16m unter dem karibischen Meer

Gestern hat der Tauchkurs angefangen: Ausrüstung kennenlernen im Swimmingpool der Tauchschule und Notfallübungen, wie z.B. bei anderen Mittauchern Sauerstoff schnorren standen auf dem Programm. Nachdem wir das für Stunden im Pool geübt haben und anschließend die ersten 100 Seiten des Theoriebuches für den Tauchschein (PADI Open Water Diver) gelernt haben, sind wir abends noch was essen gegangen. Fleisch war leider alle, also gabs eine vegetarische Pasta. Anschließend sind wir noch zu einer folkloristischen Tanzschau im Casa Holanda, einem Hostel, gegangen, was ganz interessant und auch hübsch anzusehen war.

Die Nacht über konnte ich dann nicht schlafen – ich dachte meine Schultern bringen mich um, glücklicherweise war dieser akut Muskelkater bzw. die Verspannung heute morgen um 07:17 Uhr dann weg – der Zeitpunkt an dem wir zwecks Tauchen im Meer aufstehen mussten.

Um 8 Uhr geht’s los mit dem Prüfen der Ausrüstung, montieren der Sauerstofftanks und Schläuche und dem ganzen Brimborium. Dann, als endlich das Boot zu Wasser gelassen ist, können wir endlich ins Boot springen, wir bekommen Rettungswesten, und während das Boot über die Wellen springt und jagt ziehen wir uns auf wackeligen Beinen den Neo an.

Dann geht’s los – Sauerstofftank auf und dann geht’s rückwärts vom Boot ins Wasser. Erste Übung: Anlegen der Tarierweste an der Wasseroberfläche, anschließende Übung ist dann das Anlegen des Bleigürtels im Wasser. Dann machen wir noch kurz den “Buddy-Check”, d.h. wir prüfen, ob die Ausrüstung des jeweils anderen richtig funktioniert und angelegt ist und schon geht’s los.

An einem Seil entlang sinken wir langsam auf 12m Tiefe – Krishna hat zwar ein paar Probleme mit dem Druckausgleich in den Ohren, aber auch das löst sich nach ein paar Minuten.

Die Belohnung sind bunte Fische, Korallen, ein Unterwasserwunderland. Zwischendurch weist uns Gerd, der Tauchlehrer noch kurz auf eine Muräne hin und weiter geht’s – bis wir nach ca. 37 min. hoch müssen, weil die Luft knapp wird. Zu schnell und hektisch geatmet :).

Der zweite Tauchgang findet nach einer kurzen Pause inkl. Picknick an einem einsamen Strand statt. Nun stehen wieder ein paar Übungen auf dem Programm: Ins Wasser ohne Tarierjacke, aber mit Bleigürtel – d.h. Wasser treten bis endlich das Jacket angezogen ist. Danach machen wir noch ein paar Übungen für Luftquellenwechsel von Schnorchel zu Tank und zurück, Entwässern der Tauchmaske usw.

Dann geht’s wieder nach unten, diesmal ein wenig schneller. Interessant ist, dass man allein mit seiner Atmung kontrollieren kann, ob man sinkt oder steigt. Faszinierend. Wieder schauen wir uns ein bißchen hübsches Getier in freier Unterwasserwildbahn an und dann geht’s mit Vollgas mit dem Boot zurück nach Taganga.

Jetzt steht noch ein wenig Theorie lernen auf dem Programm…

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Comments (3)

HWMai 18th, 2009 at 05:40

Hi Basti,
nur ein Tipp für die Prüfuung: Es ist keine Sauerstoff und auch kein Sauerstofftank. Es ist nur kompremierte Luft (Pressluft).

Viel Spaß beim Tauchen!!!
HW

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BastianMai 18th, 2009 at 08:26

Hehehe, Danke. Ich erinnere mich dunkel, dass man für Sauerstofftanks zusätzliche Prüfungen machen muss (enriched tanks?).

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BastianMai 18th, 2009 at 21:15

Prüfung hat geklappt…

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