Schon zwei Wochen?

Wow, schon zwei Wochen, seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Also muss ich wohl aufholen…

Galapagos

nach Española habe ich das Schiff gewechselt: Zu wenig Passagiere auf dem alten und somit durfte ich auf ein luxurioeseres Schiff wechseln. Dort traf ich dann viele nette Leute in meinem Alter und die letzten vier Tage auf den Galapagos vergingen wie im Flug. Wir steuerten noch North Seymour, Genovesa, Bartholomé, Isla Lobos, Isla Rabida und Kicker Rock an, wo nochmal viele Seeloewen, Voegel und Pinguine warteten. Die Photos koennt Ihr Euch wie ueblich unter Photos anschauen.

Quito

Danach ging’s kurz zurueck nach Quito und von da aus per Bus zur ecuadorianisch-kolumbianischen Grenze. Nach 7 Stunden Fahrt holte mir mein 90-Tage Visum fuer Kolumbien und uebernachtete in der kolumbianischen Grenzstadt Ipiales, wo ich mit zwei Englaendern, Rory und Faye noch ein Bierchen trinken ging. Am naechsten hiess es dann um 6 Uhr aufstehen, um einen Bus nach Bogotá zu nehmen.

Bogotá

Der Bus nach Bogotá benoetigte schlappe 26 Stunden, nach denen ich geraedert im Hostel “Posada del Sol”, dem mir schon wohlbekannten Hostel im Stadtteil “La Candelaria” eincheckte. Wie sich herausstellte, sollte ich eine knappe Woche Zeit haben, die aber wie im Flug verging: Einladungen zu Abschieds- und Geburtstagsfeiern, zu Onces (Spaetnachmittag bis Abend) und abendliches Weggehen liessen keine Zeit fuer anderes – nebenbei importierte dann auch noch eine Japanerin eine kleine Erkaeltung aus Argentinien, die mich mehr oder weniger im Bett hielt. Leider habe ich es aufgrund der vielen anderweitigen Aktivitaeten wieder nicht geschafft, nach Zipaquirá oder Guatavita zu fahren…

Popayan

Seit gestern bin ich nun in Popayan. Ein Billigflieger ersparte mir die 12-16 Stunden Fahrt von Bogotá hierher, so dass ich morgens direkt vom Flughafen zu Caucicafe fuhr, der hiesigen Kaffee-Operative, denen ich als Freiwilliger helfe. Die Kooperativen wurden gegruendet, um den Kaffee-Kleinbauern zu fairen Kaffeepreisen zu verhelfen und sie sozial zu unterstuetzen: So bietet Caucicafe z.B. eine kostenlose zahnaerztliche Versorgung der Familien mittels mobiler Wagen an. Untergekommen bin ich bei einer Familie in Popayan, die so etwas wie eine Finca am Rande des Stadtkerns haben. Wunderschoenes Gebaeude, allerdings kein Internet, bis mein mobiles Internet (Telefonica) funktioniert. Zur Zeit bekommen sie es einfach nicht gebacken.

So, das reicht erstmal, ich werde Bogotá allerdings vermissen. Ist schon zu einer zweiten Heimat geworden :). Zu viele nette Leute, ich kehre bestimmt mal fuer ein Wochenende zurueck… auf jeden Fall fuer den Flug nach Peru/Chile, die Busse in Ecuador sind echt nicht schoen, und im Gegensatz zu Kolumbien hatte ich dort nicht das Gefuehl, das mein Gepaeck sicher ist…

Zur Zeit macht hier gerade jeder Siesta, von 12-14 Uhr passiert hier nicht viel…

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