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Bilder der Busfahrt über den Paso de Jama
30 November 2009Wieder in Bogotá
29 November 2009
Diesmal nur kurzer Artikel… Mit Solveig und Kim, die ich in Puerto Iguazú kennengelernt hatte, nahm ich einen Flug nach Salta, da dieser bei fast gleichem Preis, ca. 20 Stunden an Zeit sparte. Diesmal wohnten wir allerdings in unterschiedlichen Unterkünften, die Mädels entschieden sich, ein etwas teureres, komfortableres Hostel zu buchen. Dennoch waren unsere Bleiben in unmittelbarer Nähe zueinander, so dass wir abends ein paar exzellente Steaks zusammen aßen, bis die beiden dann in die Umgebung von Salta weiterzogen. Ich harrte noch ein paar Tage aus, bestieg den örtlichen Hügel, um die Stadt von oben zu sehen und lernte Uwe kennen, mit dem ich dann auch über den Paso de Jama von Salta nach San Pedro de Atacama fuhr. Der Bus kam nach ca. 12 Stunden an, die Busfahrt aber war gespickt mit wunderschönen Aussichten. Sicherlich die schönste Busroute, die ich bisher gesehen habe. In San Pedro habe ich dann nur noch auf den Tag meines Rückfluges nach Bogotá gewartet, und inzwischen bin ich hier wieder angekommen.
Morgen werde ich zusammen mit Nathaly ein Zimmer mieten und dann werden wir mal die Planung für den Dezember angehen…
Ab in die Wärme
22 November 2009
Nach all den Problemen mit dem LAN Flug von Ushuaia nach Buenos Aires komme ich mit einem anderen Flug der Aerolineas Argentinas schließlich doch gegen 1:30 Uhr nachts in Buenos Aires an und nehme sofort ein Taxi zu meiner Unterkunft, dem Hostel Kaixo im Zentrum der Stadt, nur zwei Blöcke vom berühmten Obelisken entfernt gelegen. Dort erwartet mich schon Neil, ein Freund, den ich im Juni in Bogotá kennengelernt hatte mit einem kühlen Bier – er selbst ist auch erst eine Stunde vorher mit einem Bus aus Mendoza angekommen, da er seinen eigentlichen Bus verpasst hatte. Das Hostel hat einen Balkon zur Straße raus, und dort tauschen wir noch bis 5 Uhr morgens die Erlebnisse der letzten Monate aus, bis wir dann doch ins Bett gehen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machen wir uns auf, einen kleinen Stadtspaziergang zu machen, San Telmo, Palermo und das Zentrum stehen auf dem Programm. Überall blühen blauviolett Bäume, an jeder Ecke sind kleine Kaffees und viele Bäume säumen die Straßen. Die Stadt ist vielleicht die sauberste und grünste Stadt, die ich auf diesem Kontinent bisher gesehen habe, und die Menschen hier sehen zwar lateinamerikanisch aus, allerdings mit starkem europäischen Einschlag.
Das schwül-heiße Wetter entlädt sich dann am Nachmittag: Regengüsse, wie ich sie noch nicht erlebt habe gehen auf Buenos Aires nieder, bis auf die Haut durchnässt eilen wir durch überschwemmte Straßen, queren knöcheltief unter Wasser stehende sechsspurige Straßen in Flip-Flops während uns einige Argentinier von ihrem überdachten Refugium belustigt zusehen. Überall tauchen plötzlich fliegende Regenschirmhändler auf, die die Gunst der Stunde nutzen wollen, ihre Ware an den Mann zu bringen. Als wir im Hostel ankommen, darf ich Neil erstmal Klamotten ausleihen, da seine Sachen alle noch in der Wäsche sind und wir die Wäsche erst um 20 Uhr abholen können.
Abends treffen wir uns dann mit Leyla zum Essen, einer Freundin aus Chile, die zufällig auf Geschäftsreise in Buenos Aires ist. Das Essen, eine Grillplatte, die Neil und ich uns teilen, ist fantastisch: Perfekt gebratenes saftiges Rindfleisch, wahrscheinlich von Rindern, die erst Stunden zuvor geschlachtet wurden: Am Ende kostet uns der Spaß nur 10€ inklusive eines leckeren Rotweins und wir ziehen weiter zum Plaza Serrano, im Stadtteil Palermo. Dort sitzen wir noch ein Weilchen mit Leyla, bis sich diese verabschiedet, am nächsten Tag steht ein Meeting an. Wir wechseln die Kneipe und lernen schließlich noch zwei Argentinier kennen, mit denen wir dort noch bis in die frühen Morgenstunden (6:30 Uhr) bleiben. Buenos Aires scheint nicht zu schlafen, Ausgehzeiten bis 8 Uhr morgens sind völlig normal, schließlich fängt man auch erst gegen 1 Uhr nachts an.
Am nächsten Tag schlafen wir aus und beschließen, nicht nach Montevideo in Uruguay zu fahren, sondern Buenos Aires weiter zu erkunden. Leider müssen wir unser Hostel verlassen – wir hatten vergessen, zu verlängern und eine große Reisegruppe hat alle Betten belegt. Also checken wir in ein anderes Hostel, diesmal in Palermo, ein und wandern anschließend wiedereinmal durch die Straßen der Stadt, schauen uns die Bauten an und Essen lecker. Danach geht’s wieder auf die altbekannte Stätte des Plaza Serrano, wo wir auch an diesem Abend zwei Argentinier kennenlernen, mit denen wir später noch tanzen gehen – irgendwo im Norden von Palermo. Um 7:30 Uhr geben wir auf und erreichen das Hostel rechtzeitig zum Frühstück, wonach wir ersteinmal ein paar Stunden schlafen. Den Rest des Tages laufen wir wiedereinmal durch die Stadt, bevor wir abends früh ins Bett gehen.
Dann steht auch schon meine Busfahrt nach Iguazú zu den Wasserfällen an: Auf der Fahrt dorthin sitze ich neben einer netten Mexikanerin, so dass die Fahrt nicht zu langweilig wird und nebenbei sind noch eine Deutsche und eine Holländerin ebenfalls im Bus, die mich zu meinem Hostel begleiten – sie selbst hatten noch nichts rausgesucht. Während die Mädels am gleichen Tag noch einen Teil der argentinischen Seite anschauen, lauf ich ein wenig durch die Stadt und mache nichts…
Für den nächsten Morgen verabreden wir uns aber, um den Nationalpark zusammen zu besuchen. Sie haben einen Teil der argentinischen Seite noch nicht gesehen, also gehen wir zusammen dahin, machen eine Speedboat-Fahrt mit Dusche unter zwei Wasserfällen und am Nachmittag ziehe ich dann alleine weiter – zum Teufelsschlund, la Garganta del Diablo.
Der Nationalpark ist unglaublich: Unglaubliche Wassermengen stürzen die Klippen hinunter, das Hinterland steht komplett unter Wasser, vereinzelt luken die Spitzen einiger Sträucher oder Bäume aus der Seenlandschaft empor. Enge Durchflüsse erzeugen reißende brodelnde Sturzbäche und Regenbogen zeigen sich in der Gischt der brausenden Wasserfälle. Die pure Kraft der Natur, die sich hier zeigt lässt sich nur mit offenem Mund ertragen, und die 34°C im Schatten werden durch die Gischtnebel gelindert.
Die brasilianische Seite der Wasserfälle sehe ich am nächsten Tag: Nach Querung der Grenze erwartet uns der dortige Nationalpark, der schönste Panoramen zeigt und es ermöglicht, ganz nah an die Wasserfälle ranzukommen. Beeindruckend. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden, welche Seite schöner ist: Beide Seiten sind wunderschön, ein Erlebnis, das man so einfach nicht vergisst.
Überwintern auf Feuerland
13 November 2009
06.11.09 – 12.11.09 Ushuaia, Tierra de Fuego
Am 06.11.09 nehme ich um 07:30 Uhr den Bus von Puerto Natales nach Ushuaia auf Feuerland. Die ersten Stunden ziehen die Südpatagonischen Landschaften am Fenster vorbei, während der Bus unbeirrt Richtung Feuerland fährt. In der Nähe von Punta Arenas stoppen wir dann auf der Straße mitten im Nirgendwo: Wir müssen in einen anderen Bus umsteigen, der von Punta Arenas kommend weiter Richtung Süden fährt. Und schon kurze Zeit später zeigt sich am Horizont ein blauer Streifen – die Magellan Straße, die wichtigste Wasserstraße südlich des Panamakanals und nördlichste Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Als wir am Hafen ankommen, wartet schon eine Fähre auf uns, die uns nach Feuerland bringen soll. Die Überfahrt dauert nur 15 Minuten, dennoch genug Zeit für Delphine, uns zu finden. Sie begleiten das Schiff fröhlich bis dieses Hafen anlegt.
Danach geht es weiter nach Rio Grande, dem nächsten Stop auf der etwas komplizierten Route nach Ushuaia. Interessanterweise komme ich ins Gespräch mit zwei weiteren Deutschen im Bus, die, wie sich rausstellt, gerade von den Bogenschießweltmeisterschaften in Argentinien kommen – eine der beiden Damen ist Weltmeisterin im “Blank”-Schießen mit dem Bogen, also ohne Visir geworden. Bevor wir jedoch in Rio Grande ankommen, gilt es zunächst die chilenisch-argentinische Grenze zu passieren. Also wiedereinmal jeweils einen Stempel in den Pass aufgenommen und weiter geht’s – glücklicherweise sind die Argentinier nicht so paranoid an der Grenze wie die Chilenen, die grundsätzlich jedes Gepäckstück durchleuchten und mit Hunden nach Früchten suchen, um die Einfuhr von Plagen zu verhindern.
Als wir nach insgesamt 9 Stunden Bus- und Fährfahrt in Rio Grande ankommen, gilt es wiedereinmal das Gepäck aus dem Bus zu holen, den Busgutschein in ein Ticket umzuwandeln und auf den Anschlussbus zu warten. Die Chilenen dürfen nämlich aufgrund der schlechten Nachbarschaft mit den Argentiniern keine Bustickets für Busse in Argentinien ausstellen… Nachdem diese Hürde genommen ist, geht’s nach kurzer Wartezeit im Kleinbus weiter nach Ushuaia. Als wir einen der Pässe queren begrüßt uns schon der erste Schneesturm – der Frühling ist dank des Wetterphänomens El Niño nach wie vor im Urlaub…
Ushuaia begrüßt uns dann trotzdem mit Sonnenschein und einem schönen Panoramablick: Attraktiv zwischen Beagle-Channel und gebirgigem Hinterland gelegen, zeigen sich schneebedeckte Gipfel auf der einen Seite, und tiefblaues Wasser auf der anderen Seite. Im Hafen liegen ein paar alte, verrottete Kriegsschiffe, die kaum seetauglich scheinen, und ein wenig weiter begrüßen mit Container mit der Aufschrift Hamburg-Süd von Bord eines Containerschiffs. Die Häuser sind bunt und ansehnlich, die Stadt wirkt schön. Ein paar städtebauliche Sünden sind trotzdem zu sehen – an einem der Hügel wurden für Wohngebiete alle Bäume gefällt, so dass auf dem sonst waldbedecktem Berg eine weiße, kahle Schneise verbleibt, nur durch vereinzelte Häuser unterbrochen. Die Stadt ist, wie mir später ein Taxifahrer erzählt, nach Eröffnung des modernen Flughafens innerhalb von 10 Jahren von 5.000 auf 80.000 Einwohner gewachsen.
Vom Busterminal mache ich mich dann zu Fuß zum angeblich zentral gelegenen Freestyle Hostel – glücklicherweise ist es das tatsächlich, so dass ich dort nach 5 Minuten Fußweg auch ankomme.
Dort werde ich von einem augenscheinlich Reggae-süchtigen Inhaber begrüßt: Haare bis zur Hüfte, traditionell verfilzt, ein Bär, der mich erstmal umarmt und mit den Worten “Willkommen in der Familie” begrüßt… Das Hostel ist sehr modern, hat stets kostenlosen Kaffee aber auch ein paar Nachteile: Die Toiletten und Duschen lassen sich nicht verschließen und durch eine Intervallschaltung in der Toilettenbeleuchtung geht das Licht minütlich aus, so dass man den Schalter erneut drücken muss. Mein Dormitorio, und weiter oben das Billardzimmer, haben aber Fenster zur Bucht, wo man im Abendlicht jenseits der Hausdächer die Yachten schaukelnd vor Anker liegen sieht.
Am nächsten Morgen orientiere ich mich erstmal in der Stadt, mache ein paar organisatorische Besorgungen, informiere mich über Bus und Flugoptionen, um Ushuaia wieder zu verlassen, Tourmöglichkeiten und wandere ein wenig durch die Stadt. Auch reserviere ich noch einen Platz für eine Tour auf die Pinguinkolonie in der Nähe der Estancia Haberton. Abends gehe ich früh ins Bett, nach 12 Stunden Busfahrt habe ich keine Lust mehr auszugehen.
Den Tag darauf nehme ich dann an der Tour teil, und nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir die Estancia, wo schon Reiseführerin und Boot auf uns warten. Es ist bitterkalt, ein aus der Antarktis kommender Wind bläst uns die Schneeflocken ins Gesicht, als wir das Boot betreten, das immerhin einen überdachten, allerdings unbeheizten Bereich hat. Nach 10 Minuten Fahrt erreichen wir die Kolonie und können uns freilebende und watschelnde Magellan-Pinguine anschauen. Es ist wirklich bitterkalt, nach wenigen Minuten bin ich nur noch am Frieren und kann kaum die Kamera halten… Als wir dann nach kurzer Zeit mit dem Boot zurückfahren, gibt es glücklicherweise die Möglichkeit noch einen heißen Kaffee und einen Kuchen zu verdrücken, bevor es nach Ushuaia zurückgeht.
Am folgenden Tag treffe ich ein paar Leute, mit denen wir im Hostel ein wenig Musik machen – zu Gitarre und Bongos singen wir ein wenig, spielen Billard, und betrachten die Schneestürme von drinnen. Für morgen ist eine Exkursion in den Parque Nacional Tierra del Fuego vorgesehen, leider bin ich morgens aber mit Magen-Darm-Schmerzen invalide, was sich allerdings am nächsten Tag gibt.
Um zumindest noch ein wenig mehr zu sehen, habe ich eine Bootsfahrt auf dem Beagle-Channel gebucht, wo einige Seelöweninseln und ein Leuchtturm zu begutachten waren – trotz Schneesturm war das ganze allerdings nicht ganz so kalt, da es eine geheizte Kabine gab, wo wir Kaffee bzw. auf der Rückfahrt das hiesige Bier “Beagle-Channel” serviert bekamen und auf der Rückfahrt das Schiff auch selbst steuern durften – natürlich nur unter den strengen Augen des Kapitäns… Abends ging es dann noch in einen Pub mit ein paar Israelis, Amerikanern, Quebec-Kanadiern, wo wir noch bis ca. 2 Uhr blieben.
Für den gestrigen Tag war dann mein Flug nach Buenos Aires eingeplant, aber als ich morgens am Flughafen ankam, wurde ich von LAN mit der Information begrüßt, dass das Bodenpersonal von LAN in Buenos Aires streike und der Flug insofern verspätet sei – weitere Information würden um 11 Uhr folgen. Also setze ich mich hin, unterhalte mich ein wenig mit einem Litauer und einem Estonier, die mir prompt um 9:30 Uhr morgens ein Bier anbieten (das ich ablehne). Um 11 Uhr gibt es allerdings immer noch keine Neuigkeiten und das sehr freundliche und hilfsbereite Personal in Ushuaia vertröstet uns auf 13 Uhr – und gibt einen Essensgutschein für ein Mittagessen in der Kantine aus, wo ich dann mit einer Schweizerin zu Mittag esse, die auch festsitzt. Um 13 Uhr haben wir dann die finale Information, dass der Flug gestrichen wurde, und LAN uns anböte, das Ticket entweder zu stornieren oder ein Hotel gestellt zu kriegen, um morgen aufs Neue darauf zu warten, dass der Streik ein Ende findet. Wir stellen uns erstmal bei Aerolineas Argentinas an, deren Personal nicht streikt und schaffen es, Tickets für einen Flug um 21 Uhr zu ergattern – allerdings erst, nachdem das IT-System wieder läuft, das zwischendurch für ein paar Stunden abgestürzt. Nachdem alles sicher ist, und alle Fragen auch zum Around-The-World-Ticket der Schweizerin geklärt sind, lassen wir unsere LAN Tickets stornieren und kommen schließlich gegen 1:00 Uhr nachts in Buenos Aires an.
Freier Fall in Mendoza
22 Oktober 2009
Am Sonntag habe ich Santiago verlassen, wo ich ein paar wenige Tage Freunde besucht hatte. Vorher war ich noch in Valparaíso, dieser wunderschönen Stadt, gewesen und hatte ein paar Tage damit verbracht, meine Bekannten dort zu sehen und alles mögliche zu regeln, z.B. von Koffer auf Rucksack zu wechseln, um die Tour in den Süden in Angriff zu nehmen. Von Santiago ging es dann nach Mendoza, Argentinien mit dem Bus – eine 5 Stunden-Fahrt, wenn alles gut geht. Die Einreiseformalitäten waren jedenfalls schnell erledigt und Abends kam ich dann im Hostal Lagares an, das ich sehr empfehlen kann: Ein sehr hilfsbereites Personal mit sauberen und guten Einrichtungen sprechen für sich.
Nachdem ich mir einen Tipp für ein Abendessen geholt hatte, saß ich nun dort am Tisch, als mich auf einmal eine Touristin ansprach, ob ich Lust hätte, mich bei ihr (und 2 weiteren Touristinnen) an den Tisch zu setzen. Gesagt, getan, wie sich rausstellte war das eine bunt gemischte Truppe: Eine Japanerin, eine Finnin, eine Schweizerin und dann noch ich.
Bei der Unterhaltung, die sich dann entwickelte erfuhr ich natürlich von den weiteren Plänen der Mädels und beschloß spontan, mich ihnen in Mendoza anzuschließen. Nach dem mexikanischen Abendessen ging ich somit zur Hotelrezeption, um meinen Fallschirmsprung für den nächsten Tag zu buchen…
Am nächsten morgen wurden wir um 9 Uhr abgeholt, um im Umland von Mendoza den Skydive, bzw. Fallschirmsprung zu machen. Zunächst wurden wir unterwiesen, wie der Ausstieg aus dem Flugzeug funktioniere, wie die Landung funktioniere usw. Und dann durfte ich als schwerster der Gruppe auch schon als erster fliegen… Also ab in die Cessna (oder was auch immer für ein Modell das Flugzeug war) und erstmal 15min Höhe gewinnen – der Sprung sollte aus 3500m Höhe erfolgen.
Als wir dann die Höhe und Position erreicht hatten machte mein Tandempartner die Tür auf und im starken Gegenwind versuchte ich zu atmen und mich zu halten. Aber dann klopfte mir Adrian auf die Schulter und ab gings, ein Schritt in die Weite des Himmels, das Flugzeug drehte ab und wir fielen… 40, 45 Sekunden freier Fall. Traumhaft schön, und Adrenalin pur… Danach segelten wir dann gemütlich mit dem Fallschirm zum Grund… Der ganze Spaß wurde auch noch auf Video festgehalten (kommt in Kürze, lädt noch hoch).
Der folgende Tag war nicht ganz so spannend: Fahrradtour mit Führungen und Verkostungen durch die Weinanbaugebiete Mendozas, wo 70% des argentinischen Weins produziert wird. Interessant, aber nicht spektakulär.
Und gestern ging es schlussendlich zurück, statt der 5-6 Std. brauchte der Bus allerdings 10-11 Stunden, da wir, in Erinnerung an die innerdeutsche Grenze, 4-5 Stunden warten durften. Dadurch konnte ich auch den Bus nach Pucón gestern nicht mehr nehmen, so dass ich erst jetzt im Bus sitze.




























































