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	<description>Im Wendekreis des Elbfisches</description>
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		<title>Und auf einmal ist es Februar</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 01:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4251760488/"><img title="Präsidentenpalast in Bogotá" src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4251760488_9d7eb4cc5b.jpg" alt="Präsidentenpalast in Bogotá" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Präsidentenpalast in Bogotá</p></div>
<p style="text-align: left;">Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass ich im Dezember das letzte Mal was geschrieben habe. Dann schauen wir mal, was ich seitdem so erlebt und gemacht habe.</p>
<p style="text-align: left;">Zunächst kam ich in Bogotá an, wo Nathaly und ich uns auch gleich auf die Suche nach einer Wohnung machten. Nachdem wir zwei Tage durch die ganze Stadt gewandert waren, verschiedenste Apartments und Zimmer angeschaut hatten fanden wir schließlich in der Straße unseres Hostals ein günstiges, möbliertes 3-Zimmer Apartment in einem Altbau kolonialen Stils in der Altstadt, La Candelaria, Bogotás.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4165643517/in/set-72157622953617262/"><img title="Iglesia de Carmen, La Candelaria, Bogotá" src="http://farm3.static.flickr.com/2661/4165643517_82bcb7b4a7_m.jpg" alt="Iglesia de Carmen, La Candelaria, Bogotá" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Iglesia de Carmen, La Candelaria, Bogotá</p></div>
<p style="text-align: left;">Im Zuge unserer Wohnungssuche lernten wir auch gleich das verrückte Nachbarhaus kennen, wo allerlei Besucher, Studenten und Leute in unserem Alter sich ein Zimmer mieteten &#8211; bis der Hausherr zurückkam und alle Nicht-Kolumbianer rausschmiss. Vorher lernten wir allerdings Ginger, Ashley und Morgan kennen, drei Mädels aus Kalifornien, die inzwischen ein paar Blocks weiter den Berg rauf wohnen.</p>
<p style="text-align: left;">Die nächsten Tage (und Wochen) verbrachten wir damit, Freunde und Bekannte zu treffen, die Wohnung einzurichten und auf die Montage der Hängematte zu hoffen. Inzwischen sieht sie aus wie ein Geschäft für indigene Kleinkunst&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4209172370/in/set-72157622953617262"><img title="In unserer Wohnung in der Candelaria" src="http://farm3.static.flickr.com/2608/4209172370_2e903170cd_m.jpg" alt="In unserer Wohnung in der Candelaria" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">In unserer Wohnung in der Candelari</p></div>
<p style="text-align: left;">Und bevor es am Ende des Monats wiedereinmal auf Reisen ging, schrieb Nathaly sich für einen Deutschkurs ein, der immer noch andauert. Nichtsdestotrotz ging es dann gen Norden: Nach San Gil, für 9 Tage über Weihnachten und Silvester. In San Gil kamen wir im Hostel einer Freundin Nathalys unter, dem Casa Monkora, das allerdings im Vergleich zu dem neuesten Mitbewerber, Sam&#8217;s V.I.P Hostel, überteuert ist. Abgesehen davon gab es kein warmes Wasser, was aber bei Temperaturen um die 30-32°C kein großes Problem ist.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4217402142/in/set-72157622951114859"><img title="Barichara, Santander" src="http://farm3.static.flickr.com/2678/4217402142_4558caf31d_m.jpg" alt="Barichara, Santander" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Barichara, Santander</p></div>
<p style="text-align: left;">San Gil ist in der Provinz Santander, welche sich selbstbewusst &#8220;Tierra de Aventura&#8221;, grob übersetzt Abenteuerland nennt. Dort fuhren wir zum Nationalpark &#8220;Parque Nacional de Chicamocha&#8221;, der beeindruckende Ausblicke auf den gleichnamigen Cañon erlaubt, besuchten das kleine Örtchen Barichara mit seiner wunderschönen Kolonialarchitektur und badeten am Fluss der San Gil durchfließt, erstiegen einen Kletterpfad zu Wasserfällen und genossen das Fleisch am Spieß mit Kartoffel namens Chuzo, das allerorten zu kaufen war. Die Spezialität Santanders, frittierte Ameisen (Ormigas Colonas), probierte ich allerdings nicht&#8230;</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4231335122/in/set-72157623107465390"><img title="Carnaval de los Carrancios, Straßenkampf in San Gil" src="http://farm5.static.flickr.com/4020/4231335122_8c1a7b3d8c_m.jpg" alt="Carnaval de los Carrancios, Straßenkampf in San Gil" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Carnaval de los Carrancios, Straßenkampf in San Gil</p></div>
<p style="text-align: left;">In Johanas Hostal feierten wir dann auch Weihnachten und am 30.12. nahmen wir und einige Hostel-Gäste am Carnaval de Carrancios teil. Während Heiligabend und Weihnachten für mich eher enttäuschend waren ist der Karneval schon eine besondere Erfahrung: Auf der einen Seite werden die Carrancios, mit Schwarzpulver und Böllern gefüllte Puppen, präsentiert die am folgenden Tag, an Silvester dann feierlich angezündet und in die Luft gejagt werden. Auf der anderen Seite ist der Karneval ein Straßenkampf mit Mehl, Wasser und Schaum &#8211; sehr spaßig aber am Schluss sieht man aus wie frisch aus der Schaum-Bäckerei.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/bastiandoetsch/4213799797/in/set-72157623069366260"><img title="Wunderkerzentanz an Silvester" src="http://farm5.static.flickr.com/4009/4213799797_7611b6d801_m.jpg" alt="Wunderkerzentanz an Silvester" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Wunderkerzentanz an Silvester</p></div>
<p style="text-align: left;">Silvester feierten wir dann wieder im Hostel, kochten zusammen und zwischendurch liefen Nathaly und Catalina einmal mit einem Koffer um den Block &#8211; eine Tradition in Kolumbien, die die Chance auf Reisen im neuen Jahr erhöhen soll&#8230; Im Hintergrund explodierten allerorts die Carrancios und Feuerwerk erleuchtete den Himmel. Weiter gings mit ein bißchen Salsa-Tanzen und irgendwann dann auch dem Bett.</p>
<p style="text-align: left;">Der Januar und bisherige Februar waren dann davon geprägt, Bogotá zu erkunden, ein paar Dörfer im Umland zu sehen (z.B. Chia mit dem beeindruckenden Erlebnisrestaurant &#8220;Andres Carne de Res&#8221;) und das Schengen-Visum für Nathaly zu beantragen. Mein Netbook ging zwischendurch kaputt, so dass ich keinen eigenen internetfähigen Computer mehr habe. Inzwischen haben wir das Visum jedenfalls nach einigen organisatorischen Hürden erhalten und freuen uns auf Deutschland. Achja, und wir haben momentan eine Mitbewohnerin in unserem Apartment: Marián, eine Spanierin, die ich seinerzeit im Mai in Medellín kennengelernt hatte.</p>
<p style="text-align: left;">In den nächsten Tagen (morgen) geht&#8217;s wohl für ein paar Tage in die Kaffeezone um Manizales, ins Hauptgebiet des kolumbianischen Kaffeeanbaus und danach evtl. noch nach San Agustín und Tierradentro. Aber mal schauen was kommt&#8230;</p>


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		<title>Das Verlassen des Gringo Trails</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 14:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Cartagena" href="http://www.flickr.com/photos/99491628@N00/368329757/" target="_blank"><img src="http://farm1.static.flickr.com/170/368329757_85c5c7ce71_m.jpg" border="0" alt="Cartagena" /></a><br />
 <small><a title="Attribution-NonCommercial License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="juanpg" href="http://www.flickr.com/photos/99491628@N00/368329757/" target="_blank">juanpg</a></small></p>
<p>Seit Montag Nachmittag bin ich in Mompós. Um 5:17 Uhr hieß es aufstehen, um 6 Uhr sollte mein Taxi mich zum Busbahnhof bringen, der ca. 45 min. außerhalb von Cartagena liegt.</p>
<p>Cartagena ist anders als ich es mir vorgestellt hätte, aber vielleicht liegt dies auch am Hostel. Das Cartagena Art Hostel wird dominiert von Reisenden, die zum Feiern hier sind. Die wenigstens schauen sich die Sehenswürdigkeiten an, einige fahren jedoch zum Playa Blanca, den hiesigen schönen Karibikstrand, der mich allerdings nicht besonders interessiert hat.</p>
<p>Die überwältigende Mehrzahl der Touristen konsumiert alle 1-2 Tage Kokain, wodurch sie, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, direkt kolumbianisches Blut an den Fingern haben: Das hiesig angebaute Kokain dient der Finanzierung paramilitärischer Gruppen, die gegen den kolumbianischen Staat kämpfen. Aus diesem Grund kann ich auch im Stadtteil Gethsemaní kaum 10m gehen, ohne angesprochen zu werden, ob ich nicht Kokain kaufen oder eine Prostituierte frequentieren wolle.</p>
<p>Die Altstadt Cartagenas hingegen ist beeindruckend: liebevoll restaurierte Häuser aus der Zeit der spanischen Conquista, die Festung San Felipe und die Stadtmauer sind zurecht der Stolz vieler Kolumbianer. Der Preis dafür ist, dass man das wahre, kolumbianische Gesicht Cartagenas nur schwer kennenlernt. Somit war mein vielleicht interessantestes Gespräch in Cartagena mit einem Eisverkäufer, der mir ursprünglich ein Eis verkaufen wollte, mit dem ich dann aber ins Gespräch kam und ein paar hundert Meter zusammen die Straße runtergelaufen bin.</p>
<p>Also bin ich froh, Cartagena, und damit den Gringo Trail, am Montag morgen hinter mir lassen zu können, um den einzigen Direktbus des Tages Richtung Mompós zu nehmen. Die Busfahrt erfolgt durch grüne Hügel, einsame Dörfer hin nach Magangué, einer Stadt in der Nähe von Mompós. Hier versucht der Busfahrer, weitere 20000 Pesos von mir zu kassieren, aber nachdem ich ihm noch mal mein Ticket gezeigt habe, wo deutlich Mompós draufsteht, gibt er auf&#8230; Von Magangué geht es weiter nach La Bodega, wo wir anhalten, um auf die Insel, auf der Mompós gelegen ist, per Fähre überzusetzen.</p>
<p>Da im Bus nur noch 4 Leute sind, eine Irin, ein kolumbianisches Ehepaar aus Mompós und ich, ist die Gruppe recht überschaubar. Während wir unter dem Dach einer schilfgedeckten Hütte gegrilltes Rindfleisch zu Mittagessen und die Fliegen uns umschwirren unterhalten wir uns mit dem Busfahrer, was allerdings nur schwer möglich ist: Er stammt aus dem hohen Norden Kolumbiens, wo ein nur schwer verständlicher Dialekt gesprochen wird. Irgendwann geben wir beide auf.</p>
<p>Nach ca. 2 Stunden, um 13:30 Uhr beginnt dann endlich das Boarden der Fähre. Während wir auf die Fähre fahren erlege ich noch kurz eine Tigermücke im Bus (die Viecher können Dengue-Fieber übertragen) und dann steht eine Stunde Fährfahrt auf dem Rio Magdalena an.</p>
<p>Am anderen Ufer angekommen geht die Busfahrt weiter. Vorbei an grasenden Schweinen, Eselkarren, Kuhherden auf der Straße und halb-fertigen Häusern, überholt von Motorrädern auf der z.T. sehr schlechten Straße erreichen wir nach ca. 40km Mompós, welches eigentlich Santa Cruz de Mompós heißt. Dennoch benutzt jeder nur Mompós oder alternativ Mompóx.</p>
<p>Mompós ist ein alter kolonialer Handelsstützpunkt in der auch Simon Bolivar viel Zeit verbracht hat. Die Kolonialbauten sind gut erhalten und schön anzusehen, Abends stellen die Einwohner die Stühle vor die Tür, um sich mit ihren Nachbarn oder Freunden zu unterhalten. Autos gibt es kaum, dafür fahren jede Menge Motorräder und -roller umher, streiten sich mit Eselskarren und Rikschas um Platz auf der Straße und versuchen möglichst nah an Fußgängern vorbeizufahren :).</p>
<p>Abends esse ich eine Pizza an einem Straßenstand mit mobilem Gasofen, wo die Pizza frisch zubereitet wird. Am nächsten Morgen steht eine Besichtigung der Stadt an: Es gibt 5 Kirchen und ein paar sehenswerte Kolonialbaute. Auf die Museen verzichten wir, da sie wohl nicht allzu interessant sind. Stattdessen spricht mich auf der Straße ein Mann an, ob ich heute Abend Zeit hätte &#8211; er würde gerne sein Englisch im Gespräch verbessern und ich müsste ja auch Spanisch üben. Danke sehr&#8230; Obwohl ich ihm gar nicht sage, wo wir wohnen, sagt er, dass er versuchen würde, mich heute Abend zu besuchen. Naja, mal schauen, was daraus wird.</p>
<p>Wahrscheinlich bin ich bei so wenigen Touristen auch nicht schwer aufzufinden: Es gibt lediglich ein Hostel, <a href="http://www.lacasaamarillamompos.com" target="_blank">La Casa Amarilla</a>, im Ort, sowie einige Hotels. Das Hostel ist klein aber fein. Sehr sympathische Betreiber versuchen einem alles von den Lippen abzulesen, der Besitzer Richard, ein Engländer, hat viele gute Tipps parat, die Räume und Badezimmer sind sehr sauber, haben Deckenventilatoren und sind leer. Weiterhin gibt es kostenlosen Kaffee und abgekochtes Wasser. Es gibt hier auch noch Luxuszimmer, die laut seiner Aussage die besten Duschen des Landes haben ;-). Da mir aber 100000 Pesos im Vergleich zu 15000 Pesos zu viel sind, nehme ich dann doch ein Bett im Dorm &#8211; es sind ja eh keine anderen Gäste da, so dass ich de facto ein Einzelzimmer habe. Richard beruhigt uns dann noch bezüglich Moskitos: Sie kämen zwar gegen 18:30 Uhr für ne Stunde oder so raus, aber wenn man dann unter nem Ventilator wäre, sei alles gut. Außerdem habe es schon seit 4 Jahren keinen Fall von Dengue gegeben und Malaria gäbe es hier eh nicht.</p>
<p>Wie sehen die nächsten Tage aus: Es geht weiter nach Medellín, wo ich wohl ein paar Tage bleiben werde, und mich mit Laura Zoe, einer Engländerin, die ich aus Bogotá kenne, treffe. Sie arbeitet inzwischen in einem Sozialprojekt in Medellín und wohnt in einem Hostel, wo ich dann hoffentlich auch unterkommen werde.</p>
<p>Nach meinem Zwischenstopp in Medellín steht dann wieder Bogotá auf dem Programm, dann geht&#8217;s kurz in die Zona Cafetera und am 10.6. nehme ich einen Flug nach Quito, Ecuador. Dort will ich mich mit Nathali, einer Bekannten aus Torbens und meinem Peru-Urlaub treffen.</p>


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