Unliebsame Haustiere
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Quelle: Wikipedia
Oh wie ist das Reisen schön – irgendwie hatte mein Bett im Hostel wohl vor ein Paar Tagen mal einen Gast mit Flöhen oder einer der Straßenhundflöhe hat große Sprünge in meine Richtung gemacht. Auf jeden Fall habe ich Flohbisse am Arm und ich hab die Viecher das erste Mal in meinem Leben hautnah erlebt und bin somit um eine Erfahrung reicher… Naja, die Klamotten sind erstmal alle gewaschen, Kissen, Matratze und Bettwäsche komplett ausgetauscht, und ich hoffe damit ist das Thema gegessen.
Da erzähl ich doch lieber von etwas Erfreulichererem: Meinem Spanischkurs. Der hat nämlich heute morgen um 9 Uhr angefangen. Bißchen früh, da ich doch inzwischen ein mehrstündiges Frühstück gewöhnt. Eingestuft als “avanzado” hatte ich heute 6 (Unterrichts-) Stunden Konversation. Die Folge davon ist, dass ich inzwischen viele Details aus dem Leben meiner 23 jährigen, Daniela heißenden Lehrerin kenne… Morgen werden wir uns dann wohl draußen in der Sonne mit dem Subjuntivo beschäftigen – Grammatikübungen usw. Ohne geht es leider nicht :(.
Heute Abend werde ich mit zwei Schweizer Mädels, die hier für ein paar Monate leben, in eine Kneipe bzw. Bar gehen, mal schauen wie es so wird. Aber manchmal scheint es so, als ob die ganze Schweiz hier in Chile ist – man trifft unablässig Schweizer, die hier ein paar Monate in Chile verbringen.
Gestern war ich faul: Hab ein paar Stunden in der Sonne mit wunderbarem Blick auf den Pazifik auf einer Bank, bzw. später im Turri, einem Restaurant, gesessen und in Salman Rushdies “The Enchantress of Florence” gelesen. Ein lustiges, kreatives, spannendes und schönes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.
Abends habe ich mich dann noch auf eine heiße Schokolade mit Leyla getroffen und hinterher noch mit einigen Gästen im Aufenthaltsraum geplaudert.
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