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Archive for Oktober, 2006

Urlaub, Urlaub, Urlaub, …

Der Urlaub nimmt langsam aber sicher Formen an: Wir haben inzwischen das Hotel in Lima gebucht, wo wir nach der Ankunft aus Europa übernachten werden. Außerdem ist auch der Inka Trail unter Dach und Fach - dank Amazon Trails Peru werden wir schon bald auf dem Weg nach Macchu Picchu sein.

Der Service ist dort wirklich gut, und Ulrike Männig, eine Deutsche, sehr bemüht, uns Tipps zu geben. Sei es über den Regenwald in Manu oder über MTB-Touren. Den Trail werden wir zwar einen Tag früher als geplant starten, aber trotzdem bleibt noch Zeit zum Akklimatisieren an die Höhe. Diese Anpassung werden wir wohl neben dem obligatorischen Stadt-Angucken mit Mountain-Bike Touren im Umkreis von Cusco verbringen.

Inzwischen habe ich auch schon ein wenig Ausrüstung zusammen: Bergschuhe, ein Vlies, ein Moskitonetz usw. haben schon den Weg zu mir gefunden. Fehlt noch ein Rucksack und ein paar Funktionshosen. Aber die bekomme ich sicherlich bei Globetrotter…

Auch zum Thema Winterurlaub gibt es Neuigkeiten: Zum einen habe ich eine Reise mit dem Hochschulsport nach Les Crosets im Skigebiet Les Portes du Soleil im März gebucht, zum anderen eine neue Snowboardjacke gekauft. Somit werde ich nächstes Jahr einmal nach Sölden und einmal in o.g. Skigebiet fahren, das im übrigen auch schön groß ist: 650 Pistenkilometer erwarten uns. Und nun noch ein Bild der Jacke:

Burton System Jacket 2/1 Firecracker Red

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Alle Macht geht vom Wahlmaschinenhersteller aus

In Deutschland gilt laut Art. 20 GG »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus«. Essentiell wichtig hierfür ist die gemäß Art. 38 GG vorgeschriebene Durchführung von Wahlen, da nur dadurch gewährleistet werden kann, dass keine Manipulationen am Ergebnis der bürgerlichen Willensäußerung stattgefunden haben.

Nun haben Kommunen (z.B. die Stadt Cottbus) inzwischen Wahlcomputer von Firmen wie Nedap oder auch Diebold beschafft. Das Problem mit diesen Wahlmaschinen ist nur, dass sie manipulierbar sind und ihre Sicherheit und Zuverlässigkeit meiner Meinung nach in keinster Weise nachgewiesen werden muss und wurde.

Die Unsicherheit dieser Wahlunterstützungssysteme ist schon mehrfach aufgezeigt worden: So gelang es der niederländischen Bürgerinitiative »Wij vertrouwen stemcomputers niet« Anfang des Monats, einen Wahlcomputer der Firma Nedap zu kompromittieren: Mit einem Eingriff, der in kürzester Zeit vorgenommen werden kann, tauschten sie einfach das Steuerprogramm des Wahlcomputers aus - und hatten somit volle Kontrolle über das Ergebnis.

Dass Wahlcomputer per Definition nicht sicher sein können, gibt, wie beim Chaos Computer Club gefunden, sogar der Geschäftsführer des hiesigen Distributors der Nedap Wahlcomputer zu:

“Es wird nie ein Wahlgerät geben können, das für sich allein manipulationssicher ist. Heute ist eine Sicherungsmethode ’state of the Art’, morgen ist sie gehackt.”

“Ich habe das in dieser Art und Weise erwartet und bin eigentlich nur etwas erstaunt darüber, dass es so lange gedauert hat!”

Nun wird man aber an keiner Stelle in Prozessen technische Geräte einbauen können, die von sich aus gegen rechtswidrige und verbrecherische Handlungen immun sind. Dies zu glauben ist naiv.

Dass die Manipulierbarkeit von Wahlmaschinen keine Überraschung ist wird auch aus der Erklärung von Sabine Hiekel, der Kreiswahlleiterin der Stadt Cottbus deutlich:

“[...] Das Knacken der Geräte erfolgte in enger Kooperation mit Mitgliedern des deutschen Chaos Computer Clubs über einen längeren Zeitraum (über 5 Wochen) und - wie zu erwarten war - mit einem erfolgreichen Ergebnis. [...]“

Fünf Wochen erscheinen nun lang, aber die eigentliche Manipulation, der Austausch der Steuersoftware, ist nur eine Sache von Minuten. Und dass Schlösser zum Schutz des Innenlebens der Wahlcomputer nicht unknackbar sind, zeigt dieser Link. Zudem gibt es immer die Möglichkeit des Zugriffs von Innen, also einem Wahlhelfer. Dazu kommt noch, dass nicht jeder Wahlcomputer auf Nicht-Manipulation überprüft werden muss, sondern nur ein Gerät einer Baureihe.

Es bleibt also weiterhin die Frage offen, wie das Wahlergebnis für den Bürger nachvollziehbar und nachweisbar bleibt. Es gibt zwar Wahlcomputer, die jede Stimmabgabe per Ausdruck protokollieren, diese sind aber zum einen in Deutschland nicht zugelassen und zum anderen auch nicht wirtschaftlich, da die nötigen (und sinnvollen) Kontrollzählungen das ganze teurer machen als eine herkömmliche Wahl. Die Problematik der Überprüfbarkeit im Zusammenhang mit Handelbarkeit und Anonymität von Stimmen ist, dass die Erfüllung des einen Kriteriums ein anderes wiederum schwächt - wird die Anonymität gestärkt, wird die Stimme verkaufbar. Sehr schön erklärt wird dies bei Aggregat7.

Um somit die Aushöhlung unserer Demokratie zu verhindern, möchte ich alle aufrufen, eine Petition gegen Wahlmaschinen beim Deutschen Bundestag zu unterschreiben. Die Petition ist übrigens auf im Rahmen einer Kooperation von Bundestag und Universität Edinburgh auf einem Rechner der Universität Edinburgh abgelegt, also nicht wundern:

DEUTSCHER BUNDESTAG – Petitionsausschuss: E-Petitionen

Weitere Informationen zu diesem Thema:

c’t-Artikel zum Thema Wahlcomputer
Netzpolitik.org zur Petition
Security Analysis of the Diebold AccuVote-TS Voting Machine
Vollidioten an die Macht

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In der Belle Etage

Gestern war ich zum ersten mal im Belle Etage Club, einem sogenannten Private Club. Diese Partys wurden u.a. von einem ehemaligen Kommilitonen und jetzigen Kollegen ins Leben gerufen, ansonsten würde ich das wahrscheinlich auch gar nicht kennen ;-). Stattgefunden hat das ganze im Holmes Place, einem sehr stylischen Fitnessstudio - interessanterweise war auch die Poolfläche freigegeben, so dass einige Gäste die Chance nutzten, ins kühle Nass zu springen. Leider war es viel zu voll, und für Getränke musste man ca. 30 Minuten Anstehzeit an der Bar einplanen. Dafür waren echt viele Leute da, die ich aus Firma, Studium und Skiurlaub kenne. Insgesamt war das ganze für mich eine gute Party mit guter Location, die allerdings von zu vielen Leuten besucht war, wo es zu schwierig war, Getränke zu bekommen, wo aber auf der anderen Seite die tolle Idee der Poolparty integriert war.

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Reiseplanung Peru

Macchu Picchu

Heute haben Torben und ich unseren Urlaub in Peru mal ein wenig präzisiert. Dabei sind wir tatsächlich mit einer Grobplanung rausgekommen, die für jeden Tag eine kleine Aktivität gefunden hat:

Tag Beschreibung
1 Lima: Abflug/Ankunft Peru
2 Lima: Flug nach Cusco, Höhenakklimatiesierung, Stadtbesichtigung
3 Cusco: MTB
4 Cusco: MTB
5 Cusco: Heißluftballon
6 Cusco: Inkatrail
7 Cusco: Inkatrail
8 Cusco: Inkatrail
9 Cusco: Inkatrail
10 Cusco: Flug nach Pto. Maldonado, Bootsfahrt zu einer Urwaldlodge
11 Pt. Maldonado: Urwaldexkursion und Übernachtung in Lodge
12 Pt. Maldonado: Rückflug nach Cusco
13 Cusco: Flug über Cusco nach Juliaca, Busfahrt nach Puno
14 Puno: Titicacasee Uro-Inseln
15 Puno: Titicacasee Isla de Anapia
16 Puno: Abfahrt nach Arequipa (Bus)
17 Arequipa: Colca-Cañon (Abfahrt 4 Uhr morgens)
18 Chivay: Colca-Cañon (Cruz del Cóndor)
19 Chivay: Raften und Rückkehr nach Arequipa
20 Arequipa: Busfahrt nach Nasca, Geoglyphen von Nasca
21 Nasca: Fahrt nach Ica, Wüste und Oase angucken
22 Ica: Rückfahrt nach Lima über Pisco
23 Lima: Stadtbesichtigung Lima, Rückflug
24 Hamburg: Ankunft

Dabei sind wir auch über so lustige Internet-Seiten, wie die der chilenischen Fluggesellschaft LAN gestolpert. Hier zum Beispiel ein kleines Bild, das Europa eine kleine Osterweiterung gegönnt hat.

Lustig fanden wir auch, dass man sich schön die Abflugzeiten anschauen kann, aber nur die von “gestern”, “heute”, “morgen” (”ayer”, “hoy”, “mañana”). Insbesondere die von gestern sind natürlich für Leute die einen Flug suchen höchst interessant. Und wer will schon länger vorausplanen als bis morgen…

Flüge suchen auf LAN.com

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Spreeblick schreibt über NPD | Unister PR GAU

Interessanter Blog-Eintrag bei Spreeblick über die NPD, ihr Parteiprogramm und wie sie - wahrscheinlich unfreillig - dabei hilft, über unsere Demokratie nachzudenken. Und passend dazu ein lustiges kleines Video

Unister ist laut eigenen Angaben »das Studentenverzeichnis für alle Studenten«. Nun ist es sicherlich erstrebenswert, seine Firma nicht in schlechtes Licht gerückt zu sehen, aber es sieht fast so aus, als ob dies nicht immer mit - aus meiner Sicht - fairen Mitteln zugeht. Worin sich meine Zweifel begründen? Hier lesen.

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Detainee Bill | E-Mail für “Alte Leute” | Tod der PKV

In den USA und im Internet wird immer noch viel über die umstrittene Detainee’s Bill und die damit verbundenen, erweiterten Rechte bezüglich der Verhörmethoden diskutiert. Laut dem Blog-Eintrag More on I can’t believe it’s not Torture; US rules closer to Stalin’s than ours? entsprechen die Verhörmethoden denen, die in Stalins Gulags angewandt wurden. Ein Gerichtsurteil aus den 70ern heranziehend zeigt er zudem noch die Illegalität, zumindest hier in Europa, auf. The Onion sieht das ganze nichtsdestotrotz wie immer beißend humorvoll.

Andere wiederum wollen einfach Bush mit der Clinton-Methode, dem Impeachment loswerden… Und weil das alles noch nicht genug ist für die politische Landschaft der USA, gibt es jetzt auch einen Kongressabgeordneten mit Alkoholproblemen und pädophilen Neigungen. Und da wir ja alle paranoid sind, ist auf BoingBoing.net ein Blog-Eintrag, dass Foley Verbindungen zu Scientology hat oder hatte…

Auf Ars Technica ist ein Bericht über mehrere Berichte, wo Teens gefragt wurden, wie sie am liebsten kommunizieren:

[...], and they’re based in part on last year’s Pew Internet & American life study on teen Internet habits. 87 percent of teenagers in the US now use the Internet, and many of them prefer instant messaging to e-mail. According the report, “Teens who participated in focus groups for this study said that they view e-mail as something you use to talk to ‘old people,’ institutions, or to send complex instructions to large groups. When it comes to casual written conversation, particularly when talking with friends, online instant messaging is the clearly the mode of choice for today’s online teens.”

Ausnahmsweise geht’s jetzt auch mal nach Deutschland zurück. Laut F.A.Z. hat sich unsere Regierung zu einem Gesundheitskompromiss geeinigt. Auch die FTD hat dazu einen interessanten Artikel. Die PKV wird jetzt aber wohl sterben, da durch den nun einzuführenden Basistarif massive Beitragserhöhungen die Folge sein dürften und somit die PKV auf dem Markt nicht mehr interessant sein dürfte, da zu teuer. Aus der F.A.Z:

Bei den Regelungen für die private Krankenversicherung (PKV) gebe es noch ungeklärte Details wie die Frage der Mitnahme von Altersrückstellungen. Beschlossen sei ein für alle zugänglicher Basistarif ohne Risikoprüfung. Nach Zöllers Angaben wird dieser Tarif zusätzlich zu bestehenden PKV-Volltarifen eingeführt. Die PKV werde als Vollversicherung erhalten bleiben.

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And now to something completely different…

The New Size of Our World zeigt sehr anschaulich, auf welch kleinem Gesteinsbrocken wir alle doch Leben. Klein im Vergleich zur Sonne, noch kleiner, wenn man sich Antares anschaut usw…

Aber das ist ja noch nicht alles, was im Internet so herumschwirrt. Wie zum Beispiel der Kuchen für alle Fans von Terry Pratchetts Discworld: der Discworld Kuchen.

Discworld Cake

Und dann war da noch der Shop, in dem man interessante Einkaufstaschen erstehen kann. Ach ja, zum Abschluss ein kleines Video über einen leicht aggressiven Photokopierer…

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Lehre aus der Geschichte des römischen Reiches

Rom

In einem Gastbeitrag der New York Times beschreibt Robert Harris, der Autor des Buches “Imperium: A Novel of Ancient Rome.”, wie das römische Reiche und seine demokratischen Strukturen zerbrochen sind. Hierbei sieht er als Katalysator des Zerfalls einen Terroristenanschlag, in dessen Folge die demokratischen Regeln der römischen Gesellschaft nach und nach aufhörten zu existieren.

Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Hier lesen.

Man kann das ganze natürlich auch satirisch sehen. Wie zum Beispiel hier, wo eine Constitution 2.0 entworfen wurde, die sicherlich der Bush Administration besser gefallen dürfte. Die Präambel lautet folgendermaßen:

We the Republicans of the United States, in Order to prevent any challenge to our continued Supremacy, free ourselves from the Confines of Justice, placate the Tranquil masses, degrade the general Welfare, and secure the Blessings of War Profiteering for ourselves and our Friends, do ordain and establish Constitution 2.0 for the United States of America.”

Na dann.

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doetsch.info erstrahlt in neuem Glanz

Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, diese Seite auf WordPress umzustellen. Seitdem ist die Seite auch grün, da ich am “Almost Spring” - Theme (mit kleinen Abänderungen) Gefallen gefunden habe. Sehr schön ist auch die komplette Flickr und last.fm Integration. Photos werden nämlich jetzt seitenintern dargestellt. Auch eine kleine Buchverwaltung ist integriert, so dass ich die von mir gelesenen Bücher schön bewerten und eintragen kann - die Bibliothek ist in der Seitenleiste verlinkt.
Bis denne, Bastian

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Österreich - Verluderung eines Landes?

Aus der Zeit:

“So hat das Land zwar keine totalitäre Wende, aber eine »Verluderung« erfahren, wie es der ehemalige Nationalratspräsident Heinrich Neisser, einer der letzten Liberalen in der ÖVP, einmal nannte. Viele Parolen der FPÖ sind heute für die Großparteien anschlussfähig. Nur die Grünen werben noch damit, dass man auch ohne Ausländerhetze regieren kann. Die SPÖ, die den lange erhofften Wahlsieg dank eines spektakulären Zwei-Milliarden-Euro-Kriminalfalles rund um die Gewerkschaftsbank Bawag knapp verspielt zu haben scheint, zückt hingegen unverschämt die Ausländerkarte. Der bei Volk und Medien nicht sonderlich beliebte Parteichef Alfred Gusenbauer fordert nun auch, »alle kriminellen Ausländer« des Landes zu verweisen – und er beschloss mit der Regierung, die er stets als ausländerfeindlich brandmarkte, unter dem Beifall des Boulevards die strengsten Fremdengesetze. Auf der konservativen Seite verkündet derweil die Innenministerin Liese Prokop, eine Christdemokratin, Muslime seien nicht bereit, sich zu integrieren – obwohl Studien ihres Hauses das genaue Gegenteil belegen. Und selbst bei einem nachweislich von der Polizei gefolterten Afrikaner wollte sie sich jüngst nicht entschuldigen – »weil der ein Dealer war«. Dabei fordert die ÖVP auf Plakaten »strenge Gesetze« und »sichere Grenzen«.”

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