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		<title>Hochgebirgswanderungen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 22:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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<p>Nachdem wir ja letzte Woche per teleferiQo plus 6 Stunden Wanderung den Lucu Pichincha erstiegen haben, ging es am Montag dann mit Chris und Nathalie ins Landesinnere: Zunächst geht es nach Otavalo, den indigenen Markt anschauen, dann weiter nach Ibarra und von dort per Taxi 20min. über holprige Straßen in das wie ausgestorben wirkende Dorf La Esperanza. Dort angekommen, begrüßen uns Glühwürmchen und reine Natur, glücklicherweise gibt es wenigstens manchmal warmes Wasser.</p>
<p>Am nächsten Morgen stehen wir um 6:30 Uhr auf, um den hiesigen Hausberg zu ersteigen: eine 10 Stunden Tour mit 6 Stunden Aufstieg, in denen wir 1200 Höhenmeter bewältigen. Auf dem Gipfel in ca. 3600m Höhe eröffnen sich dann wunderschoene Aussichten&#8230; Insgesamt wird die Tour wohl 18-19 Meilen lang gewesen sein und hinterher freuen wir uns nur noch auf Dusche und Bierchen.</p>
<p>Am naechsten Tag nehmen wir einen Ruckelbus zurück nach Ibarra, und zusammen mit der halben indigenen Bevölkerung von La Esperanza geht es über fast nicht existente Straßen mi 20km/h durch die Landschaft. In Ibarra nehmen wir dann den Direktbus nach Latacunga, einer Stadt südlich von Quito, die im sogenannten Quilotoa-Loop liegt. Von dort geht es weiter mit einem Bus in Richtung Tigua, der aber in dem Bergdorf nicht hält, sondern uns vorher rauslässt &#8211; den Rest des Weges müssen wir zu Fuß gehen. Der Quilotoa Loop bietet höchstes Gebirge, wunderschoene Landschaften und Vulkane.</p>
<p>In Tigua treffen wir zwei nette Holländerinnen, mit denen wir noch im urigen Hostel zu Abend essen und einen Rotwein trinken, aber es geht dann doch recht früh ins Bett, da wir alle recht müde sind. Von Tigua aus werden wir am nächsten Morgen vom Hausherrn des Hostels ca. 30min. mit seinem Auto nach Quilotoa gefahren, einem Bergdorf, das direkt am Krater eines Vulkans liegt. Der Vulkan ist zwar noch aktiv, hatte aber schon lange keine Eruption mehr, so dass sich uns der Blick auf eine smaragdgrüne Lagune im Inneren des Kraters bietet. Die Photos können vielleicht einen kleinen Eindruck vermitteln, aber der Anblick ist atemberaubend.</p>
<p>Wir wandern ein wenig am Kraterrand entlang und steigen dann ab in Richtung Chugchilan, eine 5 Stunden Wanderung. In Chugchilan müssen wir dann am nächsten Morgen um 2:30 Uhr aufstehen, da der einzige Bus des Tages in Richtung Latacunga um 3 Uhr losfährt. Von Latacunga nehmen wir einen Bus nach Baños.</p>
<p>Nach 7 Stunden kommen wir um 10 Uhr morgens in Baños an. Die Stadt ist in direkter Nähe eines aktiven Vulkans gelegen, den wir im Laufe des Tages auch noch Rauchwolken ausstoßen sehen. Außer Vulkan angucken, einer Massage und sich Entspannen steht nur noch das freitägliche Weggehen an, was wir zusammen mit ein paar Schweden dann auch zelebrieren &#8211; schließlich ist in Schweden Mittsommernacht!</p>
<p>Heute morgen nehmen wir dann den Bus zurück nach Quito, wo ich nun sitze und auf morgen warte: Um 6:30 Uhr geht der Flieger nach Baltra auf die Galapagos Inseln, wo meine 8-tägige Kreuzfahrt startet. Dort werde ich übrigens kein Internet haben&#8230; Bis dahin werde ich aber versuchen, zumindest die Photos hochzuladen, die Videos brauchen wohl zu lange&#8230;</p>


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