So, hab jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr schreiben können, und schon vergess ich die ersten Details. Am Sonntag habe ich nicht mehr viel gemacht, außer noch mit ein paar anderen Slumdog Millionaire zu schauen, aber am Montag ging es dann zum Cerro Montserrat, der von Bogotá aus mit einer Kabinenbahn zu erreichen ist. Dort oben sind ein paar kirchliche Gebäude und man hat einen schönen Blick auf die Stadt. Abends haben wir dann noch ein paar Bierchen getrunken, Tischtennis im Hostel gespielt und dann bin ich auch schon ins Bett gegangen.
Der Dienstag war dann der letzte Tag in Bogotá, zusammen mit Nathaly habe ich mir noch mal ein paar Ecken von Bogotá angeschaut, in der Candelaria Mittag und Abend gegessen und abends haben wir noch gemütlich mit Danny, dem Hostel-Besitzer, Ed und Neil zusammengesessen – bis 4 Uhr morgens.
Mein Flug ging dann am Mittwoch morgen los, aufstehen war um 5 Uhr, so dass ich nicht wirklich viel Schlaf bekam. Aber im Flieger konnte ich dann wenigstens 1-2 Stunden schlafen.
In Quito angekommen, hat mich dann Nathalie, eine Ecuadorianerin, die ich aus dem 2006 Peru-Urlaub kenne, abgeholt. Zusammen sind wir zum Hostel gefahren, danach sind wir sofort in eine Kneipe, um das Spiel Ecuador-Argentinien zu sehen. So verrücktes Feiern nach einem Sieg habe ich noch nie gesehen… Es kamen dann noch ein paar Freunde von Nathalie dazu, aber gegen 23 Uhr bin ich dann halb-tot ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag haben Nathalie und ich dann ca. 10 Reisebüros besucht, um ein gutes Angebot für die Galapagos Inseln zu finden – am 21.06.09 geht es für 8 Tage auf eine Bootsfahrt (Touristenklasse). Da alle von den Galapagos-Inseln schwärmen, bin ich sehr gespannt. Das ganze ist sehr teuer, aber man macht es auch nur einmal im Leben…
Abends sind wir dann noch ausgegangen, zusammen mit Chris, einem Amerikaner, den wir im Hostel getroffen haben.
Am Freitag musste Nathalie dann arbeiten (sie ist Touristenführer), aber Chris und ich sind dann zu zwei Museen in Quito gefahren, die Werke des Künstlers Guayasamin ausstellen. Sehr beeindruckende Kunstwerke!
Samstag stand dann eine Führung durch die Altstadt von Quito auf dem Programm, mit Besuch der Kirche “La Compañia de Jésus” der Jesuiten: Eine kuenstlerisch beeindruckende Kirche, wo man sich allerdings nachdem man sich von dem Gold- und Prunkschock erholt hat fragt, wie diese Kirche bei der Armut moeglich sein konnte. Ausbeutung der indigenen Bevoelkerung ist wahrscheinlich die Antwort…
Spaeter sind Nathalie und ich noch zu einem Fussballspiel gegangen (Deportivo Quito vs. Liga Quito), das leider 1:1 ausging.
Heute waren wir dann 6 Stunden wandern, bis auf 4700m auf den Gipfel eines der Hausberge in Quito… Beeindruckende Landschaft, aber atmen kann man auf der Hoehe kaum. Gluecklicherweise gibt es einen Lift, der einen schonmal auf 4100m bringt.
Neue Photos sollten auch bald verfuegbar sein, allerdings werde ich in der naechsten Woche wohl gar kein Internet haben, da ich Wandern gehe…



