Sommerurlaub 2013: Genua & Cinque Terre

19 Juli 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Genua

Am 13.07.2013 machen wir uns auf, von Bologna nach Genua zu fahren. Da wir dem Navi verboten haben, Autobahnen und mautpflichtige Straßen zu benutzen und zudem die schönste Route möchten, schickt uns das herzlose Gerät auf eine 300km Strecke, die am Ende sieben Stunden dauern wird. Serpentinen säumen unsere Wege die Pässe hinauf zur Querung des Apennin, Burgen lassen wir auf 1000m Höhe hinter uns und einsam und verlassen, ohn’ andere Autos fahren wir von Pass über Pass bis wir schließlich – es ist bereits stockduster – eine 2,20m breite Straße den Berg herunterfahren und auf einmal das Lichtermeer von Genua unter uns sehen. Eine weitere halbe Stunde später sind wir in der durch kurvige Straßen geprägten, hügeligen Stadt, im Hintegrund schimmert im Mondlicht das Meer, auf den Straßen ist jetzt, gegen 23 Uhr kaum noch etwas los.

Als wir in der Via Vernazza ankommen, lernen wir auch endlich Nikita kennen, den Freund eines Freundes, der uns, trotz kurzfristiger Avise, gerne Unterkunft gewährt. Wir bringen unsere Sachen in die Wohnung und trinken mit ihm noch bis 2 Uhr morgens Wein genoveser Anbaukunst.

Am nächsten Tag zeigt uns unser Gastgeber die Stadt mit ihrer Meeresküste, der Strandpromenade, alten Häusern sowie den Hafen. Genua ist die Heimatstadt Christoph Columbus’, so dass in der Stadt auch wie zu erwarten eine kleine Erinnerung daran zu sehen ist – eine Hügelseite aus Gras mit aus Blumen geformten Karavellen, und zwar 3 an der Zahl, entsprechend der Anzahl der Schiffe, mit denen Christoph Kolumbus die Westverbindung nach Indien suchte. Als wir Abends wieder in der Wohnung ankommen, spüren wir die gelaufenen Strecken in allen Knochen.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Zug nach Cinque Terre: Zufälligerweise sind Janice & Colin dort für ein paar Tage, wir wollten auch dorthin, so dass sich ein Treffen fast schon von selbst ergibt. Janice hatte ich im November 2006 in Peru kennengelernt – mit Ihr als Australierin, ihrem Mann Colin (Ire), Nikita (Russe), Nathaly (Kolumbianerin) und mir (Deutscher) sind wir international gut durchmischter Haufen.

Cinque Terre ist ein 15km langer Küstenstreifen Liguriens und geprägt von felsig-grüner Küste, die von blauem, klaren Meer umgeben ist. Dort schmiegen sich 5 kleine Dörfer an den Fels und werden im Sommer von sonnenhungrigen Italienern und Touristen überschwemmt. Trotzdem ist Monterosso, wo wir an diesem Tag sind, ein schönes kleines Fleckchen Erde, auch wenn Nathaly und mir Genua besser gefiel: Weniger Touristen, mehr ursprüngliches Leben.

Am nächsten Tag packen wir unsere Sachen und verlassen Genua in Richtung Pisa: Der schiefe Turm wartet.

Sommerurlaub 2013: Bologna

17 Juli 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Bologna

11.07.2013: Wir kommen in Bologna an. Nur wenige Stunden Fahrt von Venedig führte uns nach Bologna. Dort nahmen wir uns – zur Feier des Tages – ein günstiges 3*-Hotel mit Jacuzzi-Badewanne und machten uns dann in die Stadt auf.

Bologna, wurde uns erzählt, habe einen schönen Altstadtkern und sei einfach vom Hotel mit dem Bus zu erreichen. Also nehmen wir abends den Bus, und nach 20 Minuten waren wir im Zentrum.

Wie verkündet, ist Bologna eine sehr schöne Stadt. Im Zentrum sind 35km Wege durch Bögen überdacht, zu weilen stolziert man über Marmor durch die Stadt und im Zentrum begrüßt einen Neptun mit seinem Dreizack.

Nachdem wir Abends noch auf der Piazza Maggiore, dem zentralen Platz in der Innenstadt etwas trinken, fahren wir zurück zum Hotel.

Am nächsten Tag schlendern wir nochmal durch das Stadtzentrum, besuchen den Markt und machen uns dann kurze Zeit später auf den Weg in Richtung Genua. Dort erwartet uns ein Freund eines Freundes – noch nicht. Während wir auf dem Weg nach Genua sind, kontaktieren wir ihn und er lädt uns ein, bei ihm zu übernachten.

Der Weg nach Genua dauert nicht wie avisiert 5 Stunden, sondern 7 Stunden, da wir dem Navi die Anweisung gegeben haben, Autobahnen und Mautstraßen zu vermeiden. Also fahren wir 6 Stunden lang über Pässe des Apennin um am Ende völlig entnervt über kleinste Passstraßen nach Genua hinabzugelangen. Zwischen Parma und Genua sind wir lediglich auf kleinsten Gebirgsstraßen gefahren. Die Aussicht war zwar wunderschön, aber 6 Stunden mit 40 km/h Serpentinen und Pässe fahren ist am Ende ziemlich entnervend, insbesondere, wenn bei einbrechender Dunkelheit keine Menschenseele auf 1400m ist und keine Autos entgegenkommen, vor uns herfahren oder überholen möchten.

Sommerurlaub 2013: Venedig

16 Juli 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Venedig

09.07.2013: Wir bauen morgens das Zelt ab, was sich als etwas kompliziert erweist, da wir das System noch nicht kennen. Nach ein paar Versuchen und 45 Minuten später haben wir es endlich geschafft, das Zelt in seine Hülle zu zwängen und packen den Rest der Ausrüstung ins Auto. Nächster Stopp: Venedig. Während der Fahrt bieten sich uns wunderschöne Aussichten: Beeindruckende Berge, an die sich Südtiroler Dörfer schmiegen und je weiter wir nach Italien vordringen desto stärker verdrängen weite grüne Flächen mit Weinbergen und Landhäusern die Landschaft. Die Sonne brennt mit 32°C auf das Auto nieder und wir versuchen immer wieder, der nicht funktionierenden Klimaanlage ein wenig kühlende Luft zu entlocken.

Am Abend des 09.07. kommen wir dann am Campingplatz Fusina an. Wir stellen das Zelt direkt mit Blick auf die venezianische Lagune auf und werden mit einem Blick auf Venedig belohnt – in der Ferne hebt sich der Turm auf dem Markusplatz über die Stadt und Kreuzfahrtschiffe ankern direkt vor der Stadt. Nachdem wir die einsetzende Mückenplage nicht mehr aushalten, ziehen wir uns bis zum nächsten Morgen in das Zelt zurück und schlafen bis in den späten Morgen.

Nachdem wir am 10.07.2013 gemütlich mit Müsli, Brötchen, Muffins und Kaffee aus dem Campingkocher gefrühstückt haben, kaufen wir sodann Tickets für die Fahrt nach Venedig – direkt neben dem Campingplatz ist ein Schiffsanleger, von dem ein kleines Boot uns innerhalb von 20 min. direkt in die Stadt bringt.

Den Rest des Tages verbringen wir damit, die kleinen Gassen Venedigs, die großen Touristenattraktionen und die vielen Kanäle zu bewundern. Nathaly kauft außerdem eine Maske, die meine Maske, die ich 2005 gekauft hatte, in der Wohnung ergänzen wird. Ãœberraschenderweise sind die Restaurant-Preise in Venedig verblüffend niedrig – für 7-8 EUR bekommt man eine Pizza oder eine Pasta; wir hätten höhere Preise erwartet.

Als sich die Dämmerung langsam über Venedig neigt, nehmen wir das Schiff zurück zum Campingplatz, wo wir schon von weitem laut wummernde Bässe hören. Eine “Beach”-Party (ohne Strand) mit hunderten von 18-27 jährigen englisch-sprachigen Reisenden des Reiseveranstalters Contiki ist im Gange. Nachdem wir unsere Sachen im Zelt abgeladen haben, gehen wir zur Bar und schauen uns das tolle Treiben an: Tanz- und Wet-T-Shirt-Contests wechseln sich mit harter Tanzmusik ab, die Menge wird mit Wasser abgekühlt und der Alkohol fließt in Strömen. Wir sind da im Vergleich sehr bescheiden und begnügen uns mit jeweils einer Dose Jim Beam Cola.

Der nächste Morgen kommt schnell und ich zähle kurz die Mückenstiche durch – alleine auf dem Rücken sind es mehr als zwanzig. Es sieht so aus, als ob die venezianischen Mücken auf dünne T-Shirts spezialisiert sind. Dort, wo ich Anti-Mücken-Spray eingesetzt habe hat es auch gewirkt, allerdings an Händen nicht so wirklich…

Wir frühstücken, stellen fest, dass die Reisegruppen anscheinend schon weg sind und bauen das Zelt ab, um den nächsten Stop anzufahren: Bologna.

Sommerurlaub 2013: Tübingen, Neuschwanstein, Klausen

16 Juli 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Castelos Neuschwanstein e Hohenschwangau / Neuschwanstein and Hohenschwangau castles

Es ist der 06.07.2013, morgens um 8 Uhr. Wir stehen auf, frühstücken und fangen an zu packen… Wie üblich, haben wir nicht am Vorabend gepackt, sondern warten bis auf die letzte Minute. Während ich das Auto hole und das von Jessica geliehene Camping-Equipment vernünftig packe hüpft Nathaly in der Wohnung rum und versucht sich zu entscheiden, was in den Koffer kommt. Gegen 14 Uhr schaffen wir es dann endlich loszukommen. Im Nachhinein betrachtet ist das noch eine gute Uhrzeit…

Die erste Etappe unserer 4 Wochen Urlaub führt uns nach Tübingen, wo wir Gissela und Steffen besuchen. Wir haben Glück, da in Tübingen gerade ein Stadtfest stattfindet. Jede der kleinen, schmucken Gassen ist voller Leute, es sind Bühnen an verschiedenen Orten aufgebaut und vor der Kirche tanzen die Tübinger (Studenten) zur Live-Musik.

Als wir Gissela und Steffen am anderen Ende der Stadt gegen 23 Uhr treffen trinken wir noch ein Bier und danach geht es dann in den “Schlossgarten” für einen Absacker. Der Absacker führt und über verschiedene Bars und Clubs um 6 Uhr morgens ins Bett. An ein Weiterfahren am gleichen Tag denken wir erstmal nicht.

Wir bleiben also den Rest des Tages noch in Tübingen, grillen mit den beiden und am nächsten Tag geht es morgens um 11 Uhr los nach Süden: Wir haben uns dafür entschieden, nach Italien über Fernpass und Brenner zu fahren. Zunächst aber steht etwas auf dem Programm, dass Nathaly schon seit Jahren besuchen will – Schloss Neuschwanstein, das Schloss, nach dessen Vorbild das “Cinderellas Schloss” (O-Ton Nathaly) von Disney in Orlando Disneyworld gebaut wurde.

Wir kommen dort an und wandern ein wenig Richtung Schloss und nach ca. einer halben Stunde kommen wir auch an. Den Eintritt schenken wir uns, da wir Versailles kennen und das unvollendete Schloss von Ludwig II. mich beim letzten Besuch nicht wirklich von Innen beeindruckt hat. Von außen bieten sich jedoch einige wunderschöne Blicke auf das Schloss – sofern man sich an den anderen Touristen vorbeidrängelt, die in Scharen das kleine Örtchen überschwemmen.

Nach zwei Stunden setzen wir uns wieder ins Auto (die Klimaanlage funktioniert übrigens immer noch nicht und die Elektronik meldet eine “notwendige Wartung der Stabilitätskontrolle”) und lassen uns weder von Bergen noch lustig leuchtenden Motorlämpchen irritieren. Immerhin ist durch den gedrosselten Motor der Spritverbrauch bei sensationellen 5L / 100 km.

Wir fahren dann noch ein paar Stunden und finden schließlich im nord-italienischen, süd-tirolerischen Klausen / Chiusa einen kleinen Campingplatz mit beeindruckendem Blick auf das Kloster und die dazugehörige Burg. Hoch über uns thronen beeindruckende Berge, aber wir dürfen uns erstmal mit dem Zeltaufbau beschäftigen – es ist das erste Mal, dass wir das Zelt aufbauen. Wir sind jedenfalls beeindruckt, wie einfach und schnell sich das Zelt selbst aufbaut und sind nach kurzer Zeit fertig.

Chiusa, oder auch Klausen, war früher Bistumssitz bis zum Umzug des Bischoffs nach Brixen, das im Vergleich zum wunderschönen kleinen und sehr gut erhaltenen Ort wohl ein wenig größer ist. Durch den Ort fließt auch ein kleiner Fluss, von dem zur Dämmerung geheimnisvoll Nebel aufsteigt und den man gemütlich an der Bar vorbeifließen sieht, wo wir zum Abschluss des Tages noch ein Bier trinken und was zu Abend essen.

Danach geht es zurück zum Zeltplatz und wir gehen schlafen. Es folgt das erste Gewitter im Zelt, aber alles bleibt trocken und hält :).

PMP examination: Lessons learned

26 Juni 2013 von Bastian 1 Kommentar »

On Monday I’ve passed my certification examination of the Project Management Institute (PMI) to be Project Management Professional (PMP). As it might be beneficial for some of you, here’s some information you might find helpful. I did the examination and the preparation based on the PMBOK4 standard.

Literature

The material of my training provider was good and plentiful, but the above mentioned literature added quite some more details to the lessons I received at Kayenta in my 5 day seminar with them. I do not think, the seminar and the materials provided would have enabled me to pass the exam.

Head First and PMBOK4 & PMBOK5 were issued to me by Kayenta for free so I started studying with these books. While Head First is really good in terms of presenting the PMP contents, it does not delve too deep into the topics. It might be possible to pass the exam with this book, but after taking some free questions on the internet I did not feel content that it was sufficient. So I bought Rita’s PMP Exam Prep and concentrated on studying with it – every day for 2-4 hours during 6 weeks. Rita’s book is detailed, exhaustive much drier than Head First PMP but also it gave me the confidence of knowing the topics and their details.

Then I discovered the free PMP preparation book of Edwel, which brought additional aspects and details into the game and I felt that it added nicely to the knowledge I had already gained by studying the former books and in the seminar.

Test exams

I tried a lot of questions – the questions from the books, the questions provided by Kayenta and the following free exams on the internet:

  • PMStudy that seem to be most like the real thing
  • Oliver Lehmann (very difficult)
  • some other sites recommended on Oliver Lehmann’s site.

The exam

On the last day of my preparation I stopped taking test questions in the afternoon and took off from learning. I had my examination scheduled at 8:30 h in the morning, so I arrived half an hour early. Staff was very friendly but strict, you cannot bring anything into the examination room and it feels a bit like airport customs – with metal detectors, video taping and so on…

The examination was much more difficult than I expected, not comparable to the test exams I had taken. It took me all of the 4 hours to answer and review with only 30s left before the end of the time. The questions were very intricately crafted, a lot of times different knowledge areas met, especially Stakeholder Management and Risk Management were mixed with all other Knowledge Areas. Procurement and Risk Management were very prominent on my examination, Earned Value not so. And a lot of Network Diagrams were presented to calculate critical paths, calculating float, taking decisions on which task to fast track or crash.

So all in all I’m now happy that with 80-100 hours of preparations I passed the exam. But actually, when I sat in the examination room in front of the computer, I thought I would fail. In the end, I received a “Proficient” in four process groups and a “Moderately Proficient” in one process group.

And that’s it. If you read all this and want to take the exam, I wish you success and all the best!

GPG might increase privacy

26 Juni 2013 von Bastian Keine Kommentare »

When Edward Snowden leaked the information on the NSA PRISM program and the GCHQ Tempora program at last all the people that have been encrypting their communications and interactions were proven right: Without encryption, there is no privacy on the Internet, at least not if a nosy agent wants to know all about your internet life. While restricting communications might be an option, the better option might be widespread adoption of encryption and digital signing technology. This kind of technology has been available for free for quite some time, the best known software probably being Truecrypt to encrypt your computer hard disks, USB sticks or portable disk drives. For communications GNU privacy guard (gnupg) is around. On a Mac, GNUpg can be used e.g. by installing the software GPG Tools while on Windows the free software GPG4WIN will be of help to use it. You can encrypt messages or mails and sign them with a digital signatures that identify you as the sender. As long as you know the used key is really the key of the person you sent that E-Mail. For this kind of thing, public directories, so called key servers have been established, and keys can be signed by 3rd-Parties to acknowledge that the key is really from the person. This is known as a web of trust – if enough people sign other peoples keys after verification of the person using it, at last you have a chain of trust – a friend of yours trusts a person that trusts another person that trusts another person and so on…

I’ve now created a new GPG key, as the old ones were all expired. Here it is, if you want to send encrypted communication to me:

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG/MacGPG2 v2.0.19 (Darwin)
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V1ratnQt7krZPgYRK/YYaeswI5AJ/LfjtX982vvEcwW1bApkpfKwK+zAfzwSqkKk
182Tr/j49UT5qfZWMvYrGbhEXzADbKQS+kDq6ZDb0uDd504bzZcdHI+vM2b+UX+z
G61QnEQydUK5Y/JfJXtMN5WuQptjT/8ZfI0C5+ZUrFSeiquxhNNXWbzh+E9+AYC8
aFdlIOC9lquSryRW/iKyRz7W0zLNuHZfRJHo4ci6KIhY38rtOiZ6gbLHxfnOtLqT
laqKyfmx5iAPgUPZbTkB0/36AB48NHGiM9obrrJaUNQ0TYhITl/Wcl2yN3hAA6Yj
/d29SdbIPdO0LDAHbtNfIMYIttFWN5aNQdyP1gThWC7nW0/Rdi/ykj+WjHBu6T89
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cJB/Y5uiHUGOaQ3LYoIOuD1YXH0t82QgXnZe0bH5ob2OuV203bcvhxxjyElrjIrr
HeC9ncFPHaTOAt+NCT6FmkDivVLF1Tb7+WZ5M60rbJ2iRj0N2yzlNgnQTQARAQAB
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=wCAh
-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

PMP Vorbereitung

2 Juni 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Im Februar diesen Jahres beschloss ich zusammen mit meiner Vorgesetzen, dass wir im Rahmen meiner beruflichen Weiterbildung die Zertifizierung als PMP für dieses Jahr als Ziel definieren würden. Gesagt getan, im März meldete ich mich für ein Vorbereitungsseminar an, dass Mitte Mai dann auch stattfand. Dort fanden sich 12 Personen aus unterschiedlichsten Firmen zusammen, um eine Woche Intensiv-Vorbereitung auf die PMP Prüfung zu bekommen.

Das Ganze ist jetzt knappe zwei Wochen her, und obwohl es interessant ist, ist es auch sehr viel Arbeit: Jeden Tag seit dem Seminar büffele ich 2-4 Stunden über PMP Materialien, Testfragen und Exam-Tips. Zudem sollte man den Aufwand der Bewerbung zur Prüfung nicht unterschätzen – bei mir hat es 3 Tage gedauert, alle Projektnachweise rauszusuchen und einzugeben, danach kam nach 5 Tagen die Antwort vom PMI, dass ich eine Prüfung machen dürfte. Ein Audit meiner Bewerbung wurde dabei nicht gemacht, ansonsten hätte ich noch mal ziemlich viel Papier in Richtung Vereinigte Staaten schicken dürfen.

Meine Prüfung ist jetzt jedenfalls Ende Juni und bis dahin werde ich wohl auch noch ordentlich mit Lernen beschäftigt sein. Ungewohnt, nach mehr als einer Dekade Lernpause…

Wild wild internet

13 April 2013 von Bastian Keine Kommentare »

Interessant: Auch diese Internetseite wird von einem Botnetz angegriffen, das versucht WordPress Installationen zu übernehmen. Gegenmaßnahmen sind eingeleitet ;). Mehr Infos:

http://blog.cloudflare.com/patching-the-internet-fixing-the-wordpress-br

Hitzeschock. Curryschock. Tempelschock. Bangkok

31 Oktober 2012 von Bastian Keine Kommentare »

27.10.2012 – 29.10.2012
Es ist 19:50 Uhr. Nach ca. 24 Stunden Reisedauer kommen wir am Flughafen Bangkok an. Wir haben schon eine zur Einstimmung auf Thailand am Hamburger Flughafen gegessene super-leckere und scharfe Thai-Kokos-Curry-Suppe mit Hühnerfleisch intus, 10 Stunden Halbschlaf auf dem Dubaier Flughafen hinter uns und tingeln nun am Flughafen Bangkok der Masse nach in Richtung Passkontrolle. Dort angekommen stellen wir uns pflichtbewusst an und warten. Als wir dann endlich dran sind kommt auch prompt ein Grenzbeamter zu Nathaly und führt sie vom Schalter weg – sie soll noch mal zurück gehen, aufgrund Ihrer südamerikanischen Herkunft muss sie nachweisen, dass sie eine Gelbfieber Impfung hat. Nachdem der Arzt den Stempel ohne Blick in den Impfpass setzt, kehren wir zurück, nur um eine Brasilianerin und einen Franzosen mit der gleichen Konstellation zu treffen: Sie muss die Gelbfieber Impfung nachweisen, er nicht. Sie hat zwar keine, kommt aber trotzdem nach 10 min. zurück – das ganze wird vom Arzt wohl nicht so ernst genommen. Danach geht es noch durch die Passkontrolle und dann suchen wir den Zug Richtung Innenstadt.
Zusammen mit der Brasilianerin (Luiza) und dem Franzosen (Yves) nehmen wir den Zug (45 Baht pro Person), dann ein Taxi (61 Baht zusammen) und kommen gegen 22 Uhr beim Hostel an. Wir vereinbaren, uns um 23 Uhr zum Abendessen zu treffen und gehen erstmal duschen.
Das Hostel ist eines der günstigsten in Bangkok, mit etwas mehr als €5,20 die Nacht pro Person (300 Baht). Dies zeigt sich aber auch darin, dass alles sehr einfach scheint, die Duschen nur kaltes Wasser haben und praktisch keine Gemeinschaftsbereiche zur Verfügung stehen. Dementsprechend leer ist das ganze trotz des Preises und der sehr guten Lage. Das kalte Wasser macht bei gefühlten 45°C im Bad nichts aus, wären es unter 30°C wäre das schon was anderes…
Um 23:15 Uhr treffen wir uns dann mit den beiden, am Flughafen kennengelernten und suchen uns erstmal was zu essen: ein Thai Curry, das aber irgendwie sehr touristisch schmeckt. Für 2 € Kosten ist uns das aber egal. Wir schauen uns noch ein wenig das Treiben in der heutzutage zum Touristenviertel degradierten Bangkoker Altstadt an, trinken noch einen Long Island Ice Tea (, der seinem Namen nicht gerecht wird) und gehen nach einem langen Tag gegen 2 Uhr morgens ins Bett. Dank des anstrengenden Tages schlafe ich sofort.
Am nächsten Tag schlafen wir lange und machen uns dann mittags auf den Weg, ein paar Sehenswürdigkeiten zu sehen: Zunächst wandern wir ein wenig umher, dann nehmen
wir für 20 Baht ein Tuc-Tuc, dessen Fahrer uns verspricht, uns die Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Wir weisen aufgrund des Preises darauf hin, dass wir durchaus das “Geschäftsmodell” kennen, das damit verfolgt wird und dass wir auf keinen Fall eine Shopping-Tour dulden würden, bei der der Fahrer eine Kommission für besuchte Shops und gekaufte Waren erhält. Der Chef beschwichtigt, führt uns zum Tuc-Tuc und los gehts:
Rasant um die Kurven im ungewohnten Links-Verkehr zum ersten Tempel. Der Fahrer wartet draußen, danach geht’s weiter zu einer meterhohen Buddha-Statue und dann zu einem Reisebüro – dort will man uns aber lediglich überteuerte Reisen verkaufen woraufhin wir wieder zurück zum Tuc-Tuc gehen. Dort ist aber unser Fahrer nicht aufzutreiben – wie uns ein alter Mann erklärt, musste er mal kurz um die Ecke zu einem Metallwarenladen, um eine Schraube in seinem Tuc-Tuc zu ersetzen. Kurz darauf kommt unser vielleicht 19 jährige Fahrer zurück, schraub kurz an seinem Gefährt rum und dann geht es weiter – zum T.A.T., dem offiziellen Touristenbüro der Regierung. Wahrscheinlich war es dann aber doch ein anderes, als ich dort nämlich im Nebensatz fallen lasse, dass ich lediglich für Informationen da bin, und in keinem Fall etwas kaufen würde werde ich sehr schnell links liegen gelassen und verabschiedet. Zurück beim Fahrer möchte er uns zu einer Shopping-Tour “einladen”. Wir aber schon im Vorwege seinem Chef, lehnen wir entschieden und vehement ab, er versucht es noch ein paar Mal mit “… nur 5 Minuten”, aber wir sagen kategorisch nein und weigern uns auch aus dem Tuc-Tuc auszusteigen. So geschlagen fährt uns der Fahrer noch zum königlichen Palast und Tempel der in einer ganz anderen Liga spielt als die vorherig gesehenen Dinge. Aber für 20 Baht hatten wir eine interessante Stunde Sightseeing im Tuc-Tuc – sicherlich was anderes als gewohnt.
Der Eintritt zum königlichen Palast muss sich teuer erkauft werden: Natha muss sich einen langen Rock mieten, und dann kostet der Eintritt oben drauf noch 10 € pro Person. Als wir aber reingehen sind wir beeindruckt: Der Tempel des “Emerald Buddha” und der Palast sind wunderschön, viel kreative, bunte, goldene Thai-Architektur mit nach innen kurvenden Spitzdächern, golden lackierten Pagoden, mystische Seeschlangen und übergroße hölzerne Torwächter bewachen Eingänge und mitten drin treffen wir Luiza und Yves, die gerade erschöpft in einem klimatisierten Raum der Bruthitze Bangkoks entgehen wollen. Bei 34°C im Schatten, schwül-heißer Luft mit Smog ist es in der Sonne tatsächlich unerträglich und Schlafen ohne Klimaanlage undenkbar.
Wir kaufen uns noch einen Eistee, Café Frappé und was zu knabbern und suchen uns dann ein Restaurant zum Essen aus, gehen die Khao Sang Road rauf und runter und schauen uns die Menschenmassen und Verkaufsstände an, die dicht an dicht stehen – leckere Spieße neben knusprigen Skorpionen und Maden, gefälschte Markenkleidung in bester Qualität, Sonnenbrillen, Souvenirs, Fußmassage, man bekommt dort alles.
Abends fahren die beiden anderen dann in den Norden nach Chiang Mai, wo wir am nächsten Tag auch hinfahren wollen.
Gesagt getan, am nächsten Tag frühstücken wir und fahren dann zum Busterminal. Die Fahrt dahin ist ein einziger Beschiss – der Fahrer kennt entweder den Weg nicht oder fährt extra Umwege. Am Ende sind wir jedenfalls beide sauer, er bekommt sein Geld und wir sind am Terminal. Dort suchen wir uns eine Verkaufsbox für Sukothai – leider fährt aber kein Bus mehr nach Sukothai ab, so dass wir uns für das nördlich gelegene Chiang Mai entscheiden, den Bus um 16:30 Uhr nehmen, wohl wissend, dass wir erst spät in der Nacht ankommen werden…

Tag des Tränengases

2 Mai 2012 von Bastian Keine Kommentare »

In der Ferne sieht man graue Regenwolken, die Regenschirmverkäufer machen sich in der Hauptstadt Kolumbiens bereit, um die alltäglichen Regenschauer zu nutzen und im Zentrum Bogotás massieren sich Polizisten des Bataillons zur Auflösung von gewaltsamen Protesten.

Es ist der 1. Mai in der 8-Millionen Metropole und traditionell bedeutet dies Aufbegehren der politischen Linken und der Armen gegen die herrschende politische, oftmals korrupten, Klasse Kolumbiens. An fast jeder Wand eines Großunternehmens, einer Bank, eines Ministeriums prangen revolutionistische Graffitis, in der Nacht angesprüht. Viele Geschäfte haben ihre Rolladen runtergelassen oder ihre Scheiben mit Holzplanken gegen Randale geschützt. Gespannte Ruhe in der Stadt, es scheint, als ob die Stadt den Atem anhält. Im Zentrum fahren Motorradpatrouillen von 10-15 Motorrädern, jeweils ein Fahrer und ein Polizist im gepanzerten Kampfanzug durch die Straßen, an jeder Ecke stehen Gruppen von mindestens 5 Polizisten und die Carrera 7, eine der Lebensadern der Stadt wird von Hunderten Polizisten, links und rechts gesäumt – für hunderte von Metern gibt es keine Lücke zwischen den dort positionierten Eingreiftruppen.

So zeigt sich Bogotá Nathaly und mir, als wir im Zentrum ankommen, um ein paar Besorgungen zu tätigen und zu essen. Zunächst wird uns von der Polizei mit Hinweis auf Ausschreitungen verweigert, den Plaza Bolívar zu betreten, der Platz, wo sich Präsidentenpalast, Parlament und Justizpalast befinden. Wir wollen eigentlich nur einen Hut kaufen, ein wenig entfernt vom touristischen Nepp, doch dafür müssen wir diese Orte passieren. Angekommen am Hutverkauf eröffnet uns der Verkäufer, dass wir mindestens 12 Hüte kaufen müssten – er verkaufe nur an Großkunden. Unser Argument, dass wir hier vor wenigen Tagen einen einzelnen Hut (den jetzt Kevin hat) gekauft haben, lässt er nur unbeeindruckt abperlen und wendet sich gelangweilt seinen Gedanken zu.

Auf dem Rückweg sehen wir allerorten massive Polizeipräsenz, und als wir am Goldmuseum ankommen, um wieder nach Chapinero, etwas weiter im Norden von Bogotá, zurückzukehren, fängt plötzlich der auf der Straße stationierte Wasserwerfer an, eine rennende Gruppe von Demonstranten mit Wasser zu beschießen. Parallel hört man ein Ploppen, und in etwa 5 Meter Höhe sehen wir Tränengasgranaten auf ihren Flugbahnen in Richtung der Gruppe niedergehen. Die Menge ist in Bewegung und nach wenigen Minuten ist die Aufregung, nur ca. 20m von uns entfernt, wieder vorbei und es herrscht wieder ein wenig Ruhe.

Als wir später, über diverse Umwege in Chapinero ankommen, lesen wir, dass die Proteste die schwächsten der letzten Jahre waren.

photo by: raphaelthelen