaum bin ich heute aufgestanden und hab mir ein Frühstück organisiert, klingelt mein Telefon wieder: Diesmal ist es Paulas Schwester Leyla: Ich sei zum Mittagessen bei ihrer Familie, die ja in Santiago lebt, eingeladen und solle um 13 Uhr vor dem Präsidialpalast, &#8220;La Moneda&#8221; sein. Also kurz das Frühstück runtergeschlungen, sich mit ein paar neuangekommenen Israelis unterhalten und dann zur Moneda gehetzt. Dort schauen wir uns noch eine Ausstellung über die chilenischen Ureinwohner, die Mapuche an und gehen dann zur Wohnung der Eltern, wo diese sowie ihre dritte Schwester schon warten.</p>
<p>Zum Essen gibt es einen Salat (für mich mit Huhn statt Fisch), dann Empanadas al Piña und als Nachtisch Papajas mit Eis. Während des Essens werde ich natürlich über Zustände und Gegebenheiten in der deutschen Gesellschaft gelöchert und erfahre im Gegenzug einiges über Chile. Dennoch zeigt sich hier, dass ich nach wie vor viel zu wenige Vokabeln kenne&#8230;</p>
<p>Heute Abend werde ich hier im Hostel ein Thaicurry essen, morgen steht wohl ein Museumsbesuch an &#8211; und so wie es aussieht, wird es hier auch die nächsten Tage nicht langweilig werden&#8230;</p>


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		<title>Weggehen in Valpo</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 20:46:51 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Disco light - disco ball" href="http://www.flickr.com/photos/45409431@N00/2367187392/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2205/2367187392_76a7d395b4_m.jpg" border="0" alt="Disco light - disco ball" /></a><br />
<small><a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="marfis75" href="http://www.flickr.com/photos/45409431@N00/2367187392/" target="_blank">marfis75</a></small></p>
<p>Langsam nähert sich die erste Zeit in Valparaíso dem Ende, schon am Samstag fahre ich zurück nach Santiago, dort wartet dann ja am Mittwoch der Flug nach Bogotá. Der Ortswechsel wird langsam auch echt nötig, da es hier bei unter 10°C und nicht aktivierter Heizung ziemlich ungemütlich ist &#8211; vor allem ohne vernünftige Jacke. Diese ist nämlich nach wie vor in Argentinien und wird jetzt per Post zu Leyla geschickt werden, da es anscheinend keinen 24-Stunden Service aus dem Ort gibt, wo sie derzeitig weilt. Und in Bogotá werde ich sie eh nicht brauchen und außerdem weiß ich nicht, wie lange ich dort sein werde. Voraussichtlich aber nicht länger als 4 Tage.</p>
<p>Dennoch hat Valpo immer wieder mal neue Erfahrungen zu bieten. So waren wir am Dienstag Abend zu viert (Eva, Edward, Marten, ich) in einer Kneipe, dem Abasto, die eine Kleinkunstbühne hat. Die Empfehlung von Sol sollte sich lohnen: Es traten ein Tänzerin, ein Pantomime und zwei Musikgruppen auf und es hat wirklich viel Spaß gemacht zuzuschauen. Andere Touristen waren nicht da und Sol erzählte mir auch heute, dass das ganze sehr typisch für die Künstlerszene in Valparaíso ist, aber kaum ein Tourist dieses mitbekommt.</p>
<p>Gestern, das Wetter war wieder saukalt, haben sich Marten, Edward und ich das Ex-Gefängnis und einen Friedhof angeschaut. Das Ex-Gefängnis wurde zu einem Ort für Kunst umgestaltet, größtenteils ist diese der Freiheit gewidmet. Später sind wir dann zusammen mit Nadja einkaufen gegangen und haben uns dann bei Evas Hostel getroffen: Selbstgemachte Pizza stand für das Abendessen auf dem Programm, da Edward zuletzt als Koch in Tel Aviv gearbeitet hat.</p>
<p>Die Pizza war auch sehr lecker, auch wenn sie schwer zu essen war. Naja, 4 Flaschen Wein und 6 Pizzen später machten wir uns dann auf den Weg zum La Sala, einem hiesigen Club. Es war zwar nicht besonders voll, getanzt haben wir dann trotzdem bis das Licht angemacht wurde &#8211; so gegen 3.30 Uhr. Im Anschluss wurden wir dann gefragt, ob wir noch Lust auf eine &#8220;After-Party&#8221; hätten. Also haben wir uns dorthin auf den Weg gemacht und standen aufeinmal vor einer Tür, die immer ganz kurz mal aufging, zwei Leute reinließ und wieder zuging &#8211; dass auch ja niemand von der Polizei diese Location entdecke&#8230; Als ich reingezogen wurde ist jedenfalls nichts zu sehen, da das Licht aus war. Nach ein wenig Treppensteigen im Dunkeln und zwei weiteren Türen, an denen der Eintritt kassiert wird, tat sich auf einmal ein ca. 20m² großer Raum auf, mit Bar, Fernseher und ein paar Leuten, die dort schon standen.</p>
<p>Nachdem wir uns dort für ca. 1,5h mit zwei Chileninnen unterhalten hatten, sind wir dann allerdings gegen 5 Uhr nach Hause gegangen&#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Beck&#8217;s in Valpo</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:50:41 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="To keep cool - Beck´s!" href="http://www.flickr.com/photos/10177557@N08/2238713119/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2012/2238713119_2c2b704297_m.jpg" border="0" alt="To keep cool - Beck´s!" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Wollbinho" href="http://www.flickr.com/photos/10177557@N08/2238713119/" target="_blank">Wollbinho</a></small></p>
<p>Während ich gestern mein Spanisch-Zertifikat aus der Sprachschule abgeholt habe, war auch Dani, meine ehemalige Spanischlehrerin da. Wir haben uns dann spontan auf ein abendliches Bier verabredet, da sie ja &#8220;für etwaige Aufenthalte in Deutschland das Biertrinken trainieren müsse&#8221;.</p>
<p>Also rufe ich sie wie abgesprochen so gegen 19:30 Uhr an, und wir verabreden uns für 20 Uhr an einer Straßenecke. So gegen 20:10 Uhr kommt sie dann auch an und wir gehen in ein Bierlokal, aufgemacht wie ein irischer Pub. Dort finden wir doch tatsächlich Bier auf der Karte und auch wenn es ihr ein wenig bitter schmeckt, trinkt sie schneller als ich&#8230; Während der Unterhaltung lerne ich, dass das Studienleben echt nicht leicht ist, da die Studiengebühren für die hiesigen Verhältnisse sehr hoch sind: Manche Leute studieren nur jedes zweite Jahr, in der Zeit dazwischen müssen sie jobben und Geld verdienen, um ihr Studium bezahlen zu können. Das Schlimme ist, dass die Gebühren aus europäischer Sicht gar nicht hoch sind.</p>
<p>Während wir noch da sitzen, ruft Eva an, sie und Nadja wollen sich jetzt mit Pablo, einem hier wohnenden Chilenen, treffen, und wir machen uns auf den Weg, die drei zum Essen zu treffen. Das Essen ist extrem viel, keiner von uns bekommt seinen Teller leer. Leider muss Dani nun auch schon gehen, da sie am nächsten Morgen um 9 Uhr Spanischunterricht geben muss &#8211; ein Hamburger und eine andere Deutsche wollen mit ihr lernen.</p>
<p>Nachdem ich Dani zu ihrem Colectivo gebracht habe, das sie zurück in einen entfernten Hügel bringt, kehre ich zu unserem Restaurant zurück und wir ziehen weiter, hin zu einer kleinen aber sehr netten Bar, wo endlich mal nur Einheimische, keine Touris sitzen. Dort trinken wir einen sehr leckeren Wein-/Früchtemix, der aussieht wie Wein, aber sehr süß nach Früchten schmeckt. Extrem lecker :). Im Hintergrund läuft lateinamerikanische Gitarrenmusik, leider kann uns die Bedienung nicht den Namen der Gruppe nennen, da die MP3s nicht vernünftig benahmst sind&#8230; Wir unterhalten uns dann noch ein paar Stündchen mit Pablo und verabreden am Donnerstag ein Asado in Evas Hostel zu machen und irgendwann gehen wir dann schlafen&#8230;</p>
<p>Nachdem ich dann heute morgen aufgestanden bin und meine Jacke gebührend vermisst habe, gönnen Nadja, sie muss erst um 15 Uhr arbeiten, und ich uns eine 40-minütige Massage auf einem Massagestuhl mit Jadesteinen. Gewöhnungsbedürftig, entspannend aber niemals so gut wie eine echte Handmassage. Dafür kostet der Spaß aber auch nur 1,50 Euronen.</p>
<p>Heute Abend werde ich wohl zu einer Theateraufführung / Show in einer Bar namens Abasto gehen die Soledad, eine einheimische Mitarbeiterin hier im Hostel empfohlen hat.</p>


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		<title>Lost in Translation: Feiern in Santiago</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 11:49:21 +0000</pubDate>
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 <small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Sergio Recabarren" href="http://www.flickr.com/photos/11283109@N07/2909418205/" target="_blank">Sergio Recabarren</a></small></p>
<p>Es ist jetzt 7:25h lokale Zeit und ich kann dank meines Jetlags nicht mehr schlafen. Nachdem ich eben noch die Bilder fertig gemacht habe (aufgewacht bin ich nämlich schon vor einer Stunde&#8230;) und das Frühstücknoch nicht fertig ist, kann ich ja die Zeit mal nutzen, von gestern Abend zu erzählen. Soviel vorweg: Jetlag lässt einen auch mit nur 4 Stunden Schlaf nicht weiterschlafen&#8230;</p>
<p>Nachdem ich also den gestrigen Blog-Eintrag fertig hatte, muss ich auch schon zu meiner Verabredung mit Leo, einem hiesigen Studenten hetzen. Das Hetzen hat leider zur Folge, dass ich mir weder Karte noch Adresse genau angucken kann und einfach mal Richtung Metro losgehe &#8211; kann ja nicht so schwer sein, die Bar zu finden.</p>
<p>Zweifel kommen mir aber sobald ich auf dem Weg bin. Ich frag noch kurz eine U-Bahn Angestellte nach dem Weg innerhalb der Bahnstation und kann gerade noch in den Sekunden später abfahrenden Zug reinspringen. Drinnen ist es heiß und stickig, die Leute stehen eng beieinander und ignorieren einander. Alle? Nicht alle! Direkt hinter mir kann ich im spiegelnden Fenster der Tür ein Mädel erkennen, das immer mal wieder zu mir rüberschaut &#8211; auch durch die Scheibe.</p>
<p>Zufälligerweise steigen wir beide an der Station Pedro de Valvidia aus, und, da es sich ja anbietet, frage ich sie, ob sie sich hier auskennt, ich müsste zu einer Bar in der Straße Diego de Velaszquez, Hausnummer irgendwas um die 2100 und der Straßenname sei auch nicht sicher. Als erstes zwingt sie mich Spanisch zu sprechen, da das ja übe, obwohl sie, wie sich später rausstellt, fließend Englisch spricht. Fehlerkorrekturen kommen auch in Echtzeit :). Naja, wir gehen an die frische Luft, wo wir nun zusammen Leute fragen, wo es zur Bar geht, aber erstmal kein Erfolg. Also entscheidet sie sich, mich zu begleiten und wir fragen ein wenig weiter.</p>
<p>Als wir endlich eine Wegbeschreibung haben (die ich nicht so richtig verstanden hatte) sagt sie noch kurz, sie bringe mich noch dahin, das sei doch gar kein Problem und weiter gehts. Solche Hilfsbereitschaft muss belohnt werden: Also frage ich sie, ob sie Lust hat, mit Leo und mir ein Bierchen auf meine Kosten zu trinken.</p>
<p>Nachdem wir uns zu dritt so ca. 3 Stunden auf Spanisch (!) unterhalten haben geht Leo, und ich bekomme eine Einladung, auf den Geburtstag des Freundes eines Freundes mit ihr mitzukommen. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist sie Mexikanerin und wohnt in einer WG mit einem Ecuadorianer, einem Brasilianer und einer Schweizerin direkt ein paar wenige Blocks weiter.</p>
<p>Dort sammeln sich nach und nach noch weitere Personen: Ein Engländer, zwei Mädels aus Uruguay, zwei weitere Mexikanerinnen und  ein paar Chilenen. Bevor wir losgehen verabschiedet sich Carla (meine U-Bahn Bekanntschaft) noch kurz auf ihr Zimmer, um ne Runde zu schlafen &#8211; die Party geht erst um 24 Uhr los. Als alle wieder wach sind, gibt es Sushi (yuck)  und zusammen gehen wir dann in einen Club, das Subterraneo, um dort den Geburtstag zu feiern. Dort treffen wir noch Franzosen, ein paar weitere Chilenen und ganz viele Leute, deren Namen ich 2min. nach der Begrüßung schon vergessen habe&#8230; Dort tanzen und feiern wir noch bis in den frühen Morgen und ich nehme mir mein erstes chilenisches Taxi nach Hause in dem schön eine CD mit Dance-Hits der 90er läuft: DJ Bobos &#8220;Somebody Dance With Me&#8221; und Whigfields &#8220;Saturday Night&#8221; begleiten mich auf dem Weg nach Hause&#8230;</p>
<p>Fazit: Öfter mal Leute in der U-Bahn ansprechen &#8211; es ergeben sich die seltsamsten Konstellationen und das Spanisch profitiert immens, wenn man den ganzen Abend fast nur Spanisch sprechen kann&#8230;</p>


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