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Bilder der Busfahrt über den Paso de Jama
30 November 2009Wieder in Bogotá
29 November 2009
Diesmal nur kurzer Artikel… Mit Solveig und Kim, die ich in Puerto Iguazú kennengelernt hatte, nahm ich einen Flug nach Salta, da dieser bei fast gleichem Preis, ca. 20 Stunden an Zeit sparte. Diesmal wohnten wir allerdings in unterschiedlichen Unterkünften, die Mädels entschieden sich, ein etwas teureres, komfortableres Hostel zu buchen. Dennoch waren unsere Bleiben in unmittelbarer Nähe zueinander, so dass wir abends ein paar exzellente Steaks zusammen aßen, bis die beiden dann in die Umgebung von Salta weiterzogen. Ich harrte noch ein paar Tage aus, bestieg den örtlichen Hügel, um die Stadt von oben zu sehen und lernte Uwe kennen, mit dem ich dann auch über den Paso de Jama von Salta nach San Pedro de Atacama fuhr. Der Bus kam nach ca. 12 Stunden an, die Busfahrt aber war gespickt mit wunderschönen Aussichten. Sicherlich die schönste Busroute, die ich bisher gesehen habe. In San Pedro habe ich dann nur noch auf den Tag meines Rückfluges nach Bogotá gewartet, und inzwischen bin ich hier wieder angekommen.
Morgen werde ich zusammen mit Nathaly ein Zimmer mieten und dann werden wir mal die Planung für den Dezember angehen…
Trekking in Torres del Paine
7 November 200903.11.2009 – 04.11.2009 Torres del Paine
Um 6:15 Uhr reißt mich das Handy unsanft aus meinem durch Schnarcher gestörten Schlaf: Es ist Zeit aufzustehen, um den Nationalpark Torres del Paine zu besuchen. Der Bus hat sich für 7:30 Uhr angekündigt, so dass wenigstens noch genug Zeit bleibt, das Gepäck zuendezupacken und gemütlich zu frühstücken.
Durch meine Reservation noch an Bord der Fähre – mobilem Internet sei Dank – konnte ich am Vortag noch ein Bett im Hostel Erratic Rock ergattern und checkte dort gegen Mittag ein. Im Hostel wurden wir gleich freundlich vom Hausherrn begrüßt und konnten endlich mal wieder echten Kaffee genießen – kostenlos. Nachdem wir mit einem kleinen Grüppchen zu Mittag gegessen hatten, stand auch schon ein Termin auf dem Programm, nämlich eine Informationsveranstaltung zum Parque Nacional Torres del Paine: Welches Klima herrsche (von allem etwas), was mitzubringen sei, wie man die schönsten Punkte des Parkes erreichen könnte, wie der Transport funktioniert undsoweiterundsofort. Nach einer Stunde geballter Informationen ging ich somit nach nebenan, zum Ausrüstungsverleih und lieh mir Gehstöcke. Mehr brauchte ich nicht, da ich mich gegen Camping und für die Unterkunft in einem Refugio, einer im Park befindlichen Unterkunft entschieden hatte. Abends packte ich dann noch bis 1 Uhr nachts die nötigsten Dinge ein und ging ins Bett.
So reib ich mir also in der gefühlten Schwärze der Nacht den Schlaf aus den Augen, zieh mich an und pack das restliche Gepäck zusammen. Dann geht’s runter zum Frühstück, wo schon Bill, der Hausherr, mit selbstgebackenem Brot, frischem Kaffee, Marmelade und Joghurt auf die in den Park abfahrenden Gäste wartet. Das Brot ist eine spezielle Kreation von ihm: Erdnussbutter, Schokolade, Kaffee und Banane sind wohl die Hauptbestandteile und es schmeckt sensationell. Leider hat er für jeden nur eine Scheibe, den Rest des Hungers muss ich mit Toast und Cornflakes stillen.
Als der Bus um 7:30 Uhr vorfährt sind wir die letzten, die restlichen Plätze sind schon besetzt – die anderen mußten also noch früher aufstehen. Die Fahrt zum Park führt durch wunderschön anzuschauende ewig weite Steppen auf denen Pferde und Schafe grasen. Die Lämmer jagen ängstlich zu ihren Eltern als der Bus vorbeifährt, von der Straße nur durch einen winzigen, aus 70cm hohen dünnen Holzstöcken gebauten Zaun getrennt, dessen rotes Tor sich deutlich vom sich endlos hinziehenden Grün der Weideflächen absetzt. Am Horizont ragen schneebekränzte Gipfel in die Höhe, an der Straße und auf der Steppe verstreut zeigen sich vereinzelt Holzhäuschen, vor denen Pferde, am Zaun angebunden, versuchen, der Steppe ihr Gras zu entreißen. Ein Mitreisender macht das entgegengesetzte: Zweimal müssen wir halten, da ihm durch die schaukelnde Busfahrt über Schotterpisten schlecht geworden ist und er sich übergeben muss.
Als wir uns dem Nationalpark nach ungefähr 2 Stunden Fahrt nähern, begrüßen uns unter blauem Himmel, von Wolken umkränzt, die Torres del Paine: bizarr anmutende, spitze Berge, die wie Dolche aus dem Gebirgsmassiv hervorstechen. Diese sind auch die Namensgeber des Nationalparks, der als einer der eindrucksvollsten in Lateinamerika gilt.
Am Parkeingang müssen wir zunächst eine Wanderkarte kaufen, die zum Parkeintritt berechtigt. Diese Karte ist eindrucksvoll detailliert: Höhenlinien und Wanderzeiten zwischen verschiedenen Wegpunkten sind aufgeführt. Danach gilt es dann, den richtigen Bus zum eigentlichen Einstieg zu nehmen: Wandert man das “W”, die beliebteste Strecke mit allen Highlights, gegen den Uhrzeigersinn, so sind die Torres del Paine der Beginn, ansonsten ist der nächste Stop ein See, der per Katamaran überquert werden kann und somit die Ost-West Verbindung darstellt.
Da ich mich für den Uhrzeigersinn entschieden habe, besteige ich den Bus zum Katamaran, der sodann die 38km durch atemberaubende Landschaft zurücklegt: Türkisblaue Lagunen über denen sich mächtige Gebirgsmassive, die Cuernos del Paine erheben. Auf den Bergen schimmern blaue Gletscher und am Straßenrand und dem angrenzenden Land grasen gelangweilt, nicht im mindesten von den Autos eingeschüchtert, Guanakos.
Als wir den Bus verlassen haben wir noch eine Stunde Zeit bis der Katamaran fährt. Da es aber in direkter Nähe einen Wasserfall zu besichtigen gibt, begeben wir uns auf eine kleine, halbstündige Wanderschaft, schießen ein Foto und kehren zurück. Inzwischen ist auch der Katamaran angekommen und wir gehen an Bord. Kurz bevor das Boot ablegt werden wir Zeugen des verzweifelten Sprints derjenigen, die am Wasserfall die Zeit vergessen haben und nun versuchen, den Katamaran doch noch rechtzeitig zu erreichen. Es klappt.
Die halbstündige Fahrt im Katamaran über die türkisblauen Wasser des Lago Pehoe erfolgt ohne Zwischenfälle und nachdem ich Schlafsack und die meisten Lebensmittel im Refugio auf meinem Bett deponiert habe, geht es los mit der Wanderung zum Gletscher Grey. Während zunächst die Sonne das Wandern begünstigt und nach ein paar Stunden spektakuläre Ausblicke auf den Gletscher samt vorgelagerten See bietet, ist der Rückweg nicht so erbaulich: Das vom Hielo del Sur produzierte Wetter hat wiedereinmal umgeschlagen und dicke Regentropfen, glücklicherweise nur wenige, versüßen die spätere Ankunft im Refugio, wo ein prasselndes Kaminfeuer zum Aufwärmen brennt und eine warme Mahlzeit geordert werden kann.
Am nächsten Tag stehe ich früh auf, um mir das Valle del Frances, das Franzosental, anzuschauen. Normalerweise der schönste Teil des Parkes schaue ich in freudiger Erwartung aus dem Fenster, werde allerdings arg enttäuscht. Draußen wütet ein Schneesturm, glücklicherweise nur mit kleinen Flocken, aber dennoch sieht das ganze ziemlich unangenehm aus. Aber da der Park ja ständig sein Wetter wechselt, traue ich mich raus auf den Pfad hin zum Valle del Frances.
Nach 4 Stunden Schneesturm, mit zeitweise schönem Ausblick auf den Gletscher am Ende des Tals, teilweiser Sicht auf die Berge, die das Tal säumen und wandern im bis zu 7cm tiefen Schnee, entscheide ich mich zurückzukehren. Als ich gerade 20min gegangen bin höre ich ein Donnern: Eine Lawine hat sich auf dem Berg am Ende des Tals gelöst. Das Geräusch der vierten Lawine erschreckt mich schon gar nicht mehr, als ich mich aber umdrehe, sehe ich, wie sich die Schneemassen über den Gletscher ergießen, Meter für Meter bedecken und in einer riesigen Schneewolke enden. Eindrucksvoll…
Als ich nachmittags zurück bin, schneit es immer noch stark und ich überbrücke die Zeit bis zur Rückfahrt des Katamarans mit heißem Moccaccino bis ich abends um 22 Uhr wieder im Hostel ankomme und mich ins Bett werfe. Am nächsten Tag habe ich nichts eingeplant, ein Ruhetag, aber für den Tag darauf steht die 12-stündige Busfahrt nach Ushuaia auf Feuerland, der letzten größeren Siedlung nördlich der Antarktis, an.
Fotos von der Navimag Fährfahrt
7 November 2009Mit der Fähre durch die Fjorde Patagoniens
5 November 2009Puerto Montt – Puerto Natales
30.10.2009 – 02.11.2009
Die Sonne scheint! Als ich aufwache, traue ich meinen Augen kaum: blauer Himmel, die Sonne strahlt vom Firmament, ein frischer Wind umweht die Bäume vor dem Haus. Auf der anderen Seite des Wassers des Lago Llanquihue erhebt sich majestätisch der Vulkan Osorno aus dem See, ein konisch perfekt geformter Vulkan, dessen schneebedeckter Gipfel von Puderzucker überschüttet scheint. Es ist der erste Vulkan, den ich in der Seenregion sehe, und nun verstehe ich, warum diese majestätischen Feuerspucker so faszinieren. In einem Krater endende Berge, die allein durch ihre Präsenz spektakulär ihre umliegende Landschaft prägen, mal eine stumme Drohung an den fernen Betrachter aussendend, mal mit Lavaströmen ihr Umland für immer verändernd.
Den Vulkan im Rücken, verlassen Oliver, ein Mitreisender auf der Navimag, und ich Puerto Varas im Regionalbus. Nach einer kurzen Fahrt kommen wir in Puerto Montt an, wo die Fähre im Hintergrund schon bereitsteht, Autos und Passagiere aufzunehmen. Nachdem wir eingecheckt haben, lassen wir das Gepäck dort, damit es vom Fährpersonal in die Kabinen gebracht werden kann. Ich habe Glück: Statt einem Raum mit 20 Betten oder Betten im Gang bekommen Oliver und ich ein Upgrade: 4-Bett Innenzimmer. Auch andere bekommen Upgrades, eine Schweizerin, die vorher ein 4-Bett Innenzimmer hatte, ist jetzt in einer 4-Bett Außenkabine.
Die Kabinen sind schockierend klein: Auf den vielleicht 6m², mit großen Fächern für Rucksäcke oder persönliche Dinge, befinden sich zwei Doppelstockbetten in der Kabine, nur getrennt durch einen schmalen 50cm breiten Gang. Die Betten haben allerdings Vorhänge, so dass ein Minimum von Privatsphäre möglich ist. Duschen und Toiletten befinden sich außerhalb und werden sich mit anderen Kabinen geteilt.
In meiner Kabine sind noch zwei weitere Individualreisende, ein Kanadier und ein Israeli. Nachdem wir alle unsere Sachen in die Spinde eingeräumt haben, folgt die Sicherheitsbelehrung und Information über die Reiseroute im Essensraum. Danach laufen wir aus und lassen Puerto Montt hinter uns. Die Fähre scheint bei dieser Überfahrt ein reiner Touristendampfer zu sein. Sicherlich zwei Drittel der Passagiere sind Deutsche oder Schweizer, zwischendurch ein paar Spanier, Engländer, Amerikaner und Australier. Chilenen oder Südamerikaner sind praktisch nicht an Bord, Autos oder Laster auch nicht.
Während wir Passagiere uns noch mit dem Schiff bekannt machen, uns verlaufen, die Kabine nicht wiederfinden und zurechtzufinden versuchen, präsentieren sich auf einmal in der Ferne die schneebedeckten Vulkane Osorno und Calbuco, während die Fähre unbeirrt ihrer Route gen Süden folgt.
Wir sind auf dem Weg in den Süden Patagoniens, jenes geheimnisumwehten Landstriches, der sich über den Süden Argentiniens und Chiles erstreckt und der Legende nach seinen Namen von Magellán, dem Weltumsegler, erhielt. Der Name bedeutet übersetzt “Große Füße”: Gemäß dem Reisebericht Magelláns bevölkerten 3m große Riesen dieses Land, hiermit dürften wohl die großen Eingeborenen gemeint gewesen sein, die durchaus auch 1,80m groß wurden – für einen 1,50m großen Südeuropäer vielleicht ein wenig viel. In Patagonien ist das Ende der Welt, jenseits erstreckt sich nur noch die Antarktis mit ihrer Handvoll Forschungsstationen. Das berüchtigte Kap Hoorn befindet sich hier, jener Punkt, wo sich atlantischer und pazifischer Ozean treffen. Feuerland, diese Inselgruppe, die ihren Namen durch spanische Segler erhielt, die die Feuer der eingeborenen auf der Insel sahen. Torres del Paine, der eindrucksvollste Nationalpark Südamerikas lädt zum Besuch ein und argentinische Gauchos treiben Rinder und Schafe über die öden Steppen des argentinischen Teils der Provinz. Der Gletscher Perito Moreno und das Eisfeld des Südens in Chile legen Zeugnis ab über die Entstehung der chilenischen Fjordlandschaft und über den Effekt des Klimawandels auf die Gletschers. Man könnte wahrscheinlich Jahre in Patagonien zubringen, ohne alles zu sehen.
Die Fähre fährt zunächst an Chiloé vorbei, dann geht es in direkter Linie in den Süden. Abends vertreiben wir uns an Bord die Zeit mit Kartenspielen, bis wir müde ins Bett fallen.
Um 7:30 Uhr morgens stehe ich auf – da ich in einer Innenkabine einquartiert bin, gibt es weder Lüftung noch natürliches Licht. Als ich den noch leeren Speisesaal betrete, scheint die Sonne durch die Fenster, und die die Fjorde säumenden Berge zeigen sich unter blauem Himmel im morgendlichen Licht. Nach und nach kommen andere Mitreisende in die Messe, Frühstückszeit ist von 8:00 Uhr – 9:00 Uhr.
Die Mahlzeiten an Bord sind großzügig, reichhaltig und abwechslungsreich. Stets gibt es Kiwis und Bananen, zum Frühstück Joghurt, Brötchen, Marmelade, Aufschnitt, Säfte, Instantkaffee, Tee und vieles mehr. Isst man keine Meerestiere, versorgt einen die Kombüse bei Mittag- und Abendessen mit vegetarischer Kost. Dies ist aber gar nicht so häufig nötig, am ersten Tag gibt’s zum Abendessen zwar Lachs, am Samstag aber Rindfleisch mit Kartoffelpü und abends dann Spaghetti Bolognese – stets mit Salat und Vorsuppe. Wahrscheinlich esse ich hier auf dem Schiff regelmäßiger als irgendwo sonst in den vorherigen 7 Monaten.
Das Wetter hält den ganzen Tag was es verspricht: Die Sonne strahlt munter auf die beeindruckende Fjordlandschaft bis wir am Spätnachmittag den offenen Pazifik erreichen. Dies macht sich durch stärkeren Seegang bemerkbar, der auf einige Mitreisende interessante Auswirkungen hat. Auch wenn wir nur Wellen bis zu 3m Höhe haben, schaukelt das Schiff merkbar mit Wellen und Wogen und es werden eifrigst Tabletten gegen Seekrankheit konsumiert. Ich selbst genieße Wellengang ja eher, auch wenn ich nachts Probleme mit dem Einschlafen habe – es war wohl keine gute Idee, kurz vor dem Abendessen noch ein Nickerchen zu machen.
Den nächsten Morgen habe ich für eine Dusche vorgemerkt. Aus Wassersparmaßnahmen muss man etwa alle fünf Sekunden den Wasserknopf neu drücken, aber das Wasser ist warm. Danach wartet wieder ein ausführliches Frühstück.
Danach wird das Tagesprogramm verkündet: Wir werden in Puerto Eden halten und den Gletscher Pio XI ansteuern. Dieser Gletscher ist Teil des Hielo del Sur, der größten zusammenhängenden Eisfläche außerhalb der Antarktis und doppelt so groß wie die chilenische Hauptstadt Santiago.
Als wir dann nachmittags Fahrt den Gletscher ansteuern haben wir Sonnenschein, dennoch peitscht ein eisiger Wind das Schiff, so dass ohne Handschuhe und Mütze ein Aufenthalt auf Deck nicht möglich ist – das riesige chilenische Festlandeis erzeugt sein eigenes, frostiges Klima. So nähern wir uns dem Gletscher immer stärker an, und was zunächst nur ein kleiner weiß-blauer Fleck am Horizont ist wächst zu einer imposanten Eiswand heran, an die wir uns auf wenige Meter annähern bis die Fähre abdreht. An Deck stapeln sich die Passagiere förmlich, um sich als Hobbyfotografen hervorzutun. Es entsteht ein regelrechtes System des Vorlassens, damit sich jeder mal mit dem Gletscher als Hintergrund fotografieren lassen kann.
Später am Abend steht dann die sogenannte Bingo-Party auf dem Programm, wo es ein paar Weine und eine Jacke zu gewinnen gibt. Leider gehe ich leer aus… Danach ist eine Tanzparty zu lateinamerikanischen Rhythmen angesetzt, es werden allerdings fast nur Samba und Reggaeton gespielt, die von mir bevorzugte Salsa hat nur einen Gastauftritt von drei Minuten. Insgesamt kommt aber nicht richtig Feierstimmung auf, nur ein paar sehr hartgesottene halten bis zum Schluss um 2 Uhr nachts durch und lärmen danach in den Gängen der Kajüten, damit auch ja alle anderen aufwachen…
Der nächste Tag hält nur die Ankunft in Puerto Natales und eine sehr enge Fjordausfahrt bereit: 80m breit ist sie kaum breiter als das Schiff, die Ufer scheinen zum Greifen nahe. Und bei Sonnenschein legen wir schließlich vormittags gegen 11 Uhr in Puerto Natales an, eilen vom Boot und versuchen ein Bett in einem Hostel zu ergattern.
Zu Füßen des Vulkans Osorno
2 November 200928.10.2009 – 30.10.2009, Puerto Varas, Chile
Im Bus von Castro nach Puerto Varas reserviere ich per Internet und Telefon ein Bett im Hostel Compass del Sur. Bei meiner Ankunft um 20:30 Uhr in Puerto Varas regnet es selbstverständliche und ich mache mich, beladen mit meinen zwei Rucksäcken, auf den 15 minütigen Fußweg zum Hostal, über Treppenstufen einen Hügel hinauf, an schwedisch erscheinenden Häusern vorbei bis hin zum Eingang des Hostels, dessen Tür mir von zwei älteren Kolumbianerinnen, die ebenfalls dort wohnen, geöffnet wird.
Ich werde von Gisela, einer Chilenin aus Frutillar, begrüßt, und als sie mir mein Zimmer zeigt, schreit auf einmal eine junge Frauenstimme vom Dachboden herunter, dass sie Deutsch spräche: Jaqueline, die im Hostel arbeitet und aus Münster kommt. Ich schleiche an diesem Abend allerdings nur noch in mein Zimmer und gehe früh ins Bett. Übers Internet erhalte ich gute Nachrichten – Daniela, meine Ex-Spanischlehrerin aus Valparaíso wird am nächsten Tag in Puerto Montt, der Hauptstadt der Provinz, 20 Minuten von Puerto Varas entfernt gelegen, ankommen. Wir vereinbaren, dass wir uns am naechsten Tag treffen.
Am nächsten Morgen darf ich das hervorragende Frühstück des Hostels genießen. Während ich gemütlich die warmen Brötchen mit Marmelade esse, unterhalte ich mich mit ein paar Australiern und einer Italienerin und als ich danach meine Sachen für einen Zimmerwechsel zusammengepackt habe, schlägt mir eine weitere Mitarbeiterin, Maria-José, vor, ich solle doch mal nach Frutillar fahren.
Angekommen in Frutillar fängt es selbstverständlich an zu regnen, glücklicherweise allerdings nur schwach. Dieser Ort wirkt wie eine deutsche Kolonie: Es gibt ein Restaurant “Seeblick”, “Guten Appetit”, auf den Speisekarten stehen Kuchen und Waffeln und als ich die Straßen entlangwandere, sprechen mich zwei alte Damen an: Ob ich Deutsch spräche, was ich hier täte, usw. Sie seien Nachfahren deutscher Einwanderer erzählten sie mir in fast perfektem, aber akzentuierten Deutsch, immer wieder ins Spanische zurückfallend, wenn ein Wort fehlte. Ich schaue mich noch kurz ein wenig um, danach kehre ich allerdings schon zurück nach Puerto Varas, um mit Dani zu telefonieren.
Mit Dani vereinbare ich zunächst, dass sie mit einem Freund von Puerto Montt nach Puerto Varas kommt. Als wir uns dann am Abend treffen, besuchen wir noch eine Pizzeria und eine Bar, danach kehren die beiden zurück nach Puerto Montt. Bei meiner Rückkehr ins Hostel überredet mich Jaqueline noch, zusammen mit ihr, einem anderen Deutschen, ihrem Chef und einem Freund ihres Chefs noch ein wenig auszugehen. Interessanterweise landen wir in der gleichen Pizzeria, der gleichen Bar und bleiben dort dann noch ein wenig. Es ist der sehr frühe Morgen des 30.10.2009, dem Tag an dem die Fähre in den Süden Patagoniens geht, als ich schließlich ins Bett gehe.
Land des Regens, Land der Stürme
2 November 200926.10.2009 – 28.10.2009 Castro, Chiloé, Chile
Regen: Sprühregen, Nieselregen, dicke Tropfen, kleine Tropfen, gewürzt mit mal schwachen, mal starken Böen. Dunkles Grau wechselt sich ab mit hellem Grau, zwischendurch spendet die Sonne ein paar kostbare Strahlen von Frühlingswärme, aber schon wenige Sekunden später muss sie sich dann doch Wind und dem Wetter-Phänomen El Niño geschlagen geben. Wolken jagen in irrwitziger Geschwindigkeit über den Himmel, türmen sich auf, begießen das tiefgrüne, fruchtbare Land und die Felder mit Niederschlägen. Die Insel Chiloé ist bekannt für dieses Wetter, dessen Harschheit Chiloé zum Armenhaus Chiles gemacht hat: einige vorgelagerte Inseln haben bis heute keinen Strom, die Menschen leben von Fischfang und Ackerbau, Viehwirtschaft und seit kurzer Zeit vom Tourismus.
Die Menschen hier in Castro scheint das alles nicht wirklich zu stören: Vor mir, auf der Straße, erledigt eine alte Frau seelenruhig ihre Einkäufe, ohne Regenschirm, Regenjacke oder sonstigen Schutz vor den Elementen, gutgelaunt, gemächlich. Im Zentrum der Stadt sammeln sich Jugendliche auf dem zentralen Platz, spielen gelangweilt mit ihren Handys, unterhalten sich mit Freunden oder probieren neue Stunts mit ihren Skateboards. Freundlich und ehrlich sind die Menschen hier, als ich im Restaurant Wildschwein (Jabalí) auf der Karte entdecke und bestelle, rät mir der Kellner davon ab – das Fleisch sei sehr zäh, er könne es nicht empfehlen. Es sei leider sehr schwer, zu dieser Zeit des Jahres, frisches, gutes Wildschweinfleisch zu bekommen. Ich esse stattdessen einen zarten Rehrücken guter Qualität für einen lächerlich niedrigen Preis.
Das Hostal Cordillera, in dem ich unterkomme ist heimelig: Wohnzimmer mit Kamin und Pudel, dessen Lieblingsbeschaeftigung das Sitzen auf der Sessellehne ist, von wo aus er die vor dem Haus vorbeiführende Straße bestens beobachten kann. Im Kamin glühen knisternd Holzscheite, spenden Wärme für Wohnzimmer und Küche. Auch im zweiten Stock wird mit Kamin geheizt, ein kleiner Holzkaminofen bollert Tag für Tag, Nacht für Nacht und erhitzt die sich dort befindlichen Zimmer und Dormitories. Die Hausherrin ist herzlich, bietet ihren Kaffee, endlich mal echter, kein Instant-Kaffee, an und unterstützt bei Fragen. Eine so herzliche und familiäre Atmosphäre habe ich in noch keinem Hostel erlebt. Ebenfalls dort untergekommen sind zwei Amerikaner, ein paar Schweizer und eine Deutsche. Die Amerikaner versuchen am nächsten Tag, dem Montag, ihr Glück im Nationalpark, aber als sie Stunden später bis auf die Haut durchnässt wiederkommen, sprechen sie von einem Fiasko: Keine Tiere, da diese dem Regen in ihre Höhlen, Nester und Bauten entflohen sind. Stattdessen Matsch und Regen, Sturm und Böen. Es war eine gute Entscheidung, das Hostal nicht zu verlassen, auch wenn ein Tag im Hostel sehr lang sein kann.
Am nächsten Morgen klart der Himmel auf und die Morgensonne taucht die Frühstückstische in Wärme und Licht. Somit steht einem Besuch des Ortes Achao mit seiner Kirche nichts entgegen. Es ist Dienstag, der 27.10.2009. Zusammen mit der Deutschen, nehme ich einen örtlichen Bus, dieser fährt, vorbei an den für Chiloé typischen Palafitos, den Pfahlhäusern, Richtung Norden zur Küste, setzt mittels kurzer Fährfahrt auf die Insel über und kommt schließlich, nach weiteren 10 Minuten Fahrt, in Achao an. Inzwischen hat leider das Wetter umgeschlagen und das mir so wohlbekannte Wetter zeigt sich: Böige Winde mit Sprühregen peitschen durch die Straßen auch dieser Stadt. Als wir an der vollständig aus Holz errichteten Kirche ankommen, stehen schon zwei ratlos erscheinende Nonnen vor der Tür. In kleiner Schrift hängt dort ein Zettel: “Dienstags geschlossen”. Wir versuchen noch einen Kaffee zu ergattern, aber außer dem nirgendwo geliebten, aber überall genutzten und verbreiteten Instantkaffee läßt sich nichts finden. Wir verzichten auf den Kaffee und nehmen den Bus zurück nach Castro, wo im Hostel frischer Kaffee auf uns wartet.
Der Mittwoch ist der letzte Tag im regnerischen Chiloé: Nachmittags besteige ich den von Cruz del Sur betriebenen Reisebus, um die nächsten zwei Tage in Puerto Varas zuzubringen.
Herbststürme im Frühling
26 Oktober 2009Pucón: Dieses kleine Dörfchen bringt ob seiner landschaftlich herausragenden Lage die Mehrzahl der Touristen und Einheimischen zum Schwärmen. Wo gibt es schon einen aktiven Vulkan zu sehen, der direkt an einem See gelegen ist, die meiste Zeit des Tages Rauch ausspuckt und des nächstens gelegentlich vor sich hin glüht und den Abendhimmel in ein surreales rotes Farbenmeer taucht? So wird der Ort regelmäßig als Höhepunkt der chilenischen Provinz Los Lagos, der “Seen”-Provinz angepriesen, lediglich die immer zahlreicher auftauchenden Touristen seien nicht jedermanns Sache.
Soweit mein Wissensstand über Pucón, bevor ich ankam. Auf Höhe von Chillán fing es an zu regnen, regelrechte Flüsse tropften die Busscheiben hinab und der Himmel zeigte sich in einem einheitlichen Hamburger Grau: Es machten sich Heimatgefühle in mir breit… Am Straßenrand Felder und Wiesen in sattem Grün, grasende Holsteiner Kühe oder Schafe und dazu dieses nasskalte, windige Klima. Es wunderte mich nicht mehr, warum Chile einst in Deutschland damit warb, dass deutsche Einwanderer sich sofort heimisch fühlen würden, kämen sie nur als Pioniere und Einwanderer nach Chile.
So näherten wir uns an Pucón an, der Regen wurde immer stärker, ebenso der Wind, und im Hintergrund plärrten die beiden Kleinkinder im Bus. Und als wir den Zwischenstopp in Villarica, einem kleinen Dorf einlegten, war vom Lago Villarica nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Die gleiche Situation ereilte mich dann in Pucón: Vulkan? Welcher Vulkan? See? Welcher See? Nichts war zu sehen von den ach-so-spektakulären Landschaften, lediglich die an einen österreichischen Wintersportort erinnernde touristische Infrastruktur erstreckte sich vor mir im Regen. Das Hostel schien in der Nähe des Busbahnhofs gelegen, nach 30 Sekunden im strömenden Regen entschied ich mich aber doch dafür, ein Colectivo zu nehmen, dessen Route direkt am Hostel vorbeiführte. Als ich dann im Hostel Ecole ankam, bekam ich glücklicherweise noch ein günstiges Bett, zusammen in einem Raum mit einem Engländer, Jim, der schon länger da war und sich bitterlich über das Wetter beklagte, das anscheinend schon seit Tagen sehr schlecht war.

Da ich nach 11 Stunden recht hungrig war, ging es erstmal ins Chef Pato, ein italienisches Restaurant, wo ich dennoch erstmal eines der stets guten chilenischen Filetsteaks verdrückte. Im Hintergrund lief ein Fußballspiel zwischen Universidad de Chile und dem brasilianischen Verein Fluminense im Rahmen des Copa Nissan Suramérica, das per Beamer auf eine Leinwand produziert wurde. Nachdem Fluminense schon nach 15min ein Tor geschossen hatte und Universidad kein Land sah, ging ich zurück zum Hostel – später erfuhr ich, dass die Mannschaft aus Brasilien noch 2:1 gegen Santiago verlor. Zurück im Hostel unterhielt ich mich dann noch ein paar Stunden mit ein paar Iren und meinem englischen Mitbewohner bevor ich gegen 1 Uhr nachts ins Bett ging.
Am nächsten Morgen zeigte sich dann der Himmel im gleichen Grau wie am Vortag, der Wind peitschte nach wie vor durch die menschenleeren Straßen und Gassen und der Vulkan Villarica war weiterhin nicht zu sehen, da die Wolken nach wie vor fast den Boden küssten. Somit war die Entscheidung leicht: Ich verließ Pucón schon am Morgen nach meiner Ankunft in Richtung Valdivia, eine weitere mehrstündige Busfahrt erwartete mich. Glücklicherweise war das Wetter in Valdivia besser: Bei gelegentlichem Sprühregen und böigem Wind traute sich die valdivische Sonne zwischendurch immer mal wieder aus ihrem Versteck.
Valdivia ist benannt nach dem spanischem Conquistador Pedro Gutiérrez de Valdivia (ca. 1500-1553), der von der spanischen Krone nach Südamerika geschickt, unter Pizarro die chilenischen Ureinwohner unterwarf. Hierbei gründete er unter anderem die Städte Santiago und Valdivia und wurde im Jahr 1549 erster spanisch-königlicher Gouverneur Chiles. Heutzutage ist die an drei Flüssen gelegene Stadt Valdivia, die auch gleichzeitig Namensgeber der Metropolregion Valdivia ist, insbesondere für Kunstmann, das im angrenzenden Niebla gebraute Bier bekannt. Es ist schwierig, einen Chilenen zu treffen, der nicht begeistert von diesem Bier schwärmt, auch wenn es für meinen Geschmack zu viel Malz enthält.
Im Hostal in Valdivia traf ich sogleich eine weitere Deutsche, mit der ich mir dann am nächsten Tag Niebla, ein durch seeseitige Befestigungsanlagen geschütztes Dorf anschaute. Die Befestigungsanlagen waren allerdings nicht ausreichend, das von den Mapuche-Indianern geraubte Land dauerhaft zu halten. Erst 1861, lange nach der Unabhängigkeit Chiles, gelang es den Nachkommen der Conquistadores diesen Landstrich für sich zu beanspruchen und dem Widerstand der Mapuche standzuhalten. Abgesehen von einem Salsa-Club und Seelöwen an der Hafenmole hatte Valdivia allerdings nicht viel zu bieten, auch die angeblich sichtbaren deutschen Einflüsse auf die Architektur waren für mich nicht auszumachen.
Aus diesem Grund ging es dann gestern morgen weiter nach Süden, so dass ich nach 7 Stunden Busfahrt gen Süden nun den Norden Patagoniens erreicht habe. Zur Zeit bin ich in Castro auf Chiloé, der zweitgrößten Insel Südamerikas, die der Bus durch eine 20min Fährfahrt von Puerto Montt aus erreichte. Die Insel war lange abgeschieden vom Festland und entwickelte sich dadurch ein wenig anders als das von Einwanderern geprägte Festland Chiles: Mystische Wesen und Legenden von Hexen und Hexern prägen die hiesige Folklore. Für Touristen interessante Ausflugsziele sind hier z.B. die 150 Kirchen oder auch ein Nationalpark, in dem großer Artenreichtum an Vögeln herrscht, Füchse und Wölfe gesehen werden können und gewandert werden kann. Weiterhin gibt es auf Chiloé die in Chile sonst nicht verbreiteten Pfahlhäuser.
Falls der Regen morgen schwächer wird, stehen somit Kirchen und Pfahlhäuser auf dem Besuchsprogramm. Und danach geht’s dann nach Puerto Varas, bevor ich am Freitag die Navimag-Fähre in Puerto Montt nehmen werde.
Freier Fall in Mendoza
22 Oktober 2009
Am Sonntag habe ich Santiago verlassen, wo ich ein paar wenige Tage Freunde besucht hatte. Vorher war ich noch in Valparaíso, dieser wunderschönen Stadt, gewesen und hatte ein paar Tage damit verbracht, meine Bekannten dort zu sehen und alles mögliche zu regeln, z.B. von Koffer auf Rucksack zu wechseln, um die Tour in den Süden in Angriff zu nehmen. Von Santiago ging es dann nach Mendoza, Argentinien mit dem Bus – eine 5 Stunden-Fahrt, wenn alles gut geht. Die Einreiseformalitäten waren jedenfalls schnell erledigt und Abends kam ich dann im Hostal Lagares an, das ich sehr empfehlen kann: Ein sehr hilfsbereites Personal mit sauberen und guten Einrichtungen sprechen für sich.
Nachdem ich mir einen Tipp für ein Abendessen geholt hatte, saß ich nun dort am Tisch, als mich auf einmal eine Touristin ansprach, ob ich Lust hätte, mich bei ihr (und 2 weiteren Touristinnen) an den Tisch zu setzen. Gesagt, getan, wie sich rausstellte war das eine bunt gemischte Truppe: Eine Japanerin, eine Finnin, eine Schweizerin und dann noch ich.
Bei der Unterhaltung, die sich dann entwickelte erfuhr ich natürlich von den weiteren Plänen der Mädels und beschloß spontan, mich ihnen in Mendoza anzuschließen. Nach dem mexikanischen Abendessen ging ich somit zur Hotelrezeption, um meinen Fallschirmsprung für den nächsten Tag zu buchen…
Am nächsten morgen wurden wir um 9 Uhr abgeholt, um im Umland von Mendoza den Skydive, bzw. Fallschirmsprung zu machen. Zunächst wurden wir unterwiesen, wie der Ausstieg aus dem Flugzeug funktioniere, wie die Landung funktioniere usw. Und dann durfte ich als schwerster der Gruppe auch schon als erster fliegen… Also ab in die Cessna (oder was auch immer für ein Modell das Flugzeug war) und erstmal 15min Höhe gewinnen – der Sprung sollte aus 3500m Höhe erfolgen.
Als wir dann die Höhe und Position erreicht hatten machte mein Tandempartner die Tür auf und im starken Gegenwind versuchte ich zu atmen und mich zu halten. Aber dann klopfte mir Adrian auf die Schulter und ab gings, ein Schritt in die Weite des Himmels, das Flugzeug drehte ab und wir fielen… 40, 45 Sekunden freier Fall. Traumhaft schön, und Adrenalin pur… Danach segelten wir dann gemütlich mit dem Fallschirm zum Grund… Der ganze Spaß wurde auch noch auf Video festgehalten (kommt in Kürze, lädt noch hoch).
Der folgende Tag war nicht ganz so spannend: Fahrradtour mit Führungen und Verkostungen durch die Weinanbaugebiete Mendozas, wo 70% des argentinischen Weins produziert wird. Interessant, aber nicht spektakulär.
Und gestern ging es schlussendlich zurück, statt der 5-6 Std. brauchte der Bus allerdings 10-11 Stunden, da wir, in Erinnerung an die innerdeutsche Grenze, 4-5 Stunden warten durften. Dadurch konnte ich auch den Bus nach Pucón gestern nicht mehr nehmen, so dass ich erst jetzt im Bus sitze.
































































