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	<title>doetsch.info &#187; bucaramanga</title>
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		<title>Taganga</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 13:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="2008_0928septthassosset10114" href="http://www.flickr.com/photos/28059443@N00/2915565886/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3071/2915565886_71999ba8e2_m.jpg" border="0" alt="2008_0928septthassosset10114" /></a><br />
<small><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://doetsch.info/wordpress/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="Arend Kuester" href="http://www.flickr.com/photos/28059443@N00/2915565886/" target="_blank">Arend Kuester</a></small></p>
<p>Gestern morgen sind wir in Taganga angekommen. Die Busfahrt ging schnell vorüber, auch wenn aus den 8,5 Stunden fast 12 Stunden wurden &#8211; ohne ersichtlichen Grund. War aber alles kein Problem, da ich im Bus hervorragend geschlafen habe. Als wir gegen 7 Uhr morgens in Santa Marta ankommen, wehren wir ein paar Taxifahrer ab und fragen sie stattdessen, wo die Mikrobusse nach Taganga fahren, was sie uns dann auch zeigen.</p>
<p>Als ich eingestiegen bin, frage ich einen weiteren Passagier nach dem Preis, und sie sagt mir, es koste 1200 &#8211; aber für uns 1400. Am Fenster steht tatsächlich 15o0 als Preis. Aber der Fahrer ist auch mit unseren 1400 zufrieden, und nach ca. 10-15min. sind wir in Taganga.</p>
<p>Taganga ist ein kleines ehemaliges Fischerdorf, das inzwischen eher vom Tourismus lebt: Es gibt hier 9 Tauchschulen und viele kleine Restaurants und Straßenverkäufe. In Taganga finden wir auch relativ schnell unser Wunschhostel, das Casa Holanda. Dieses Hostel wurde uns in Bucaramanga von anderen empfohlen, und der erste Eindruck ist gut: Sauber, neu, WLAN (langsam), mit Frühstück inklusive. Leider kein kostenloser Kaffee, nicht mal echter, sondern nur Instant-Kaffee. Die Duschen sind zwar kalt, aber bei tropischen Temperaturen um die 30°C interessiert das eh nicht. Einchecken können wir noch nicht, da noch nicht klar ist, ob heute jemand auschecken wird und ob somit ein Doppelzimmer mit zwei Betten frei wird.</p>
<p>Also wandern wir ein wenig am Karibikstrand, der so gar nicht meinem Bild eines Karibikstrandes entspricht, entlang und einen Wanderweg entlang, der verschiedene kleine Buchten mit einander verbindet, sowie den Playa Grande, der direkt 3-4 Buchten weiter ist. Auch hier ist der Sand nicht wirklich fein und weiß und das Wasser nicht türkis &#8211; wie wir später lernen, muss man für solche Strände in den Tayrona Nationalpark fahren. Am Playa Grande lernen wir einen Kolumbianer und seine Cousine zufällig kennen, die in Taganga bzw. Santa Marta wohnen und zum Baden mal kurz hierher gekommen sind.</p>
<p>Nachdem wir wieder zurück sind, ist tatsächlich ein Zimmer bezugsfähig, also kommen wir vorerst im Casa Holanda unter. Danach schauen wir uns nach ein paar Tauchschulen um, reden mit den Leuten und entscheiden uns für Poseidon, eine Tauchschule, die von Deutschen geführt wird. Dort werden wir die PADI Open Water Diver Lizenz erwerben, Unterkunft ist in der Tauchschule auch inklusive, so dass wir nur eine Nacht im Casa Holanda vorsehen müssen.</p>
<p>Der Tauchkurs beginnt mit einem Lernvideo der PADI, das auch massiv Werbung für die PADI Zertifizierungen macht und 3 (!) Stunden dauert. Danach ist es auch schon 18 Uhr, so dass wir uns auf die von einem der Tauchlehrer empfohlenen &#8220;Perro Caliente Salvaje&#8221; machen, einem Riesen-Hotdog mit ewig vielen Zutaten. Als wir ihn auf dem Teller haben, ist er allerdings ein wenig enttäuschend: Er ist einfach nicht so schmackhaft und das Brot ist pappig.</p>
<p>Danach schauen wir uns noch im Dorf um, aber so richtig ist nichts los, insofern passiert nicht mehr viel. Wir treffen noch einen Schweizer, den wir schon in Bogotá im Platypus getroffen hatten, aber das wars dann auch schon&#8230;</p>
<p>Übrigens: In Kolumbien braucht man kein Handy, überall stehen Handy-Vermieter rum, die sehr günstig ihre Handys minutenweise vermieten&#8230;</p>
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