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		<title>De noche en Bogotá &#8211; des Nächtens in Bogotá</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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<p>Und wiedereinmal bricht Nacht herein über Bogotá, es ist Samstag und die Bars, Diskotheken und Bars beginnen ihre Pforten für die Massen an Feierhungrigen zu öffnen.</p>
<p>Zusammen mit einem Schweizer (Benoit) und zwei Kolumbianerinnen (Nathaly und Viviana) machen wir uns per Taxi auf den Weg zum Teatrón, wo schon fünf weitere Bekannte warten: Zwei Engländer, eine Irin aus dem Hostel sowie eine kolumbianische Freundin von Louisa, der Irin. Weiterhin Alejandro, ein spanischer Freund Louisas aus Barcelona.</p>
<p>Als wir ankommen, sehen wir vor jedem der vielen Clubs lange Schlangen. Auf den letzten Metern zum Teatrón treffen wir dann zufällig auf Freunde von Benoit, der uns daraufhin verlässt und mit den anderen Feiern geht. Auch das Teatrón weist eine lange Schlange auf, in der wir glücklicherweise Ed, Neil und Olivia, die beiden Engländer sehen, was uns noch längere Wartezeiten erspart. Nach 30 min. des Wartens und einer kleinen Schlägerei zwischen einem ungeduldigen Gast und dem Sicherheitspersonal können wir endlich eintreten &#8211; natürlich erst nach einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung auf Waffen. Für 8 € Eintritt sind alle Getränke inklusive, daher erhält jeder Gast einen hässlichen Plastikbecher.</p>
<p>Drinnen ist es brechend voll, mit deutlichem Männerüberschuss, da der Club, wie wir lernen, von vielen Homosexuellen frequentiert wird. Noch bevor wir unsere Sachen an der Garderobe abgeben können, stehen aufeinmal Louisa und Alejandro vor uns, so dass nun alle versammelt sind.</p>
<p>Da Olivia mir und Nathaly unsere Sachen abnimmt verschwinden Nathaly und ich kurz auf eine Tanzfläche, woraufhin wir die anderen später für 1h nicht mehr wiederfinden können. Schließlich finden sie uns&#8230; Zwischendurch findet dann eine Bühnenshow von Transvestiten statt, das Publikum tobt. Gegen 3 Uhr morgens geht auf einmal die Musik aus, da das Gesetz dies vorsieht. Louisa, Alejandro und Olivia sind nicht aufzufinden, die Auf- und Abgänge vor den Garderoben überfüllt und für Nathaly und mich ist es nicht möglich, an unsere in der Garderobe abgegebenen Sachen zu kommen.</p>
<p>Während wir auf die anderen (vergeblich) warten, lernen wir ein paar weitere Gäste des Teatróns kennen und verlassen schließlich, ohne die anderen zu finden, das Teatrón. Die drei neu kennengelernten Gäste überreden uns, mit ihnen noch in der Wohnung eines der 3 weiterzufeiern, und so machen wir uns, ohne zu Wissen was uns erwartet, mit zwei Taxis auf den Weg zu dem Apartment, noch weiter im Norden der Stadt  gelegen.</p>
<p>Als wir ankommen, werden wir von der Gebäudesicherheit eingelassen und feiern noch im Apartment weiter, Musik aus dem Notebook kommend. Um 5:30 Uhr, nach viel Tanz und Spaß, ist Sonnenaufgang und anderthalb Stunden nachdem sich die Sonne wieder am Himmel zeigt, befindet sich dann Viviana schlafend auf dem Sofa, Ed ebenso, und der Rest von uns entscheidet sich, die beiden aufzuwecken, um eine Taxifahrt zurück zum Hostel zu machen.</p>
<p>Die Taxifahrt ist furchterregend wie üblich: Rote Ampeln werden grundsätzlich nur als farbliches Spektakel angesehen, Kurven auch an Hängen geschnitten, aber da die Straßen leer sind passieren wir schon bald die Basisstation der Kabinenbahn zum Besuch von Montserrat und gegen viertel vor Acht hält das Taxi vor dem Hostel &#8211; eine halbe Stunde Fahrt für 4 €.</p>
<p>Während Ed und Neil noch einen Kaffee im Viertel trinken gehen, geht der Rest ins Bett &#8211; um spätnachmittags erst wieder zu neuem Leben zu erwachen. Nathaly und ich stellen zu unserer Freude fest, dass Louisa unsere Sachen aus der Garderobe mitgebracht hat, auch wenn anscheinend jemand die Toilette mit der Garderobe verwechselt hat &#8211; sie wandern direkt in die Wäsche&#8230;</p>
<p>Und Benoit? Am nächsten Morgen lernen wir telefonisch, dass er im Krankenhaus ist: Eine Erkrankung hat zugeschlagen, die mit der Nacht nichts zu tun hat&#8230;</p>
<p>In der Erinnerung verbleibt eine durchfeierte kolumbianische Nacht, die nur schwer zu übertreffen ist &#8211; und es hat sich wiedereinmal gezeigt, dass man manchmal einfach dem Gefühl trauen und offen gegenüber Unbekannten sein sollte, da dies unvergessliche Erlebnisse ermöglicht.</p>


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		<title>Lost in Translation: Feiern in Santiago</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 11:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zufälle, die das Leben spielt...


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="2008_10_03-109" href="http://www.flickr.com/photos/11283109@N07/2909418205/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3107/2909418205_a81ff4c963_m.jpg" border="0" alt="2008_10_03-109" /></a><br />
 <small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Sergio Recabarren" href="http://www.flickr.com/photos/11283109@N07/2909418205/" target="_blank">Sergio Recabarren</a></small></p>
<p>Es ist jetzt 7:25h lokale Zeit und ich kann dank meines Jetlags nicht mehr schlafen. Nachdem ich eben noch die Bilder fertig gemacht habe (aufgewacht bin ich nämlich schon vor einer Stunde&#8230;) und das Frühstücknoch nicht fertig ist, kann ich ja die Zeit mal nutzen, von gestern Abend zu erzählen. Soviel vorweg: Jetlag lässt einen auch mit nur 4 Stunden Schlaf nicht weiterschlafen&#8230;</p>
<p>Nachdem ich also den gestrigen Blog-Eintrag fertig hatte, muss ich auch schon zu meiner Verabredung mit Leo, einem hiesigen Studenten hetzen. Das Hetzen hat leider zur Folge, dass ich mir weder Karte noch Adresse genau angucken kann und einfach mal Richtung Metro losgehe &#8211; kann ja nicht so schwer sein, die Bar zu finden.</p>
<p>Zweifel kommen mir aber sobald ich auf dem Weg bin. Ich frag noch kurz eine U-Bahn Angestellte nach dem Weg innerhalb der Bahnstation und kann gerade noch in den Sekunden später abfahrenden Zug reinspringen. Drinnen ist es heiß und stickig, die Leute stehen eng beieinander und ignorieren einander. Alle? Nicht alle! Direkt hinter mir kann ich im spiegelnden Fenster der Tür ein Mädel erkennen, das immer mal wieder zu mir rüberschaut &#8211; auch durch die Scheibe.</p>
<p>Zufälligerweise steigen wir beide an der Station Pedro de Valvidia aus, und, da es sich ja anbietet, frage ich sie, ob sie sich hier auskennt, ich müsste zu einer Bar in der Straße Diego de Velaszquez, Hausnummer irgendwas um die 2100 und der Straßenname sei auch nicht sicher. Als erstes zwingt sie mich Spanisch zu sprechen, da das ja übe, obwohl sie, wie sich später rausstellt, fließend Englisch spricht. Fehlerkorrekturen kommen auch in Echtzeit :). Naja, wir gehen an die frische Luft, wo wir nun zusammen Leute fragen, wo es zur Bar geht, aber erstmal kein Erfolg. Also entscheidet sie sich, mich zu begleiten und wir fragen ein wenig weiter.</p>
<p>Als wir endlich eine Wegbeschreibung haben (die ich nicht so richtig verstanden hatte) sagt sie noch kurz, sie bringe mich noch dahin, das sei doch gar kein Problem und weiter gehts. Solche Hilfsbereitschaft muss belohnt werden: Also frage ich sie, ob sie Lust hat, mit Leo und mir ein Bierchen auf meine Kosten zu trinken.</p>
<p>Nachdem wir uns zu dritt so ca. 3 Stunden auf Spanisch (!) unterhalten haben geht Leo, und ich bekomme eine Einladung, auf den Geburtstag des Freundes eines Freundes mit ihr mitzukommen. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist sie Mexikanerin und wohnt in einer WG mit einem Ecuadorianer, einem Brasilianer und einer Schweizerin direkt ein paar wenige Blocks weiter.</p>
<p>Dort sammeln sich nach und nach noch weitere Personen: Ein Engländer, zwei Mädels aus Uruguay, zwei weitere Mexikanerinnen und  ein paar Chilenen. Bevor wir losgehen verabschiedet sich Carla (meine U-Bahn Bekanntschaft) noch kurz auf ihr Zimmer, um ne Runde zu schlafen &#8211; die Party geht erst um 24 Uhr los. Als alle wieder wach sind, gibt es Sushi (yuck)  und zusammen gehen wir dann in einen Club, das Subterraneo, um dort den Geburtstag zu feiern. Dort treffen wir noch Franzosen, ein paar weitere Chilenen und ganz viele Leute, deren Namen ich 2min. nach der Begrüßung schon vergessen habe&#8230; Dort tanzen und feiern wir noch bis in den frühen Morgen und ich nehme mir mein erstes chilenisches Taxi nach Hause in dem schön eine CD mit Dance-Hits der 90er läuft: DJ Bobos &#8220;Somebody Dance With Me&#8221; und Whigfields &#8220;Saturday Night&#8221; begleiten mich auf dem Weg nach Hause&#8230;</p>
<p>Fazit: Öfter mal Leute in der U-Bahn ansprechen &#8211; es ergeben sich die seltsamsten Konstellationen und das Spanisch profitiert immens, wenn man den ganzen Abend fast nur Spanisch sprechen kann&#8230;</p>


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